Entry List

Federer-Schreck kommt nach Basel: Diese 23 Stars schlagen an den Swiss Indoors auf

In gut einem Monat steigen in der Basler St. Jakobshalle die Swiss Indoors. Jetzt ist bekannt, welche 23 Spieler es direkt über die Weltrangliste ins Haupttableau schaffen. Neben Fedi-Besieger John Millman gehört auch Stan Wawrinka dazu. Klicken Sie sich durch die Galerie.

Jakob Weber
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Die zweite Wildcard geht an den Schweizer Henri Laaksonen (ATP 164).
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Jack Sock (ATP 18) erhält die erste Wildcard für die Swiss Indoors Basel 2018.
Titelverteidiger Roger Federer will sein Heimturnier 2018 zum neunten Mal gewinnen.
2014 bekam der junge Zverev (damals 17 Jahre alt) in Basel eine Wildcard und scheiterte in Runde 1 gegen Grigor Dimitrov. Jetzt kommt die Nummer 5 der Welt zum zweiten Mal an die Swiss Indoors.
Neben Federer steht mit Marin Cilic ein weiterer ehemaliger Swiss-Indoors-Siegern 2018 im Hauptfeld. Als Federer 2016 verletzungsbedingt pausierte holte sich der Kroate den Pokal.
Stefanos Tsitsipas scheiterte 2016 mit Wildcard in der Qualifikation. Jetzt ist der Grieche die Nummer 15 der Welt und im Haupttableau gesetzt.
Marco Cecchinato (ATP 22) kam an den French Open in diesem Jahr sensationell in den Halbfinal. In Basel ist der Italiener zum ersten Mal am Start.
Der Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 26) schlägt wie schon im vergangenen Jahr in Basel auf.
Adrian Mannarino (ATP 32): Spielte schon viermal in Basel. 2017 kam er bis in den Viertelfinal, wo er gegen Roger Federer in drei Sätzen den Kürzeren zog.
Filip Krajinovic (ATP 33): Der 26-jährige Serbe steht erstmals überhaupt im Basler Haupttableau.
Denis Shapovalov (ATP 34): Durfte im vergangenen Jahr das Auftaktspiel am Super-Monday spielen. Die Wildcard von 2017 braucht der 19-jährige Kanadier jetzt nicht mehr.
Daniil Medvedev (ATP 35): Auch er gehört zu den jungen Wilden. Der 22-jährige Russe gewann in diesem Jahr in Winston Salem.
John Millman (ATP 37): Seit den US-Open ist der australische Federer-Schreck auch den Schweizer Tennis-Fans ein Begriff. Jetzt will er in Basel Federer erneut ärgern.
Gilles Simon (ATP 39): Wie in jedem Jahr kommen auch 2018 viele Franzosen nach Basel. Simons Backhand gehört zu den schönsten auf der Tour.
Jeremy Chardy (ATP 41): Wie Simon (33) gehört auch Chardy (31) zur alten Garde. In Basel spielt er nach 2009 zum zweiten Mal.
Robin Haase (ATP 44): Seit 2010 war der Holländer jedes Jahr in Basel am Start. Das Highlight war der Viertelfinal gegen Djokovic 2010.
Peter Gojowczyk (ATP 45): War 2017 im Achtelfinale, jetzt nimmt der Deutsche seinen dritten Anlauf in Basel.
Nicolas Jarry (ATP 46): Der 22-jährige Chilene machte 2018 einen grossen Sprung im Ranking und schlägt jetzt erstmals in der St. Jakobshalle auf.
Andreas Seppi (ATP 47): Der Südtiroler kam schon sechs Mal nach Basel, gewann aber nur zwei Partien.
Matthew Ebden (ATP 48): Der aufschlagstarke Australier ist nach 2012 zum zweiten Mal in Basel.
Joao Sousa (ATP 49): An den US-Open scheiterte er im Achtelfinal am späteren Sieger Djokovic, bei seinem Basel-Debüt forderte er im vergangenen Jahr Juan Martin del Potro und verlor dann in drei Sätzen.
Jan-Lennard Struff (ATP 50): Der Deutsche steht erstmals im Swiss-Indoors-Hauptfeld. Bisher war stets in der Qualifikation Endstation.
Der Amerikaner Ryan Harrison (ATP 59) steht ebenfalls noch wegen seiner Weltranglistenposition im Hauptfeld.
Stan Wawrinka (ATP 88): Weil er im letzten Jahr in den Top 30 war, bekommt Stan Wawrinka trotz seines schlechten Rankings eine Ausnahme und steht ohne Wildcard im Hauptfeld.
Abgesagt: Juan Martin del Potro verlor den Final 2017 gegen Federer in drei Sätzen. 2018 wollte der Argentinier nach 2012 und 2013 zum dritten Mal in Basel gewinnen, doch dann stürzte er in Schanghai und brach sich die Kniescheibe.
Abgesagt: David Goffin verlor 2017 den Halbfinal und 2014 den Final der Swiss Indoors gegen Roger Federer. Der Belgier hat seine Saison verletzungsbedingt beendet.
Der Deutsche Maximilian Marterer rutscht wegen der beiden Absagen noch rein.

