Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SUPER LEAGUE: Borenovic soll Lausannes Kurswechsel erwirken

Achter Trainerwechsel der Super-League-Saison: Lausanne-Sport hat Fabio Celestini abgesetzt. Der Entscheid fiel wenige Stunden nach dem 0:1 im Heimspiel am Donnerstag gegen Luzern. Damit haben nur noch YB, Basel, St. Gallen und Thun den gleichen Trainer wie im letzten Sommer.
Ilija Borenovic steht vor einer schwierigen Aufgabe. (Bild: Valentin Flauraud/Keystone (Lausanne, 20. April 2018))

Ilija Borenovic steht vor einer schwierigen Aufgabe. (Bild: Valentin Flauraud/Keystone (Lausanne, 20. April 2018))

Lange schien Celestini nicht entlassbar. Er war ein Ur-Lausanner. Er hatte die grosse Zeit Ende der 1990er-Jahre als Spieler erlebt, als Lausanne um Titel kämpfte. Er kehrte zum Ende seiner Karriere nochmals zum Waadtländer Klub zurück, der damals in der Challenge League spielte. Und er führte Lausanne vor zwei Jahren als Trainer zurück in die Super League. Doch in den letzten Wochen hat sich die Kritik gehäuft. Sie kam weniger von den neuen Besitzern aus dem Quartier des britischen Petrochemie-Konzerns Ineos. Eher rümpften Lausanner Altmeister wie Gabet Chapuisat oder Erich Burge­ner die Nase über die Leistungen und Spielphilosophie von Celestinis Mannschaft. Die Medien in der Westschweiz zogen mit. Und so überstand Celestini die neuste Serie von drei Niederlagen und das Abrutschen auf den letzten Platz dann eben doch nicht.

Das 0:1 in einem schwachen Spiel gegen Luzern war die eine Niederlage zu viel. Lausanne war ein braver Gegner, ganz anders als es der ebenfalls akut gefährdete FC Sion für den FCL wenige Tage zuvor gewesen war. «Wir sind überzeugt, dass die Qualität der Mannschaft genügt, um in der Super League zu bleiben. Aber nach der Analyse der letzten Spiele ist auch klar, dass es einen Wechsel braucht», sagte CEO Bob Ratcliffe.

Noch ohne Erfahrung mit Profi-Mannschaft

Den Kurswechsel soll nun der bisherige U21-Trainer Ilija Borenovic erwirken. Der 35-jährige Serbe hat keine Erfahrung als Coach einer Profi-Mannschaft. Vom Nachwuchs in die Super League: Diesen Weg sind vor Borenovic in dieser Saison schon Gerardo Seoane (Luzern), Raphael Wicky (Basel), Ludovic Magnin (FC Zürich) und Maurizio Jacobacci (Sion) gegangen. Unterstützt wird Borenovic von einem Quartett, dem auch der frühere Internationale Xavier Margairaz angehört.

Einfach wird der Einstieg für Borenovic nicht. Am Sonntag gastiert Lausanne beim designierten Meister Young Boys. In Bern müssen die Punkte zum Ligaerhalt nicht unbedingt geholt werden. Schon eher eine Woche später im Heimspiel gegen GC – und dann vor allem auch gegen Lugano (auswärts) und Thun (daheim). (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.