Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Tom Lüthi hat nur noch eine theoretische Chance auf den Titelgewinn

Tom Lüthi hat nach dem 7. Platz beim GP von Thailand in der Moto 2-WM nur noch eine theoretische Chance auf den Titelgewinn. Sein Rückstand auf WM-Leader Alex Marquez wächst weiter - dennoch spricht Lüthi von einem Aufwärtstrend.
Klaus Zaugg
Tom Lüthi (r.) hat im Titelkampf weiter an Boden verloren. Ein Ende der Pechsträhne schient nicht in Sicht zu sein. (Bild: KEYSTONE)

Tom Lüthi (r.) hat im Titelkampf weiter an Boden verloren. Ein Ende der Pechsträhne schient nicht in Sicht zu sein. (Bild: KEYSTONE)

Tom Lüthi hat beim GP von Thailand mit Platz 7 im Titelkampf weiter an Boden verloren. Er liegt in der Zwischenwertung zwar nach wie vor auf Position vier. Aber sein Rückstand auf WM-Leader Alex Marquez – den drei Jahre jüngeren Bruder des alten und neuen Moto GP-Weltmeisters Marc Marquez – ist von 44 auf 46 Punkte angewachsen.

Die Titelchancen Lüthis sind nur noch rein theoretischer Natur. Aber der 33-Jährige sieht Licht am Ende des Tunnels und spricht von einem Aufwärtstrend («ich war so schnell wie schon lange nicht mehr»), der sich allerdings vorerst weder im Training – dritte Startreihe (8.) – noch im Rennen in Resultaten abbildete.

«Der Start war sehr gut, ich war Vierter in der ersten Kurve. In Kurve drei bin ich aussen durch und habe mich aus der Kurve raus verschalten und den Gang nicht erwischt. Dann kamen alle und es gab heftige Zweikämpfe, da habe ich zu viele Plätze verloren», sagt Lüthi erklärend. Er war gefühlt ein bisschen schneller, aber noch nicht besser und fuhr zum bereits achten Mal hintereinander am Podest vorbei.

Hat er weiterhin einen Platz im GP-Zirkus?

Um einen Platz an den WM-Punkten vorbei (Top 16) fuhr Dominique Aegerter. Beim 28-Jährigen geht es allerdings mehr um die Zukunft als um die Gegenwart: Er weiss nach wie vor nicht, ob er nächste Saison weiterhin einen Platz im GP-Zirkus hat. Eigentlich wollte sein Manager Oliver Imfeld vergangene Woche offiziell die Vertragsverlängerung mit MV Agusta um ein Jahr melden. Aber die Verkündung dieser Nachricht musste noch einmal verschoben werden.

Er sagt: «Wir sind uns mündlich einig. Es geht wirklich nur noch um Details und ich gehe davon aus, dass wir eine Einigung erzielen.» Diese Details betreffen die Höhe der Einkaufsumme ins Team (über 250 000 Franken), für die Sponsoren aufkommen. Gesichert ist die Zukunft von Jesko Raffin.

Der 23-Jährige kam zwar «nur» auf Rang 21. Aber das ist unerheblich: Er fährt bereits vor dem offiziellen Arbeitsbeginn die letzten Rennen dieser Saison für seinen neuen Arbeitgeber Jarno Jansson. Er setzt im Team des Niederländers das japanische Fabrikat NTS ein und hat einen Vertrag für die kommenden zwei Jahre (2020 und 2021).

Marc Marquez vorzeitig Moto GP-Weltmeister

Ereignis des Tages beim GP von Thailand war die vorzeitige Entscheidung in der Königsklasse. Marc Marquez musste zwei Punkte mehr holen als Andrea Dovizioso – und das hat der 26-jährige Spanier mit dem Sieg auf eindrücklichste Art und Weise getan. Er liess sich auch von einem schweren Trainingssturz, den er wunderbarerweise unverletzt überstand, nicht aus dem Konzept bringen.

Marquez sicherte sich mit seinem 79. GP-Sieg (den 53. In der Moto GP-Klasse) zum insgesamt sechsten Mal und zum vierten Mal in Serie den Titel in der Königsklasse. Darüber hinaus war er auch 2012 (Moto 2) und 2010 (125 ccm) Weltmeister. Nun wackeln die Rekorde der Titanen. Marc Marquez hat 6 WM-Titel in der Königsklasse – Valentino Rossi (6 Titel) und Giacomo Agostini (8) liegen in Reichweite.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.