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TURNEN: Mit viel Geduld zurück an die Spitze

An der Regionenmeisterschaft in Kerns messen sich rund 500 Turnerinnen aus der Region Pilatus. Unter ihnen auch Lisa Maria Odermatt, die sich aus einer langen Verletzung zurückkämpft.
Lisa Maria Odermatt. (Bild: Marianne Baschung (Kerns, 28. Aprli 2018))

Lisa Maria Odermatt. (Bild: Marianne Baschung (Kerns, 28. Aprli 2018))

Für Lisa Maria Odermatt (Kerns) war es seit längerer Zeit wieder der erste Wettkampf auf Verbandsebene. Den letzten Auftritt hatte die Kernserin an den Schweizer Meisterschaften vor zwei Jahren in der Kategorie 5. Wegen eines gebrochenen Arms verpasste sie allerdings die Wettkampfsaison vom vergangenen Jahr. Mit viel Geduld und Aufbautrainings gelang es der Sachslerin, sich an die Spitze zurückzukämpfen. Auch der Wechsel in die höhere Kategorie K6 glückte ihr. Im Januar dieses Jahres turnte sie erstmals wieder Wettkampfübungen. Schritt für Schritt kam das gute Gefühl fürs Turnen zurück und auch mit ihrem Wettkampf in Kerns ist sie äusserst zufrieden. Hier und dort waren kleine Unsicherheiten zu erkennen. Noch bleibt ein wenig Zeit, um sich für den nächsten wichtigen Wettkampf in Malters weiter zu verbessern.

Startplatz für Quali-Wettkampf im Visier

Lisa Maria Odermatt trainiert drei bis vier Mal die Woche in Kerns und ab und zu in der Turnwerkstatt in Malters. Ihr Ziel ist es, für die nächsten Monate mehr Routine und Konstanz in ihre Übungen zu bringen. Nebenbei erweitert sie ihr Repertoire mit schwierigeren Elementen, die sie künftig in die Übungen integrieren will.

Die Gymnasiastin turnt gerne Wettkämpfe. Sie liebt die Atmosphäre, die dort herrscht. Doch auch eine so leidenschaftliche Turnerin wie Odermatt braucht Abwechslung im Leben. Wenn sie mal nicht in der Halle ist, unternimmt sie gerne etwas mit Freunden oder spielt Querflöte. Diese Freizeitaktivitäten bieten ihr einen guten Ausgleich zum Turnen. Erste Priorität hat aber ganz klar das Turnen. Da kämpft sie dieses Jahr um einen Startplatz am verbandseigenen Qualifikationswettkampf für die nationalen Titelkämpfe. Und dann? «Mal schauen, wohin der Weg geht», meint die noch junge Athletin mit einem Lächeln im Gesicht.

Paciana Bo Studer unterstreicht ihre Form

In der Kategorie K7 ging der Sieg mit 38,10 Punkten an Paciana Bo Studer (Nidwalden). Die Zweite der Schweizer Meisterschaften konnte an ihre Form vom vergangenen Herbst anknüpften und zeigte an allen Geräten hervorragende Darbietungen. Die silberne Auszeichnung holte sich mit 37,85 Punkten Florence von Ziegler (BTV Luzern). Sie wechselte in diesem Jahr vom Turnverein Hombrechtikon zum BTV Luzern und scheint sich in der neuen Umgebung sichtlich wohlzufühlen. Die Bronzemedaille ging mit 37,15 Punkten an Flavia Imfeld (Kerns). Sie zeigte am Sprung einen hervorragenden gebückten Hechtsalto und wurde mit 9,70 Punkten belohnt.

Isabelle Weibel

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Resultat-Auszug auf Seite 34.

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