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TENNIS: Start im Schongang

Roger Federer bekundet bei seiner Rückkehr keine Probleme. Er besiegt den Kanadier Peter Polansky in Montreal diskussionslos. Im Achtelfinal wird die Aufgabe für den Schweizer aber kniffliger.
Handschlag nach dem Duell: Peter Polansky (links) war für Roger Federer kein Gradmesser. Der Schweizer setzte sich in nur gerade 53 Minuten durch. (Bild: Paul Chiasson/AP (Montreal, 9. August 2017))

Handschlag nach dem Duell: Peter Polansky (links) war für Roger Federer kein Gradmesser. Der Schweizer setzte sich in nur gerade 53 Minuten durch. (Bild: Paul Chiasson/AP (Montreal, 9. August 2017))

Einen Tag nach seinem 36. Geburtstag zog Roger Federer gestern durch ein 6:2, 6:1 gegen den Kanadier Peter Polansky in die Achtelfinals des Masters-1000-Turniers in Montreal ein. Nach seinem Freilos in der 1. Runde war der Wildcard-Empfänger Polansky, die Nummer 116 der Welt, kein Gradmesser für Federer, der nach dreieinhalb Wochen Pause auf die Tour zurückkehrte. Im ­ersten Spiel nach seinem achten Wimbledon-Triumph stand der Schweizer nur gerade 53 Minuten auf dem Platz und musste beim Stand von 4:0 im zweiten Satz die einzigen beiden Breakbälle des Kanadiers abwehren.

Die Bedingungen in Montreal waren nicht einfach, es war relativ kühl und böig. Dennoch hatte der 19-fache Grand-Slam-Champion, der seinen ersten Titel in Québec anstrebt, keinerlei Startschwierigkeiten. Nach zehn Minuten führte er 3:0 und geriet nie auch nur ansatzweise in eine heikle Situation. Am Abend zuvor hatte sich der Basler sogar noch den Besuch des Coldplay-Konzerts gegönnt.

In der nächsten Runde gegen Ferrer

Ab heute werden die Aufgaben allerdings kniffliger. Im Achtelfinal trifft Federer auf den spanischen Grundlinienspezialisten David Ferrer. Ein möglicher Gegner ist allerdings bereits weg. Der als Nummer 3 gesetzte Dominic Thiem verlor in einem fast dreistündigen Krimi 4:6, 7:6 (9:7), 5:7 gegen Diego Schwartzman (ATP 36). Der Österreicher führte im dritten Satz 5:2 und vergab vier Matchbälle. Insgesamt nutzte er gegen den nur 1,70 m grossen Argentinier gerade mal 4 von 16 Breakchancen. Thiem wäre gemäss Papierform der Halbfinalgegner Federers gewesen. Völlig unerwartet kommt die Niederlage der Weltnummer 7 aber nicht. Seit seiner starken Sandsaison mit der Halbfinalqualifikation am French Open kam Thiem nicht mehr auf Touren. Er verpasste nun beim fünften Turnier in Folge die Viertelfinals.

Auch Federers möglicher Viertelfinal-Kontrahent Kei Ni­shikori musste bereits die Segel streichen. Der Japaner vergab gegen Gaël Monfils wie Thiem vier Matchbälle und verlor das Tiebreak des dritten Satzes. (sda)

Montreal. ATP-Masters-1000-Turnier (4,662 Mio. Dollar/Hart). 2. Runde: Federer (SUI/2) s. Polansky (CAN) 6:2, 6:1. Schwartzman (ARG) s. Thiem (AUT/3) 6:4, 6:7 (7:9), 7:5. Monfils (FRA) s. i Nishikori (JPN/5) 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (8:6). Bautista Agut (ESP/12) s. Harrison (USA) 7:5, 6:2. Ferrer (ESP) s. Sock (USA/15) 7:6 (9:7), 3:6, 6:1. Shapovalov (CAN) s. Del Potro (ARG) 6:3, 7:6 (7:4).

1. Runde: Sock (USA/15) s. Herbert (FRA) 7:6 (7:4), 6:3.

Achtelfinal-Tableau: Nadal (1)/Coric - Shapovalov, Goffin (9)/Chung - Mannarino/Raonic 6); A. Zverev (4)/Gasquet - Lorenzi/Kyrgios (16), Carreño Busta (11)/Anderson - Querrey/Tsonga (8); Dimitrov (7)/M. Zverev - Haase, Donaldson - Schwartzman; Monfils - Bautista Agut (12), Ferrer - Federer (2).

Toronto. WTA-Premium-Turnier (2,434 Mio. Dollar/Hart). 2. Runde: Pliskova (CZE/1) s. Pawljutschenkowa (RUS) 6:3, 6:3. Muguruza (ESP/4) s. Flipkens (BEL) 7:5, 6:2 Switolina (UKR/5) s. Kassatkina (RUS) 7:6 (7:4), 6:4. Wozniacki (DEN/6) s. Alexandrowa (RUS) 6:3, 6:0. Bellis (USA) s. Kusnezowa (RUS/8) 6:4, 7:5. Venus Williams (USA/9) s. Siniakova (CZE) 7:5, 7:5. Radwanska (POL/10) s. Babos (HUN) 6:0, 6:1. Safarova (CZE) s. Cibulkova (SVK/11) 6:2, 6:4. Osaka (JPN) s. Sevastova (LAT/15) 6:3, 6:4. Barty (AUS) s. Wesnina (RUS/16) 6:3, 5:7, 6:4.

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