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TURNEN: Altdorf und Amsteg fast im Gleichschritt

Der MTV Altdorf und der Turnverein Amsteg fuhren zusammen an das Freiburger Kantonalturnfest nach Düdingen. Altdorf holte in der Kategorie 35+ im 17 Vereine starken Feld mit 26,90 Punkten Rang 6, Amsteg folgte mit 26,06 auf dem 7. Platz.
Pirmin Walker
Die Urner Delegation aus Altdorf (in Weiss) und Amsteg (in Grün) nach dem Wettkampf. Bild: (Bild: PD (Düdingen, 18. Juni 2017))

Die Urner Delegation aus Altdorf (in Weiss) und Amsteg (in Grün) nach dem Wettkampf. Bild: (Bild: PD (Düdingen, 18. Juni 2017))

Pirmin Walker

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Gutbewährtes soll weitergeführt werden. Unter diesem Motto bereiteten sich der TV Amsteg und der MTV Altdorf wieder gemeinsam auf das Turnfest, den sportlichen Höhepunkt des Vereinsjahres, vor. Bei besten Trainingsbedingungen wurden die sechs Fit-und-Fun-Übungen weiter perfektioniert, um die Ergebnisse des Vorjahres zu verbessern und sich langfristig für das eidgenössische Turnfest 2019 in Aarau zu rüsten. Und so machten sich am vergangenen Samstagmorgen eine achtköpfige Amsteger Riege sowie die 18-köpfige Altdorfer Turnerschar auf den Weg, um im freiburgischen Düdingen ihre Fortschritte zu präsentieren.

Im ersten Wettkampfteil standen für die Altdorfer die Disziplinen Fussball-Korb und Ballkreuz auf dem Programm. Im Fussball-Korb galt es auf der einen Platzhälfte, auf Zuspiel hin einen freihängenden Korb zu treffen und den Ball wieder zu fangen. In der anderen Platzhälfte musste eine Fussballstafette absolviert werden. Die Seiten wurden laufend gewechselt. Dabei zeigte das zuerst gestartete Altdorfer Team bei dieser Disziplin Anfangsschwierigkeiten. Die unerklärlichen Fehler stärkten jedoch nicht das Selbstvertrauen der nachfolgenden vier Teams. Die Fussballstafette gelang den Altdorfern nur mässig, und mit dem Versenken des Basketballs im bzw. Fangen aus dem Korb taten sie sich ebenfalls schwer. Holten sich die Urner im Vorjahr in dieser Disziplin mit 9,56 noch ihre Tageshöchstnote, resultierte heuer mit enttäuschenden 8,46 Punkten das schlechteste Altdorfer Tagesergebnis.

Gleich im Anschluss begab man sich zum Ballkreuz, der Paradedisziplin der Truppe von Oberturner Kari Kempf. Beim Ballkreuz mussten dem in der Mitte des Feldes stehenden Spieler die verschiedenen Bälle, ein Rugby-, Basket-, Volley- und Tennisball, rasch und abwechselnd zugespielt werden. Nach jedem Pass wurde ein Positionswechsel vollzogen. Allen drei Altdorfer Teams gelang ein Topergebnis, sie holten sich in dieser Disziplin mit der Note 9,84 den Altdorfer Tageshöchstwert. Der erste Teil wurde damit mit der Note 9,15 abgeschlossen.

Der zweite Teil bestand aus einem Unihockey-Parcours und dem 8er-Ball. Im Unihockey durchliefen zwei 2er-Teams gleichzeitig einen Slalomlauf, in dem die zwei Spieler sich den Ball je Runde zweimal via kleines Tor bzw. auf Distanz zupassen mussten. Der Parcours gelang den fünf Altdorfer Teams sehr gut. Die erzielten 9,18 Punkte bedeuteten in der strengen Notenskala eine tolle Steigerung von 0,88 Punkten im Vergleich zum Vorjahr.

