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TRIATHLON: Spirigs läuft sich warm für Olympia

Am Sempachersee wurden die Schweizer Meister in der Sprintdistanz ermittelt. Mit Sara Baumann schafft es auch eine Innerschweizerin auf das Podest.
Michael Wyss
Nicola Spirig läuft ein einsames Rennen an der Spitze. (Bilder Michael Wyss)

Nicola Spirig läuft ein einsames Rennen an der Spitze. (Bilder Michael Wyss)

Michael Wyss

In Nottwil wurden gestern auf der Sprintdistanz 750 Meter geschwommen, 23 Kilometer Rad gefahren und 5 Kilometer gelaufen. Das Rennen über die Sprintdistanz zählte zur Gesamtwertung des Swiss Triathlon Circuit (umfasst elf Rennen 2016). Bei den Frauen in der Hauptklasse dominierte Nicola Spirig, die amtierende Olympiasiegerin von London (2012), in einer Zeit von 1:04:14,6. Dahinter folgten die St. Gallerin Désirée Gmür und die Schattdorferin Sara Baumann. «Ich bin sehr stolz, dass ich es auf das Podest geschafft habe, wenn ich einen Blick auf das starke Teilnehmerfeld werfe», so die 23-jährige Baumann.

Die Urnerin holte sich bereits im vergangenen Herbst an den Schweizer Meisterschaften die Bronzemedaille bei Elite und U 23. Bei den Männern holte sich in der Hauptklasse Alain Friedrich (33) aus Luzern den fünften Rang. Aufs Podest fehlten ihm 72 Sekunden.

Wettkämpfe nur noch in der Schweiz

Die schon einige Tage zuvor ausgebuchten Kategorien zeigen, dass der Triathlon an den Ufern des Sempachersees nicht mehr aus der Jahresagenda vieler Triathleten wegzudenken ist. Auch für den Triathlon-Club Sursee selber, wie Präsident Jens Katzer bestätigte: «Hier können wir vielen Personen den Triathlon näherbringen und vielleicht auch das Interesse an dieser faszinierenden Sportart wecken.» Geschwärmt hatte auch Sara Baumann: «Ich bin nun bereits das achte Mal hier am Start gewesen. Nottwil hat eine super Infrastruktur, ich komme immer wieder gerne hierher.»

Zufrieden zeigte sich auch die 34-jährige Nicola Spirig, die im August an den Olympischen Sommerspielen in Rio startet, nach dem Wettkampf und dem Gewinn der Goldmedaille: «Noch ist nicht alles perfekt, doch ich bin auf dem richtigen Weg. Ich kann mich sicher noch in allen Bereichen steigern. Gut ist, dass mir noch vier Wochen bis Rio bleiben.» Unschlüssig war die Olympiasiegerin von 2012, wie viele Wettkämpfe sie bis zu ihrem Abflug nach Südamerika noch bestreiten wird: «Vielleicht noch ein, zwei Einsätze. Aber dann sicher nur in der Schweiz und nicht mehr im Ausland.» Und wie erlebte sie die Stimmung in Nottwil? «Sehr gut. Auch stimmt die Infrastruktur hier für solche Anlässe. Das war ein sehr guter Wettkampf für mich. Der Veranstalter hat uns Athletinnen und Athleten eine gute Plattform geboten», so die Zürcher Unterländerin, die nicht zum ersten Mal am Triathlon am Sempachersee teilnahm.

Sara Baumann auf dem Weg zu einem Podestplatz. (Bilder Michael Wyss)

Sara Baumann auf dem Weg zu einem Podestplatz. (Bilder Michael Wyss)

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