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Der Triumph gegen Belgien: die Tore im Video, die Bilder, die Noten, die Stimmen

Der lang ersehnte Sieg gegen einen Grossen ist da! Die Schweiz schlägt die Weltnummer 1 Belgien nach frühem 0:2-Rückstand und nach grosser Wende 5:2 und qualifiziert sich für das Finalturnier der Nations League im kommenden Juni. Haris Seferovic erzielte drei Tore.

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Alle Tore im Video:

Die Noten:

Yann Sommer, Torhüter, Note 5. Muss rasch zweimal hinter sich greifen. Danach hält er aber mehrfach stark.
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Kevin Mbabu, Rechtsverteidiger, Note 5,5. Starker Auftritt. Macht viele Vorstösse. Holt den Penalty zum 1:2 raus und bereitet das 5:2 vor.
Timm Klose, Innenverteidiger, Note 5. Erhält die Chance in der Startelf. Er gewinnt sehr viele Zweikämpfe.
Nico Elvedi, Innenverteidiger, Note 4. Verschuldet das 0:1, sieht auch beim 0:2 nicht glücklich aus. Steigert sich aber und trifft zum 4:2.
Ricardo Rodriguez, Linksverteidiger, Note. 5. Beim 0:2 ist er zu passiv. Er erzielt dafür das 1:2 per Penalty und bereitet das 2:2 mit einer Flanke vor.
Granit Xhaka, Defensives Mittelfeld, Note 5.Der Captain führt das Team als Taktgeber an. Erobert viele Bälle.
Remo Freuler, Defensives Mittelfeld, Note 4,5. Fällt in diesem Spiel selten auf, ob positiv oder negativ. Macht später Platz für Zakaria.
Edimilson Fernandes, Rechter Flügel, Note 4,5. Bereitet das 3:2 für Seferovic vor. Kämpferisch und läuferisch ein guter Auftritt.
Xherdan Shaqiri, Offensives Mittelfeld, Note 5,5. Er sprüht vor Energie. Wunderschön seine Vorlagen zum 2:2, 4:2 und 5:2.
Steven Zuber, Linker Flügel, Note 4,5. Läuft sehr viel, kämpft und hilft defensiv mit, hat jedoch wenig Offensivaktionen.
Haris Seferovic, Mittelstürmer, Note 6.  Sackstark! Schiesst bei seinem Luzerner Heim-Auftritt drei Treffer und wird mit einer Standing Ovation verabschiedet.  Nicht bewertbar: Denis Zakaria, Loris Benito und Albian Ajeti.

Yann Sommer, Torhüter, Note 5.
Muss rasch zweimal hinter sich greifen. Danach hält er aber mehrfach stark.

Die besten Bilder des Spiels:

Haris Seferovic (Mitte) jubelt mit seinen Teamkollegen über den Treffer zum 5:2. Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Luzern, 18. November 2018)
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Matchwinner Haris Seferovic (9) und die ganze Schweizer Mannschaft ist zu Recht euphorisch nach dem 5:2 gegen Belgien. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 18. November 2018))
Haris Seferovic jubelt nach dem Tor zum 2:2 (Bild: Urs Lindt / Freshfocus (Luzern, 18. November 2018))
Haris Seferovic kann in seinem 59. Länderspiele die Tore 15, 16 und 17 bejubeln. Er trifft zum 2:2, 3:2 und 5:2 (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 18. November 2018)
Xherdan Shaqiri jubelt nach dem Tor zum 4:2. Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus (Luzern, 18. November 2018)
Nati-Trainer Vladimir Petkovic (rechts) gibt Anweisungen an Granit Xhaka. Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 18. November 2018)
Haris Seferovic (Mitte) feiert den Sieg mit Fans. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 19. November 2018))
Zweikampf zwischen Nico Elvedi (links) und Thorgan Hazard. Bild: Ennio Leanza/Keystone (Luzern, 18. November 2018)
Xherdan Shaqiri stellt Belgiens Abwehrchef Vincent Kompany immer wieder vor Probleme. Der herausragende Schweizer liefert die Vorlagen zum 2:2 und 4:2 (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 19. November 2018))
Ricardo Rodriguez trifft vom Penaltypunkt sicher zum 1:2. (Bild: Ennio Leanza / Keystone (Luzern, 19. November 2018))
Da freuen sich die Brüder noch: Eden Hazard gratuliert Thorgan, der bis in die 17. Minute zweimal zum 2:0 trifft. (Bild: Ennio Leanza / Keystone (Luzern, 19. November 2018))
Die Choregrafie mit dem Schweizer Kreuz heizte die Stimmung an. Bild: Ennio Leanza/Keystone (Luzern, 18. November 2018)
Die Startformation (vorne von links): Steven Zuber, Kevin Mbabu, Remo Freuler, Xherdan Shaqiri und Edimilson Fernandes. Hinten von links: Ricardo Rodriguez, Haris Seferovic, Nico Elvedi, Timm Klose, Granit Xhaka und Yann Sommer. Bild: Ennio Leanza/Keystone (Luzern, 18. November 2018)
Um diesen Pokal geht es: (Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus (Luzern, 18. November 2018))

Haris Seferovic (Mitte) jubelt mit seinen Teamkollegen über den Treffer zum 5:2. Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Luzern, 18. November 2018)

«Es war etwas besser als vor drei Tagen (0:1 gegen Katar -Red.). Grosses Kompliment an die Mannschaft. Wir sind nach dem 0:2 im Match geblieben. Ich bin stolz auf diese Jungs.»
Vladimir Petkovic
«Es ist ein Moment zum Geniessen. Wir haben zuerst geschlafen und sind dann aufgewacht. Wir sind richtig in Fahrt gekommen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Treffer würden fallen. Wir haben bestätigt, was für ein Team wir sind, welche Qualitäten wir besitzen. Jetzt muss es mit der Konstanz noch etwas besser werden.»
Haris Seferovic (Schweizer Dreifach-Torschütze)
«Wir haben nicht zu viel versprochen. Wir haben es uns aber nicht so vorgestellt. Wir haben ihnen zwei Tore fast geschenkt. So zurückzukommen spricht für den Charakter unserer Mannschaft. Das das Jahr so endet, ist einfach geil.»
Granit Xhaka
«Wir haben sehr gut begonnen, wahrscheinlich zu gut. Die Schweizer sind dann zurückgekommen. Wir sind enttäuscht, aber wir wussten, dass wir gegen einen sehr guten Gegner antreten, eine grosse Fussballnation. Das hat die Schweiz heute bewiesen. Wir hätten aber deutlich besser spielen können, vor allem besser gemeinsam verteidigen.»
Thorgan Hazard (Belgischer Zweifach-Torschütze)

Die Verwandlung des Nati-Stürmers Haris Seferovic

Haris Seferovic ist beim 5:2-Sieg gegen Belgien mit drei Treffern der überragende Mann. Plötzlich ist er, der vor einem Jahr noch ausgepfiffen wurde, der gefeierte Held. Die Pfiffe von damals haben aber Spuren hinterlassen.
Raphael Gutzwiller

Rot-Weiss dominiert am Länderspiel in Luzern

Gänsehaut-Stimmung in der Swisspor-Arena: Die Fans der Schweizer Nationalmannschaft sorgen für eine beeindruckende Atmosphäre. Auch die Anhänger der Belgier tragen ihren Teil dazu bei.
Raphael Gutzwiller