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TENNIS: Fedcup-Halbfinal in Luzern: Sorgen um Teamleaderin

Belinda Bencic scheitert beim WTA-Turnier in Charleston (USA) vorzeitig. Der Rücken bereitet ihr nach wie vor Probleme.
Schon wieder früh out: Belinda Bencic. (Bild: EPA/Paul Buck)

Schon wieder früh out: Belinda Bencic. (Bild: EPA/Paul Buck)

In acht Tagen trifft das Schweizer Fedcup-Team in Luzern (Messe, Halle 1) im Halbfinal auf Tschechien mit Karolina Pliskova (WTA 18) und Barbora Strycova (WTA 33). Während Timea Bacsinszky (WTA 17) und Martina Hingis, die Weltranglisten-Erste im Doppel, in dieser Woche auf Turniereinsätze verzichteten, stand Belinda Bencic (WTA 10) in Charleston (USA) im Einsatz. Dort verlor die 19-jährige Ostschweizerin gegen die russische Qualifikantin Jelena Wesnina (WTA 85) in nur 56 Minuten 1:6, 1:6.

Wie in Miami kam das Out für Bencic nach einem Freilos gleich bei ihrem ersten Einsatz. Vor gut zwei Wochen hatte sie in Florida beim Stand von 1:4 gegen die Tschechin Kristyna Pliskova wegen einer Zerrung im unteren Rückenbereich aufgeben müssen. «Wenn ich zwei, drei Tage entspanne und mich behandeln lasse, sollte alles wieder in Ordnung sein», sagte Bencic damals. Das Spiel in Charleston zeigte, dass die Zeit offenbar nicht reichte, um vollständig gesund zu werden. Bencic reist heute in die Schweiz zurück und lässt sich am Samstag ärztlich untersuchen. Vorher seien allfällige Diagnosen «rein hypothetisch», heisst es aus ihrem Umfeld.

Die Hoffnung des Captains

Am Montag werden die Schweizerinnen in Luzern eintreffen und einen Tag später die erste Trainingseinheit absolvieren. Teamcaptain Heinz Günthardt (57) hofft trotz allem, dass Bencic am Samstag, 16. April, zu ihrem ersten Einzel antreten kann. Zur Erinnerung: Im Viertelfinal vor zwei Monaten gegen Deutschland war Bencic mit ihren zwei Einzelsiegen und dem Erfolg im Doppel mit Hingis die überragende Spielerin beim 3:2-Triumph der Schweizerinnen. Danach geriet die Fedcup-Teamleaderin in eine Negativ-Spirale. Seit sie im Februar erstmals in den Top Ten rangierte, gewann sie nur eine von sechs Partien.

Das Schweizer Fedcup-Team steht erstmals seit 1998 im Halbfinal. Um wie damals mit Martina Hingis und Patty Schnyder den Final zu erreichen (2:3-Niederlage gegen Spanien), braucht es eine Belinda Bencic, die hundertprozentig fit ist.

Albert Krütli

Charleston, South Carolina. WTA-Turnier (753000 Dollar/Sand). 2. Runde: Wesnina (RUS) s. Bencic (SUI/2) 6:1, 6:1.

Günstigere Tickets

Am Samstag, 16. April, sowie am Sonntag, 17. April, kommen die Luzerner Fans in den Genuss von absolutem Weltklasse-Tennis: Belinda Bencic, Timea Bacsinszy, Martina Hingis und Viktorija Golubic spielen im Fed-Cup-Halbfinal gegen Tschechien.

Nun können Stadtluzerner Familien (mit mindestens einem Kind) bei der städtischen Abteilung «Kultur und Sport» reduzierte Tickets für den Event in der Messehalle beziehen. Es stehen insgesamt 100 Tickets (sogenannte 2-Tages-Pässe) zur Verfügung. Die Reduktion beträgt 20 Prozent, pro Person beträgt der Preis 200 Franken.

Ticketverkauf: Obergrundstrasse 1, 3. Stock, Montag, 11. April, bis Donnerstag, 14. April.

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