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TSCHECHIEN: Indergand wird beste Schweizerin

Mit Spitzenklassierungen in den Etappen der viertägigen Gracia Orlova-Rundfahrt holte sich Linda Indergand das Spezialtrikot in der Aktivitätswertung. Im Gesamtklassement schaute der fünfte Rang heraus.
Josef Mulle
Linda Indergand fährt beim Mehretappenrennen in Tschechien auf den 5. Schlussrang. (Archivbild: Urs Hanhart)

Linda Indergand fährt beim Mehretappenrennen in Tschechien auf den 5. Schlussrang. (Archivbild: Urs Hanhart)

Josef Mulle

redaktion@urnerzeitung.ch

Vom 26. bis am 29. April ging in Tschechien die Gracia Orlova-Strassenrundfahrt mit fünf Etappen über die Bühne. Am zweiten Wettkampftag ging es so richtig zur Sache: Es stand für die 156 Fahrerinnen die 100 Kilometer lange – mit drei Bergpreiswertungen der 1. Kategorie gespickte – Königsetappe auf dem Programm.

Linda Indergand hielt sich immer in den vorderen Positionen des Feldes auf und kam so einigermassen unbeschadet über die schwierigen Alpenpässe. Sie war sogar zur Stelle, als zehn Kilometer vor dem Ziel eine Fahrerin attackierte. Sie spurtete sofort an deren Hinterrad. Schliesslich holte sich Indergand im Schlusssprint hinter der Siegerin Emilia Fahlin aus Schweden den zweiten Platz. «In der Königsetappe auf dem Podest zu stehen, ist natürlich immer etwas Spezielles, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte», meinte Indergand, die in der Startetappe den 9. Platz geholt hatte.

Nach einem guten Zeitfahren (13.) und einer ebenso erfolgreichen vierten Etappe (16.) stand die Schlussetappe mit 101,6 Kilometern auf dem Programm. Diese nahm Linda Indergand mit nur einem Zähler Rückstand auf das weisse Punktetrikot (Aktivitätswertung) in Angriff. Das erklärte Ziel der Schweizerinnen samt Teamleitung war, dieses Trikot zu holen. «Ich musste mich auf die Sprintwertungen konzentrieren, um die begehrten Punkte zu ergattern», schilderte Indergand die Ausgangslage.

Das Kunststück gelang ihr bereits bei der ersten Wertung, und von da ab war sie auch virtuelle Leaderin in diesem Klassement. Bei der Schlusszeremonie durfte sich Linda Indergand schliesslich in das Spezialtrikot einkleiden. Dieses gewann sie mit einem Punkt Vorsprung auf ihre Schweizer Mannschaftskollegin Sina Frei und als 5. im Gesamtklassement auch noch als beste der Schweizer Delegation feiern lassen.

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