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Swiss Central Basket bleibt A-klassig

Auch im kommenden Jahr wird Swiss Central Basket wieder in der höchsten Spielklasse auf Punktejagd gehen. Selbstverständlich ist dieser Entscheid nicht.
Daniel Schriber
Ibrahima Camara (rechts) von Swiss Central setzt sich gegen den Genfer Juraj Kozic durch. (Bild Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. Dezember 2018))

Ibrahima Camara (rechts) von Swiss Central setzt sich gegen den Genfer Juraj Kozic durch. (Bild Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. Dezember 2018))

Noldi Huber blickt auf ereignisreiche Tage und einige kurze Nächte zurück. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen musste der Präsident von Swiss Central Basketball (SCB) anfangs Woche definitiv entscheiden, wie es mit Swiss Central in der kommenden Saison weitergehen soll.

Am Dienstagabend liess der Präsident die Katze aus dem Sack. Vor dem Mannschaftstraining informierte Huber das NLA-Kader darüber, dass SCB auch in der nächsten Spielzeit in der höchsten Schweizer Liga auf Korbjagd gehen wird. Selbstverständlich war dieser Entscheid nicht. Im Gegenteil: Er fiel praktisch in letzter Minute:

«Noch nie war SCB einem Rückzug in die NLB näher als in diesem Jahr»,

so Huber. Das hat verschiedene Gründe. Einerseits kämpft Swiss Central wie andere Vereine in der Region um jeden Franken – «andererseits konnten wir den Entscheid nur unter der Voraussetzung treffen, dass unser Nachwuchs sowie unsere Stammvereine in der Region wegen dieses Engagements im Elitebereich nicht zu kurz kommen», so Huber. Die Devise: Eine starke Spitze braucht eine breite Basis – und umgekehrt.

Sponsoren und Gönner haben Beträge zugesichert

Noldi Huber macht kein Geheimnis daraus, dass die Debatte um die zukünftige Ligazugehörigkeit im Vorstand zu intensiven Diskussionen führte. Nun, da der Entscheid gefällt ist, gelte es, am selben Strick zu ziehen. «Nur dann werden wir im kommenden Vereinsjahr strukturell, personell und finanziell die notwendigen Verbesserungen erreichen.» Auf finanzieller Ebene stimmen erste Erfolge zuversichtlich: Einige langjährige Sponsoren und Gönner haben in den letzten Tagen Beträge zugesagt, mit denen rund ein Drittel des erforderlichen Budgets für die kommende Saison gedeckt werden kann. «Diese Zusicherungen haben wesentlich zum Vorstandsentscheid beigetragen», kommentiert Huber.

Letzte sportliche Herausforderung

Während der Vorstand von Swiss Central seinem Entscheid nun Taten folgen lassen muss, wartet auf das NLA-Team noch eine letzte sportliche Herausforderung. Zum Saisonabschluss spielt die Swiss Central am Ostermontag in Tägerig um den Titel des Deutschweizer «Probasket-Classics»-Cup. Das Finale gegen GC Zürich (NLB) beginnt um 17 Uhr in der Tägerhalle in Wettingen. Für Noldi Huber und seine Vorstandskollegen käme der Gewinn des «Classics»-Pokals nach turbulenten Tagen gerade richtig.

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