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Stürmer Carl Klingberg bleibt beim EVZ

Der schwedische Flügel verlängert seinen Vertrag bis Ende Saison 2020/21.
Sven Aregger
Carl Klingberg von Zug beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers vom Freitag, 19. Oktober 2018 in Zug. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Carl Klingberg von Zug beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers vom Freitag, 19. Oktober 2018 in Zug. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Es hat sich abgezeichnet, nun ist es offiziell: Der Schwede Carl Klingberg (28, Bild) bleibt beim EV Zug. Der kraftvolle Flügel, der seit 2016 in der Zentralschweiz spielt und in 155 Spielen 96 Skorerpunkte realisierte, verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2021. Klingberg hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gerne in Zug bleiben würde. Der Weltmeister von 2017 verhandelte auch nicht mit anderen Klubs. Sportchef Reto Kläy sagt: «Carl identifiziert sich voll und ganz mit unserer Organisation. Es liegt ihm am Herzen, dass der EVZ erfolgreich ist.» Klingberg gilt als charakterstarker Spieler mit einem unbändigen Willen. Einen grossen Teil der Playoffs spielte er mit einer gebrochenen Hand. Zuvor hatte er sich nach einer längeren Pause wegen einer Halswirbelverletzung ins Team zurückgekämpft.

Drei bis vier Kandidaten für Center-Position

Mit Klingbergs Verbleib sind für die kommende Saison drei Ausländer-Positionen in Zug besetzt. Der schwedische Flügel Erik Thorell (27) stösst vom finnischen Spitzenklub IFK Helsinki zum EVZ. Und der kanadische Center David McIntyre (32), der in der abgelaufenen Saison weit unter den Erwartungen blieb, hat noch einen Vertrag bis 2020. Sportchef Kläy sucht nach wie vor einen ausländischen Mittelstürmer. Er führt Gespräche mit drei bis vier Kandidaten, darunter auch mit Jan Kovar (29), der derzeit mit Tschechien die WM bestreitet und am Dienstag auf die Schweiz traf. «Alle Kandidaten sind begehrte Qualitätsspieler, in Konkurrenz mit der NHL und der KHL braucht es starke Argumente», sagt Kläy. Der Sportchef ist aber zuversichtlich, dass er eine gute Lösung findet. «Es ist zwar schwierig, mit finanzkräftigen Organisationen aus dem Ausland mitzuhalten. Aber Geld ist nicht das einzige, was zählt. Mit unserer Philosophie und Struktur sind wir ein attraktiver Arbeitgeber.»

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