Die zweite Wildcard geht an den Schweizer Henri Laaksonen (ATP 164).

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Seit seinem Sieg gegen Roger Federer im US-Open Achtelfinal ist der Australier John Millman auch den Schweizer Tennisfans ein Begriff. Im Glutofen von New York rang Millman den Maestro mit 3:6, 7:5, 7:6 und 7:6 nieder. Obwohl für den 29-Jährigen im Viertelfinal gegen den späteren Sieger Novak Djokovic Endstation war, schoss er in der Weltrangliste um 18 Plätze nach oben. ATP-Rang 37 ist für Millman nicht nur Karrierebestwert, das Ranking gewährt im auch Zugang zum Haupttableau grösserer Turniere wie den Swiss Indoors Basel. Dort schlägt er 2018 zum ersten Mal überhaupt auf. Neben Millman fungieren 22 weitere Tennis-Cracks auf der gestern veröffentlichen Entry List. Diese sieben Top-Stars wurden im Vorfeld vom Turnier verpflichtet:

Roger Federer (ATP 2): Der Titelverteidiger könnte sein Heimturnier zum neunten Mal gewinnen.

Juan Martin del Potro (4): Der argentinische US-Open-Finalist gewann 2012 und 2013 in Basel.

Alexander Zverev (5): Bekam als 17-Jähriger eine Wildcard und kehrt jetzt – vier Jahre später – zurück.

Marin Cilic (6): Als Federer 2016 verletzungsbedingt pausierte, gewann der Kroate das Turnier.

David Goffin (11) verlor in Basel schon ein Halbfinal und ein Final gegen Roger Federer.

Stefanos Tsitsipas (15) und Denis Shapovalov (34) scheiterten 2017 mit Wildcard in der Quali beziehungsweise im Achtelfinal. Jetzt sind die beiden Youngster gesetzt.

Über die Weltrangliste qualifizierten sich 16 weitere Spieler fürs Hauptfeld. Der French-Open Halbfinalist Marco Cecchinato (22), der Spanier Roberto Bautista Agut (26), die Franzosen Adrian Mannarino (32), Gilles Simon (39) und Jeremy Chardy (41), der Serbe Filip Krajinovic (33), der russische Youngster Daniil Medvedev (35), Swiss-Indoors-Dauergast Robin Haase (44) aus Holland, die beiden Deutschen Peter Gojowczyk (45) und Jan-Lennard Struff (50), Nicolas Jarry (46) aus Chile, der Südtiroler Andreas Seppi (47), Millmans Landsmann Matthew Ebden (48) und der Portugiese Joao Sousa (49).

Nach einem Jahr Pause wieder dabei ist Stan Wawrinka. Für den Romand gilt trotz des schlechten Rankings (ATP 88) eine Ausnahme. Weil Wawrinka vor einem Jahr noch Top-30 Spieler war, hat er Anrecht auf einen Startplatz bei ATP-500-Turnieren. Wegen Verletzungen ist auch 2018 mit kurzfristigen Absagen zu rechnen. Das Turnier beginnt am 20. Oktober. Vier Qualifikanten, vier Wildcards und ein Special Exempt ergänzen das Teilnehmerfeld.