Tobias Baumgartner verlässt den HCK per sofort

Der Rückraumspieler Tobias Baumgartner verlässt den HC Kriens-Luzern und wechselt zum Ligakonkurrenten BSV Bern Muri. Dass der Transfer trotz eines noch eineinhalb Jahre weiterlaufenden Vertrages per sofort vollzogen wird, steht in Zusammenhang mit der akuten Personalnot der Berner.

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HCK-Rückraumspieler Tobias Baumgartner wechselt per sofort zum Ligakonkurrenten BSV Bern Muri. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

HCK-Rückraumspieler Tobias Baumgartner wechselt per sofort zum Ligakonkurrenten BSV Bern Muri. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Rückraumspieler Tobias Baumgartner hat die Teamleitung des HC Kriens-Luzern ersucht, auf die nächste Saison in seine engere Heimat zurückzukehren und sich dem BSV Bern Muri anzuschliessen. Grund für Baumgartners Wechselabsicht war, dass er mit seiner Rolle in der aktuellen Mannschaft des HC Kriens-Luzern nicht mehr zufrieden war und für seine weitere Entwicklung angesichts der grossen Konkurrenz auf den Rückraumpositionen zu wenig Perspektiven sah.

Die Umsetzung des Wechsels wird jetzt per sofort vollzogen, weil der BSV Bern Muri aufgrund von langwierigen Verletzungen der Rückraumspieler Nyffenegger und Mitrovic Besetzungsprobleme im Aufbau hat. Der BSV Bern Muri und Tobias Baumgartner haben den HC Kriens-Luzern letztlich um eine sofortige Freigabe gebeten. Diesem Plan wollten die Zentralschweizer nicht im Weg stehen, auch wenn sie das vorzeitige Beenden eines laufenden Vertrages nicht gutheissen.

Der HC Kriens-Luzern geht aber davon aus, dass sich nur restlos überzeugte Spieler vorbehaltlos mit der nötigen Leidenschaft in den Dienst der Mannschaft stellen. Der HC Kriens-Luzern und der BSV Bern Muri einigten sich vor diesem Hintergrund auf die Ablösemodalitäten intern, sodass Baumgartner mit Beginn Finalrunde beim BSV Bern Muri einsatzfähig sein wird.

Der HC Kriens-Luzern bedauert zwar den Entscheid von Tobias Baumgartner, dankt ihm aber ausdrücklich für das grosse Engagement auf und neben dem Spielfeld.

HCK sucht Ersatzlösung

Der HC Kriens-Luzern will den Substanzverlust nach dem Abgang Baumgartners kompensieren und die Ambitionen der Mannschaft für einen Platz in der nationalen Spitzengruppe erhalten. Die Teamleitung ist deshalb daran, eine Ersatzlösung bei der Besetzung jetzt offenen Position zu finden.

Ein Neuzugang muss für den HC Kriens-Luzern auf der Grundlinie der gesamten Teamentwicklung den Anforderungen «Nachhaltigkeit», «Swissness» und «Entwicklungspotential» genügen und muss das Team in seiner Qualität voranbringen.

HCK/Benedikt Anderes/zim