Altdorf stellte am meisten Wettkämpfer

Beim 8er-Ball werfen sich sechs Spieler in Form einer Acht einen Rugby- und einen Tennisball zu, währenddem sie in einer O-Form ständig ihre Position wechseln. Auch in dieser streng bewerteten Disziplin konnten sich die drei Altdorfer Teams im Vorjahresvergleich um 0,36 Punkte steigern, sie holten gute 8,81 Punkte. Der zweite Wettkampfteil wurde damit mit der Note von 8,99 Punkten abgeschlossen.

Im letzten Wettkampfteil standen für die Altdorfer die Disziplinen Moosgummiring-Lauf und Intercross ab. Beim Moosgummiring-Lauf werfen fünf Läufer dem Fänger abwechselnd einen Gummiring zu. Der Fänger muss den Ring mittels Stab auffangen und dem Läufer wieder zuwerfen, der anschliessend eine Zusatzschlaufe zu absolvieren hat. Den drei Altdorfer Teams gelang in der intensivsten Disziplin eine ansprechende Leistung, die mit der Note 8,70 bewertet wurde.

Im Intercross wirft Spieler 1 den Ball von Hand dem Spieler 2 zu, der wieder den Ball mit dem Intercross-Gerät zu Spieler 3, der den Ball ebenfalls mit dem Intercross-Gerät fangen muss. Nach jeder Ballabgabe wird die Position gewechselt. Die von den sechs Teams erzielten 8,83 Punkte bedeuten eine solide Leistung. In der Summe ergab dies für den letzten Teil die Note 8,76. Mit insgesamt 26,90 Punkten steigerte sich der MTV Altdorf gegenüber dem Vorjahr zwar um 0,65 Punkte. Da der Veranstalter auf eine Rangierung nach Stärkeklassen verzichtete, resultierte für die Altdorfer, die am meisten Wettkämpfer stellten, statt des Turnfestsiegs nach Stärkeklassen lediglich Platz 6 von 17 Vereinen.

Um einen Hundertstel besser als im Vorjahr

Amsteg musste mit der härtesten Disziplin, dem Moosgummiring-Lauf, in sein zweites Fit-und-Fun-Abenteuer starten. Mit 7,27 Punkten starteten die Amsteger eher verhalten. Im anschliessenden Intercross holten die drei Teams 8,29 Punkte. Damit resultierte im ersten Wettkampfteil die Note 7,78. Beim Fussball-Korb machten es die Amsteger besser als die Altdorfer. Mit 8,70 Punkten übertrafen sie die Altdorfer um 0,24 Punkte. Und auch beim Ballkreuz wussten die Amsteger zu brillieren. Mit 9,79 Punkten, der persönlichen Tagesbestnote, blieben die Urner nur um fünf Hundertstelpunkte hinter dem Trainingspartner aus dem Urner Hauptort. Damit wurde der zweite Wettkampfteil mit sehr guten 9,24 Punkten abgeschlossen.

Als letzte Disziplinen galt es für das kleine Urner Team, im Unihockey und im 8er-Ball viele Punkte zu erzielen. Während sich die zwei Teams im Unihockey noch mit 8,82 Punkten zufriedengeben mussten, übertraf man beim 8er-Ball die Altdorfer erneut. Die Amsteger erzielten sehr gute 9,27 Punkte. Der dritte Wettkampfteil ergab damit die Note 9,04. Als Gesamtnote holte sich Truppe von Oberturnerin Lisi Gisler die gute Wertung von 26,06 Zählern, ein Hundertstel besser als im Vorjahr. Dies bedeutete den guten 7. Rang.

Das Tolle am Turnvereins­leben ist nebst dem Erzielen von sportlichen Höchstleistungen –­ ­jeder seinen Möglichkeiten entsprechend – auch das gesellige Zusammensein. Diesem widmete sich die Urner Delegation im Anschluss an den dreiteiligen Vereinswettkampf ausgiebig.

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