WTA

5. Turniersieg von Djokovic in Rom

Novak Djokovic gewinnt zum fünften Mal das ATP-Turnier von Rom. Die Weltnummer 1 aus Serbien schlägt den Argentinier Diego Schwartzman (ATP 15) im Final 7:5, 6:3 und stellt damit einen Rekord auf.

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Novak Djokovic gewinnt in Rom einen hochklassigen Final gegen Diego Schwartzman

Novak Djokovic gewinnt in Rom einen hochklassigen Final gegen Diego Schwartzman

KEYSTONE/EPA/Clive Brunskill / POOL

Für Djokovic war es nach den Finalniederlagen 2016, 2017 und 2019 der erste Turniersieg in der Ewigen Stadt seit 2015, als er Roger Federer in zwei Sätzen bezwang.

Damit hält der 33-Jährige aus Belgrad nun bei 36 Masters-1000-Turniersiegen und liegt in der Bestenliste wieder einen Erfolg vor Rafael Nadal. Der Titelverteidiger und neunfache Rom-Champion war im Viertelfinal an Schwartzman gescheitert. Djokovic löste Nadal auch als ältesten Turniersieger auf dem Römer Sand ab.

Eine Woche vor dem Start des French Open zeigte sich Djokovic in guter aber nicht in bestechender Form. Besonders zu Beginn seines zehnten Finalspiels in Italiens Hauptstadt bekundete der 17-fache Grand-Slam-Sieger gegen Schwartzman Mühe. Bei leichtem Regen gab der Weltranglistenerste gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele ab.

Doch Djokovic fand schnell zurück ins Spiel und versuchte, dem 1,70 m kleinen Argentinier, der im Halbfinal am Sonntag gegen den Kanadier Denis Shapovalov mehr als drei Stunden auf dem Platz gestanden war, zum Laufen zu zwingen. Statt 0:3 hiess es plötzlich 4:3 für Djokovic. Auch im zweiten Durchgang machte der Serbe einen frühen Break-Rückstand wett. Nach 1:53 Stunden nutzte er schliesslich seinen dritten Matchball.

"Es war eine gute Woche, auch wenn ich nicht mein bestes Tennis gespielt habe. Ich bin zufrieden", meinte Djokovic, der abgesehen von seiner Disqualifikation vor gut zwei Wochen im Achtelfinal des US Open in diesem Jahr weiter ungeschlagen ist. Seine beeindruckende Bilanz lautet: 31 Siege in 32 Spielen.

Premiere für Halep

Bei den Frauen triumphierte die topgesetzte Rumänin Simona Halep. Die French-Open-Siegerin von 2018 profitierte im Final von der Aufgabe ihrer Gegnerin Karolina Pliskova. Die Titelverteidigerin aus Tschechien warf im zweiten Satz bei 0:6, 1:2 das Handtuch, nachdem sie sich am Ende des ersten Durchgangs am Rücken hat pflegen lassen.

Nach zwei verlorenen Finalspielen in den Jahren 2017 und 2018 siegte Halep zum ersten Mal in Italiens Hauptstadt. Für die Weltranglisten-Zweite war es eine Woche vor dem Start des French Open nach Dubai und Prag bereits der dritte Turniersieg in Folge und der 22. in ihrer Karriere. Auf ihre Teilnahme am US Open hatte Halep aus freien Stücken verzichtet.