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EVZ-Stürmer Suri zögert mit Entscheid

Der EV Zug möchte gerne mit Reto Suri verlängern. Doch der Flügel hat sich noch nicht entschieden. Er macht seine Zukunftsplanung auch von potenziellen Neuzugängen abhängig.
Sven Aregger
Publikumsliebling und Leistungsträger: EVZ-Stürmer Reto Suri. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 19. Oktober 2018))

Publikumsliebling und Leistungsträger: EVZ-Stürmer Reto Suri. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 19. Oktober 2018))

Wenn man die herausragenden Zuger Spieler im ersten Saisondrittel benennen müsste, käme man um Reto Suri nicht herum. Der Flügel, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, spielt unter dem neuen Coaching-Staff wie befreit auf. Auch aufgrund von Verletzungen im Team übernahm er zuletzt viel Verantwortung, erhielt das Vertrauen von Trainer Dan Tangnes und zahlte es mit überzeugenden Leistungen zurück. Das ist auch dem Sportchef Reto Kläy nicht entgangen. Er sagt: «Reto Suri hat sich als Leader gezeigt.» Kläy möchte auch in Zukunft auf den 29-Jährigen bauen. «Wir haben ihm signalisiert, dass wir gerne mit ihm verlängern möchten.»

Dabei standen noch im Sommer die Zeichen auf eine vorzeitige Trennung. Suri hatte zwei Saisons hinter sich, in denen er unter den Erwartungen geblieben war. Unter dem damaligen Headcoach Harold Kreis spielte der Zuger Publikumsliebling nur eine untergeordnete Rolle und wurde vornehmlich mit defensiven Aufgaben betraut. Er wollte nach Lugano wechseln, aber der EVZ liess ihn schliesslich nicht ziehen. Der Stürmer nahm es professionell auf, eine Vertragsverlängerung war zu diesem Zeitpunkt allerdings kaum denkbar.

Nun ist wieder alles offen. Suri hat in der Nationalmannschaftspause gemeinsam mit der Familie und dem Agenten eingehend seine Optionen geprüft. Er bestätigt, dass neben Zug auch Lugano und Fribourg-Gottéron um ihn werben. Doch noch zögert er mit einem Entscheid. Einen möglichen Verbleib in Zug macht er auch davon abhängig, welche Spieler verpflichtet werden. Bekanntlich ist der EVZ an dem Davoser Center Enzo Corvi und Lugano-Flügel Grégory Hofmann interessiert, beide sind auf dem Schweizer Markt heiss begehrt. «Wir sprechen hier nicht von Spielern für die dritte oder vierte Linie. Das könnte auch für mich Auswirkungen haben», sagt Suri. Seine Befürchtung ist, dass er dann wieder eine kleine Rolle spielen müsste. Aber auch Hofmann und Corvi lassen sich offenbar Zeit mit der Zukunftsplanung. Sportchef Kläy sagt: «Die Situation ist unverändert.»

Ausländersuche: Kläy hat einen Favoriten

Immerhin kommt mehr Bewegung in die Suche nach einem neuen Ausländer. «Es gibt einen Spieler, den ich verpflichten will. Wir führen Verhandlungen mit ihm und seinem Klub», verrät Kläy. Am liebsten hätte er schon vor einer Woche einen Nachfolger für den nach Omsk abgewanderten Schweden Viktor Stalberg präsentiert. Doch Kläy hat mehrfach betont, dass es keinen Schnellschuss geben werde. «Ich suche so lange, bis ich den Richtigen gefunden habe.» Dem Sportchef kommt entgegen, dass die Mannschaft auch ohne zahlreiche verletzte Leistungsträger gute Resultate erzielt. «Ich muss dem Coaching-Staff und dem Team ein Kränzchen winden, wie sie mit der Situation umgegangen sind», lobt Kläy.

In neun von 16 Meisterschaftsspielen trat Zug mit weniger als vier Ausländern an, dreimal standen sogar nur zwei Importspieler auf dem Eis. Und in sechs Partien wurden ausschliesslich Schweizer Center eingesetzt. Trainer Tangnes hat nie über die personellen Engpässe geklagt, er sagt: «Es bringt nichts, wegen etwas Energie zu verlieren, das man nicht kontrollieren kann.» Zumal die Verletzungssorgen langsam kleiner werden. Am Dienstag bei den ZSC Lions kann Tangnes wieder auf den Kanadier David McIntyre zählen. Und auch die Rückkehr von Garrett Roe ist absehbar. Der US-Amerikaner, der sich Anfang Oktober am Rücken verletzt hatte, trainierte am Montag erstmals wieder normal mit der Mannschaft. Tangnes will nichts forcieren, Roe soll langsam wieder auf Wettkampfniveau herangeführt werden. Geduld ist da ein guter Ratgeber – und das trifft im EV Zug derzeit nicht nur auf die Personalie Roe zu.

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