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TURNFEST: STV Wolhusen siegt und feiert

Wolhusen steht ganz zuoberst, holt sich beim Regionalturnfest in Triengen im dreiteiligen Vereinswettkampf den Festsieg. Das Höchstresultat geht aber an die Stadt Luzern.
Zelebrieren ihren grossen Erfolg in Triengen: die Turnerinnen und Turner des STV Wolhusen. (Bild: Marianne Baschung)

Zelebrieren ihren grossen Erfolg in Triengen: die Turnerinnen und Turner des STV Wolhusen. (Bild: Marianne Baschung)

Theres Bühlmann

27,50 Punkte haben sich die Wolhuser zum Ziel gesetzt – 28,39 sind es geworden. Und diese Zahl reichte zum Gewinn der 1. Stärkeklasse, und somit darf sich dieser Verein Turnfestsieger nennen. «Es ist immer unser Ziel, in der höchsten Stärkeklasse vordere Plätze zu belegen», sagte Oberturner Pascal Fitz. Ein weiteres Anliegen sei die Integration von jungen Turnern und Quereinsteigern: Dies ist gelungen. So war dieser Sieg für den Oberturner eine grosse Genugtuung, «denn der ganze Verein hat gute Leistungen gezeigt, ich freue mich für unsere Turnerinnen und Turner». Der Turnfestsieger bestritt mit 57 Akteuren die Disziplinen Pendelstafette, Weitsprung, den 800-Meter-Lauf, die Team-Aerobic und den Allround-Fachtest.

Zusammenarbeit Jung und Alt

Die Altersspanne geht von 14 bis 47 Jahren, und als grossartig bezeichnete Fitz die Tatsache, dass in der Pendelstafette der Jüngste 14 und der Älteste 41 Jahre alt ist – «und diese Zusammenarbeit funktioniert bestens». «Unser Erfolgsrezept ist der Mix der Generationen», brachte es der Oberturner auf einen Nenner. Als positiven Aspekt strich Fitz, der seit fünf Jahren das Amt des Oberturners innehat, die Tatsache hervor, «dass wir in der Team-Aerobic die Note von 9,03 erhielten, weil hier einige Neue dabei waren». Die Kleinfeldgymnastik, eine Spezialität der Wolhuser, fehlte in Triengen auf ihrem Programm, einige Akteure legen eine Pause ein, «aber wir werden sie wieder ins Wettkampfprogramm aufnehmen», sagt Fitz weiter.

Gefeiert haben die Wolhuser, die übrigens in Zelten nahe des Festplatzes übernachteten, bereits am Samstag, als am späten Abend die Resultate bekannt wurden. Und gestern, da ging es in heimatlichen Gefilden weiter, «wir werden dann auch noch die Feldmusik empfangen, die am ‹Eidgenössischen› teilnahm», sagte Fitz. Doppelte Feier auf der Landschaft also ...

Das höchste Gesamtresultat im dreiteiligen Vereinswettkampf holte sich der BTV Luzern mit 29,28 Punkten. Der mehrfache Schweizer Meister in verschiedenen Disziplinen und Turnfestsieger musste in der zweiten Stärkeklasse antreten, da Verletzte zu beklagen waren oder einige Akteure vor Prüfungen standen. Somit reichte es zahlenmässig halt nicht mehr für die «oberste Liga».

Rickenbachs Topvorführung

Die Rickenbacher holten sich hinter dem BTV Luzern Platz 2 und fielen vor allem an ihrem Paradegerät, dem Barren, mit der Höchstnote 10 auf. Turnen auf zwei Holmen in perfekter Vollendung, besser geht es nicht. Die Konkurrenz auf nationaler Ebene wird diese Note staunend zur Kenntnis nehmen und ist für die Schweizer Meisterschaften bereits vorgewarnt. Triengen, in der Stärkeklasse 1 turnend, verpasste mit 25,93 die angestrebte Note von 27,00. Dies ist kein Beinbruch, denn der Verein war stark in die Organisation involviert. Immerhin, der Wunsch der TK-Chefin Melanie Büchler ging in Erfüllung: Im Steinheben die Höchstnote 10 zu holen und die 9,50 an den Schaukelringen, das kann sich auch sehen lassen.

«Hart im Nehmen»

Apropos Helfer: Rund 600 Personen waren hinter und vor den Kulissen bei diesem Regionalturnfest involviert. Nicht nur der Turnverein packte mit an, sondern jede Menge Vereine aus dem Dorf und aus den umliegenden Gemeinden. OK-Präsident Alois Büchler stellte fest: «Diese Unterstützung ist schon toll.» Das OK war mehr als sonst an einem Turnfest gefordert, denn das Wetter wollte nicht richtig mitmachen. Der Regen hielt schon im Vorfeld dieses Anlasses das OK in Atem, welches Sonderschichten einlegen musste, aber die Situation bestens im Griff hatte.

Jedenfalls lassen sich Turner – in Triengen waren nicht weniger als 3800 am Start – nicht von Regen, Wind und Nässe abhalten. Und André Wyss, Präsident des Turnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden, brachte es auf den Punkt: «Die Turnerschar ist hart im Nehmen.»

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