TENNIS: Der Weg der Schweiz zum ersten Davis-Cup-Titel

Zum zweiten Mal (nach 1991/92) in ihrer Davis-Cup-Geschichte hat das Schweizer Team fünf Partien in Serie gewonnen - diesmal bis zur Krönung am Ende. Ein kurzer Rückblick auf den Weg zum Titel.

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Roger Federer mit Teamcoach Severin Lüthi (Bild: Keystone)

Roger Federer mit Teamcoach Severin Lüthi (Bild: Keystone)

Grenzenloser Jubel nach dem Gewinn der hässlichsten Salatschüssel der Welt. (Bild: Keystone)
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Empfang der Davis-Cup-Helden in einem Nebenraum im Stadion Pierre Mauroy von Lille. (Bild: Keystone)
Es gibt viel zu lachen: Stan Wawrinka (links) mit Roger Federer, beobachtet von Marco Chiudinelli (rechts) und Severin Lüthi. (Bild: Keystone)
Roger Federer (link) und Stan Wawrinka werden von den Fans empfangen. (Bild: Keystone)
"Riesig" sei dieser Triumph, meinte Roger Federer noch auf dem Platz. (Bild: Keystone)
Er hätte nochmals eine "unglaubliche Partie" gespielt, so Federer weiter. (Bild: Keystone)
Er fügte auch noch an, dass nicht alles optimal gelaufen sei. Aber bemerkt hat das ausser Perfektionist Federer gewiss niemand. (Bild: Keystone)
Severin Lüthi, Roger Federer, Marco Chiudinelli, Stanislas Wawrinka und Michael Lammer mit der Trophäe. (Bild: Keystone)
Das gesamte Team feiert den Triumph. (Bild: Keystone)
Roger Federer mit Tränen in den Augen. (Bild: Keystone)
Roger Federer macht mit den 3000 mitgereisten Fans die Welle (Bild: Keystone)
Roger Federer nach dem grandiosen Sieg gegen Gasquet am Boden, erster Gratulant ist Coach Severin Lüthi. (Bild: Keystone)
Gross die Freude bei Severin Lüthi und Roger Federer. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Roger Federer geht nach seinem Sieg zu Boden. (Bild: Keystone)
Roger Federer berät sich mit seinem Team. (Bild: Keystone)
Federer auf Sand in Topform (Bild: Keystone)
27432 Zuschauer sind im Stadion. (Bild: Keystone)
Richard Gasquet (links) mit Captain Arnaud Clement. (Bild: Keystone)
Roger Federer in seinem Einzel gegen Richard Gasquet. (Bild: Keystone)
Ueli Maurer verfolgt die Partie von Roger Federer. (Bild: Keystone)
Roger Federer (ATP 2) gegen Richard Gasquet (ATP 24) (Bild: Keystone)
Roger Federer liess kein Break zu (Bild: Keystone)
Einmarsch des Schweizer Staffs ins Stadion. (Bild: Keystone)
Schweizer Fans verfolgen die Partie in Genf auf Grossleinwand. (Bild: Keystone)
Die französische Box: Coach Lionel Roux und die Spieler Julien Benneteau und Trainer Michael Llodra watch Switzerland. (Bild: Keystone)
Hopp Schweiz. (Bild: Keystone)
Rund 3000 Fans aus der Schweiz sind im Stadion. (Bild: Keystone)
27432 Zuschauer sind im Stadion. (Bild: Keystone)

Grenzenloser Jubel nach dem Gewinn der hässlichsten Salatschüssel der Welt. (Bild: Keystone)

September 2013: Den ersten Schritt zum Triumph machten die Schweizer noch ohne Roger Federer gegen Ecuador. In Neuenburg verhinderten Stan Wawrinka, Marco Chiudinelli und Michael Lammer souverän den Abstieg aus der Weltgruppe.

Februar 2014: Nach dem Sieg von Wawrinka am Australian Open entschied sich Federer kurzfristig zur Reise nach Novi Sad. Gegen die ohne die damalige Weltnummer 2 Novak Djokovic angetretenen Serben steuerten Federer, Wawrinka sowie Chiudinelli/Lammer im Doppel alle einen Punkt zum ersten Viertelfinaleinzug seit 2004 bei.

<strong>April 2014:</strong> Vor knapp 16'000 Fans zitterten sich die Schweizer zum Sieg, nachdem Wawrinka im ersten Einzel und im Doppel vor lauter Nervosität kaum einen Ball ins Feld spielen konnte. Am Sonntag machten Wawrinka und Federer, der erstmals in seiner Davis-Cup-Karriere ein entscheidendes fünftes Einzel bestritt, aus dem 1:2 noch ein 3:2.

September 2014: Über 18'000 Zuschauer stellten in Genf einen neuen Rekord für ein Tennisspiel in der Schweiz auf. Federer und Wawrinka waren in den Einzeln zu stark für die Italiener und machten ohne grosses Zittern den zweiten Schweizer Finaleinzug nach 1992 (1:3 in den USA) klar.

Der Weg zum ersten Schweizer Davis-Cup-Titel: 1. Runde (in Novi Sad, Halle): Serbien u. Schweiz 2:3. - Ilija Bozoljac u. Roger Federer 4:6, 5:7, 2:6. Dusan Lajovic u. Stan Wawrinka 4:6, 6:4, 1:6, 6:7 (7:9). Filip Krajinovic/Nenad Zimonjic u. Marco Chiudinelli/Michael Lammer 6:7 (3:7), 6:3, 6:7 (2:7), 2:6. Lajovic s. Lammer 6:3, 3:6, 6:4. Krajinovic s. Chiudinelli 6:4, 6:4.

Viertelfinal (in Genf, Halle): Schweiz s. Kasachstan 3:2. - Wawrinka u. Andrej Golubew 6:7 (5:7), 2:6, 6:3, 6:7 (5:7). Federer s. Michail Kukuschkin 6:4, 6:4, 6:2. Federer/Wawrinka u. Golubew/Alexander Nedowjesow 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:7 (5:7). Wawrinka s. Kukuschkin 6:7 (4:7), 6:4, 6:4, 6:4. Federer s. Golubew 7:6 (7:0), 6:2, 6:3.

Halbfinal (in Genf, Halle): Schweiz s. Italien 3:2. - Federer s. Simone Bolelli 7:6 (7:5), 6:4, 6:4. Wawrinka s. Fabio Fognini 6:2, 6:3, 6:2. Chiudinelli/Wawrinka u. Bolelli/Fognini 5:7, 6:3, 7:5, 3:6, 2:6. Federer s. Fognini 6:2, 6:3, 7:6 (7:4). Lammer u. Andreas Seppi 4:6, 6:1, 4:6.

Final (in Lille, Sand/Indoor): Frankreich u. Schweiz 1:3. - Jo-Wilfried Tsonga u. Wawrinka 1:6, 6:3, 3:6, 2:6. Gaël Monfils s. Federer 6:1, 6:4, 6:3. Julien Benneteau/Richard Gasquet u. Federer/Wawrinka 3:6, 5:7, 4:6. Gasquet u. Federer 4:6, 2:6, 2:6

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