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Swiss Central kommt nicht vom Fleck

SCB verliert gegen den Aufsteiger Nyon und bleibt auch im dritten Saisonspiel ohne Punkte.
Daniel Schriber
Der einzige Lichtblick bei SCB: Harding Ngueyep Nana. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

Der einzige Lichtblick bei SCB: Harding Ngueyep Nana. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

Swiss Central Basketball verliert auch das dritte Saisonspiel. Die Partie gegen den Aufsteiger BBC Nyon war – gemeinsam mit dem Auswärtsspiel in Monthey – die schwächste SCB-Leistung in der noch jungen Saison. Schon nach zwölf Minuten lag das Heimteam mit 17:31 im Rückstand – und nie sah es ernsthaft danach aus, dass das Heimteam das Unheil noch abwenden könnte. «Nyon hat absolut verdient gewonnen», so SCB-Coach Danijel Eric nach dem Spiel. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Schwache Quote aus der Distanz

Zwar kam Swiss Central sechs Minuten nochmals auf 11 Punkte heran (57:68), doch die Hoffnung auf die Wende war nur von kurzer Dauer. Swiss Central agierte über die gesamte Spiel zu unkonzentriert, zu fehlerhaft, zu chaotisch. Und das auf beiden Seiten des Spielfelds. Die Körpersprache des Teams passte dabei zur Leistung auf dem Feld: Während die Trefferquote aus der Zweipunktedistanz (23 von 55) zumindest noch akzeptabel war, schoss das Heimteam von der Dreierdistanz die Lampen aus der Halle. Das letzte Viertel der von Unterbrüchen geprägten Partie lief bereits, als SCB endlich seinen ersten Distanzwurf verwandelte – doch natürlich war das Spiel zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Am Ende trafen die SCB-Schützen überaus schwache 2 von 17 Würfen aus der Dreierdistanz – dies ganz zur Verzweiflung der zahlreichen und eigentlich gut gelaunten Fans.

Routinier Harding Nana als Lichtblick

Einziger Lichtblick auf Seiten Swiss Central war Harding Nana. Der 38-jährige und damit teamälteste Forward schien sich als einziger so richtig gegen die drohende Katastrophe zu wehren. Mit 25 Punkten und 12 Rebounds zeigte der Kameruner eine seiner besten Leistungen im SCB-Trikot überhaupt. Doch auch das war nicht genug, um gegen den selbstbewusst und stark aufspielenden Aufsteiger zu bestehen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil Nyon mit Jordan Stevens über einen US-Spielmacher verfügt, der in der Schweizermeisterschaft zweifellos zu den besten seines Fachs gehört. Der pfeilschnelle und wurfstarke Amerikaner erzielte in der Maihofhalle 26 Punkte. Bemerkenswert: Sein Saisonschnitt liegt gar bei rekordverdächtigen 33 Zählern. Das hingegen braucht Swiss Central nicht weiter zu interessieren. Coach Danijel Eric und seine Mannschaft haben genügend eigene Probleme, mit denen sie sich in den nächsten Tagen beschäftigen müssen. Dass nun ausgerechnet zwei schwierige Auswärtsspiele in Vevey und beim Schweizermeister in Fribourg anstehen, macht die Sache nicht einfacher.

NLA, 3. Runde, Samstag, Maihof. – Zuschauer: 500 Swiss Central Basketball – BBC Nyon 68:88 (29:38)

SCB: Price 12, Mirza Ganic, Früh, Leucio, Nana 25, Zoccoletti 6, Jusovic 2, Mirnes Ganic, Plüss 6, Obim, Phillips 1, Samenas 16. – Coach: Eric / Cokara / Bär.

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