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SCK-Rückkehrer Tadic: «Ich werde meine Tore schon noch erzielen»

Die Krienser Fussballer empfangen morgen Samstag (17.30 Uhr) den FC Winterthur.
Turi Bucher
Soll treffen: Kriens-Stürmer Igor Tadic. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 18. Juni 2019)

Soll treffen: Kriens-Stürmer Igor Tadic. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 18. Juni 2019)

Es war ein guter Transfer, den der SC Kriens im Sommer vermeldete: Stürmer Igor Tadic (33) kehrt zurück ins Kleinfeld. Der wuchtige Angreifer mit serbischen Wurzeln hatte schon in der letzten Challenge-League-­Periode für den SCK Treffer erzielt. Drei Jahre lang stürmte Tadic von 2009 bis 2012 für Kriens, bestritt 111 Spiele und erreichte dabei die herausragende Zahl von 64 Toren.

Das Problem: Es sind immer noch 64 Tore. Denn Tadic hat seit seiner Rückkehr in der Challenge League noch kein einziges Tor erzielt. «Machen Sie sich keine Sorgen», versucht Tadic zu beruhigen, «ich werde meine Tore schon noch schiessen.» Während Namensvetter Du- san Tadic am Mittwochabend im Champions-League-Playoff-­Spiel für Ajax Amsterdam skorte, stellt sich bei Igor Tadic also die Frage: Trifft er morgen Abend gegen Winterthur endlich? «Ich habe durchaus gute Erinnerungen an Winterthur», sagt Tadic. «Ich habe seinerzeit mit Kriens, aber auch mit Vaduz oder Wohlen Tore gegen Winterthur erzielt.»

Kriens-Trainer Bruno Berner beanstandete nach der 0:2-Niederlage vom vergangenen Samstag in Wil die Durchschlagskraft des SCK-Angriffs. Tadic sagt dazu: «...und plötzlich schiesst du Tore, du weisst gar nicht, warum. Abgesehen davon und in Anbetracht der vielen Eckbälle, die wir uns erkämpfen, kann ja eigentlich jeder Spieler, der auf dem Rasen steht, ein Tor erzielen. Letztlich gewinnen wir als Team und verlieren wir als Team.»

Nichts zu dramatisieren nach der Auswechslung

Ja, schon gut, aber für die Tore sind in erster Linie die Stürmer zuständig. Auch im familiären Betrieb des SCK. «Immerhin, wir haben die Torchancen, das ist ein gutes Zeichen», so Tadic.

Beim 2:0-Heimsieg gegen Chiasso wurde Tadic zur Pause ausgewechselt. Hinterher lief er mit einer nicht gerade glücklichen Miene in den Kabinengängen umher. «Ist doch klar», sagt Tadic, «du gehst vom Spielfeld und weisst nicht, warum. Ich habe auch mit 33 Jahren noch den Ehrgeiz, zu spielen und Tore zu schiessen.» Zwei Tage später, so Tadic, sei die Sache erledigt gewesen, die Auswechslung vom Trainer mit «taktischen Überlegungen» erklärt worden. «Es ist alles okay, es gibt nichts zu dramatisieren», beschwichtigt Tadic, «ich will mit meinen 33 Jahren ein Vorbild sein, die jungen Spieler hören ja schliesslich zu. Nochmals: Ich bin einfach ehrgeizig, basta.»

Tadic kehrte nicht zuletzt zum SCK zurück, um den Weg zurück ins Berufsleben zu finden. Mit einem 60-Prozent-Pensum arbeitet er in der Werkstatt einer Bauspenglerei in Cham. Wenn er abends nach Rotkreuz zu Ehefrau Chantal heimkommt, wartet der Papa-Job: Emely (5) und Gioia (3) kennen auch ein paar taktische Tricks, um abends noch längere Einsatzzeit haben zu dürfen, und... Achtung: im Dezember erwarten die Tadics Familienzuwachs, es soll ein Bub sein.

Wie soll Kriens gegen Winterthur punkten?

Zurück aufs Kleinfeld. Morgen kommt Winterthur. Daheim hat Kriens beide Spiele gewonnen, auswärts drei Spiele verloren. Wie soll der SCK gegen den FCW punkten? Tadic: «So, wie wir gegen Chiasso und Vaduz gewonnen haben. Vom Goalie über die Stürmer bis zu den Ersatzspielern – als Einheit. Ich bin überzeugt, dass unser Trainer einen guten Matchplan parat haben wird und wir diesen umsetzen werden. Dazu braucht es auch etwas Wettkampfglück.»

Und wenn’s geht, am besten mit einem Tadic-Tor.

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