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TENNIS: Bacsinszkys steiniger Weg zurück

Timea Bacsinszky setzte eine Handverletzung mehr als ein halbes Jahr ausser Gefecht. Beim Turnier in St. Petersburg hat sie ein erfolgreiches Comeback im Doppel gegeben.
Richard Stoffel (sda)
Timea Bacsinszky freut sich mit der Russin Vera Zwonarewa über den Doppelsieg in St. Petersburg. (Bild: Peter Kowalew/Getty Images (4. Februar 2018))

Timea Bacsinszky freut sich mit der Russin Vera Zwonarewa über den Doppelsieg in St. Petersburg. (Bild: Peter Kowalew/Getty Images (4. Februar 2018))

Richard Stoffel (SDA)

sport@luzernerzeitung.ch

Timea Bacsinszky (WTA 42) hat gegenüber der Nachrichtenagentur SDA ihren steinigen Weg zurück auf den Tennis-Court nach einer schmerzhaften und langwierigen Handverletzung beschrieben.

Am Sonntag hatte Timea Bacsinszky die erste Turnier-Teilnahme des Jahres in St. Petersburg mit dem Doppel-Triumph an der Seite der Russin Vera Zwonarewa erfolgreich abgeschlossen.

Wegen Medikamenten Magenprobleme bekommen

Vier Monate sind seit der Operation an der Hand in Mailand vergangen. Schmerzfrei ist Bacsinszky aktuell noch nicht – vorab beim Retournieren mit der Rückhand. Die Verletzung am rech­- ten Handgelenk erforderte ins­gesamt eine sechsmonatige Zwangspause.

Wahrscheinlich habe sie mit der Operation zu lange zugewartet, denn sie spielte verletzt und mit Schmerzen weiter. «Doch ich spielte gut», so Bacsinszky, die am French Open gar bis in die Halbfinals vorstiess. «Aber als Preis für die geschluckten Schmerzmittel ruinierte ich meinen Magen», sagte sie.

Erstes Mediziner-Urteil: Ende der Karriere

«Der erste Arzt, den ich konsultierte, beschied mir dann sogar, dass meine Tenniskarriere zu Ende sei», so Bacsinszky, die in St. Petersburg 207 Tage nach ihrem Drittrunden-Out in Wimbledon wieder ihr Einzel-Comeback gab. «Ich bin einfach glücklich, wieder spielen zu können. Da war es für mich auch nicht so wichtig, ob ich in der Einzelkonkurrenz mein erstes Spiel gewinnen oder verlieren würde», sagte Bacsinszky.

Die bevorstehende Fedcup-Partie vom Wochenende mit der Schweiz in Prag gegen Tschechien nimmt sie als gute Gelegenheit, um weitere Spielpraxis zu erhalten. «Anschliessend spiele ich in Budapest, Indian Wells und Miami sowie in Lugano. Bis Wimbledon spiele ich überall im Hauptfeld, da ich über ein geschütztes Ranking von Position 23 verfüge», erklärte Bacsinszky .

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