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«Unsere Top-Infrastruktur am Rotsee ist bereit»

Mit den Schweizer Meisterschaften und danach der Weltcup-Regatta finden in Luzern zwei Saisonhöhepunkte statt. Verbandsdirektor Christian Stofer weiss um die Bedeutung des Rotsees.
Daniel Wyrsch
Verbandsdirektor Christian Stofer blickt den Schweizer Meisterschaften freudig entgegen. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 5. Juli 2018)

Verbandsdirektor Christian Stofer blickt den Schweizer Meisterschaften freudig entgegen. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 5. Juli 2018)

Christian Stofer (42) sagt im prächtigen Ruderzentrum in Luzern: «Unsere Top-Infrastruktur am Rotsee ist bereit, die folgenden zwei Wochenenden werden wir sie mit Leben erfüllen.» Die Ruderer sind zurück in der so genannten Naturarena. Von heute bis Sonntag finden die Schweizer Meisterschaften mit 980 Athletinnen und Athleten mit 560 Booten statt. Die anschliessende Woche gehört den internationalen Eliteruderern aus dem Weltcup.

In der 2016 fertiggestellten Naturarena Rotsee sind die besten Ruderer des Landes und der ganzen Welt erst zum dritten Mal am Start. Alles ist noch neu. Christian Stofer, der Direktor des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV), ist stolz auf die gesamterneuerte Anlage. «Die Sportler sind schon immer gerne zum Rudern auf den Rotsee gekommen. Sein Ruf ist seit jeher exzellent gewesen. Jetzt stimmt auch der Rahmen wieder, die Umziehräume, Duschen und Toiletten sind in einem modernen Zustand, damit es für die Teilnehmer angenehm ist, hier zu sein.» Alle seien zufrieden, Lob gebe es auch von Weltcup-Spitzencracks.

Grosse Spannung um den Titel im Männer-Einer

Doch bevor die global besten Ruderer vom 13. bis 15. Juli in Luzern am Start stehen, ist der SRV verantwortlich für die nationale Meisterschaft. «Die Schweizer Meisterschaften sind der Abschluss der nationalen Regatta-Saison, sie sind das Rückgrat des Schweizer Rudersports», sagt der Sempacher Stofer. Hier finden er und die Verbandstrainer einen Talentpool für das Nationalkader. Andererseits seien die SM auch ein Sammelsurium an Ruderern, «weil sich jeder anmelden kann, der eine Lizenz besitzt».

Natürlich sind auch die Schweizer Topcracks am Start, die an den SM für ihre Klubs rudern und nicht fürs Nationalteam wie im Weltcup. «Ein Leckerbissen wird die Entscheidung am Sonntag nach der Mittagspause sicher im Einer der Männer sein», sagt Stofer. Roman Röösli (SC Sempach), der letztjährige Skiff-Weltcupsieger Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) und Barnabé Delarze (Lausanne Sports) kämpfen um Gold.

Im Frauen-Einer wird Titelverteidigerin Jeannine Gmelin für einmal nicht am SM-Start sein. «Weil sie als Weltmeisterin für dieses Jahr eine Ausnahmebewilligung hat, darf sie am Wochenende an der traditionsreichen Henley-Regatta auf der Themse teilnehmen», erklärt Stofer.

Luzern-Seeclub-Achter mit Olympiasieger Mario Gyr

Grosse Beachtung werden die Rennen auf dem Rotsee im Männer-Achter finden. Vorläufe sind nötig, weil neun Vereine im Wettbewerb stehen. Zu den Favoriten zählen die Zürcher Klubs Seeclub, GC und Belvoir sowie der Seeclub Luzern. In diesem Achter aus Luzern rudern die international erfolgreichen Athleten Michael Schmid, Julian Müller und nicht zuletzt Mario Gyr mit. Der Olympiasieger im Leichtgewichts-Vierer von Rio 2016 hat sich bekanntlich im Mai entschieden, seine Karriere in der offenen Klasse fortzusetzen. Für die sportinteressierte Öffentlichkeit wird es spannend zu sehen sein, ob der 33-jährige Athlet das Comeback in der Weltspitze schaffen wird. Verbandsdirektor Stofer weiss, «dass wir mit Mario Gyr einen sehr guten Ruderer zurückhaben. Aber natürlich nimmt er auch viel Risiko.» Rio sei Vergangenheit. Für Gyr zähle nun, möglichst schnell den Anschluss zu finden, um ambitioniert weiterrudern zu können.

Rudern. Luzern. Schweizer Meisterschaften. Heute, 17.30–20.00: Diverse Kategorien Vorläufe/Halbfinals/Finals. – Samstag, 10.00–17.00: Diverse Kategorien Vorläufe/Halbfinals/Finals. – Sonntag, 8.27–16.00: Diverse Kategorien Finals.

Weltcup-Regatta: 13. bis 15. Juli.

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