TODESFALL: Rettungskräfte waren schnell zur Stelle

Der tragische Tod eines 35-jährigen Läufers wirft einen Schatten auf den Lucerne Marathon. Der Mann war gemäss Veranstalter gut trainiert und gesund.

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Der Tod eines Läufers wirft einen Schatten über den Lucerne marathon. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Tod eines Läufers wirft einen Schatten über den Lucerne marathon. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der 35-jährige Läufer aus der Region Luzern brach kurz vor dem Ziel zusammen und starb später im Spital an Herzversagen. Der Teilnehmer des Halbmarathons über 21,1 Kilometer erlitt beim Zieleinlauf vor dem Verkehrshaus einen Kollaps und brach zusammen. Er konnte zwar noch am Unglücksort mittels Elektroschocks reanimiert werden – auch dank der schnellen Reaktion der Zuschauer. Als er ins Kantonsspital eingeliefert wurde, war er wieder bei Bewusstsein. Dort verstarb er jedoch im Verlaufe des Sonntagnachmittags.

Gemäss OK-Präsident Hansruedi Schorno hatte der Läufer den Wettkampf bei bester Gesundheit angetreten. Er sei ein trainierter Läufer gewesen, sei schon diverse solche Strecken gelaufen und habe dabei auch gute Resultate erzielt. Wie Schorno zeigt sich auch Rennarzt Mathias Strupler betroffen und bedauert den Vorfall, stellt aber klar, dass die Verantwortlichen sehr schnell mit einem Kardiologen und modernster Ausrüstung zur Stelle waren. «Es gibt immer wieder Fälle von akutem Herztod», sagt Strupler, «auch beim Sport.» Deswegen könne man aber nicht sagen, dass dieser gefährlich sei.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Beilage zum Lucerne Marathon in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben.