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U20-WM-VORBEREITUNGU20-WM-VORBEREITUNG: «Academy-Spieler sind ein Versprechen»

Zwischen Weihnachten und Neujahr findet in Buffalo die U20-Weltmeisterschaft statt. Berechtigte Hoffnungen auf ein Aufgebot können sich auch diverse Spieler der EVZ Academy machen.
Michael Wyss
Auch Zugs Sven Leuenberger (vorn) ist derzeit in der WM-Vorbereitung mit dem U20-Nationalteam. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 5. Februar 2017))

Auch Zugs Sven Leuenberger (vorn) ist derzeit in der WM-Vorbereitung mit dem U20-Nationalteam. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 5. Februar 2017))

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch

In diesen Tagen bestreitet die U20-Nationalmannschaft in Kanada die WM-Vorbereitung mit drei Testspielen. Das erste gegen Dänemark verlor die Schweiz mit 1:2 nach Verlängerung. Ein Blick auf das Aufgebot erfreut aus Sicht des EV Zug (siehe Box). Die Arbeit, die beim EVZ auf sämtlichen Stufen geleistet wird, wird auch beim Verband wahrgenommen und geschätzt.

Voll des Lobes ist auch der U20-Nationaltrainer Christian Wohlwend (40, Bild): «Es verdient viel Respekt und Anerkennung, wenn ich sehe, was die ­gesamte Ausbildung beim EVZ betrifft», sagte er vor dem Abflug nach Kanada, und ergänzte: «Ich darf es sogar als sensationell bezeichnen, wie die ganz jungen Spieler schon in den unteren Stufen ausgebildet werden und sich weiterentwickeln. Die EVZ-Academy-Spieler, die von uns aufgeboten wurden, sind absolut konkurrenzfähig im schweizweiten Vergleich und sicherlich ein Versprechen für die Zukunft.»

Die zwei Wahrnehmungen der Farmteams

Wie wichtig war die Realisierung der beiden Farmteams EVZ Academy und Ticino Rockets, die in der zweiten Saison in der Swiss League stehen? «Die Farmteams nehmen eine wichtige Funktion in der zweithöchsten Liga wahr – sie bereichern die Liga. Die EVZ Academy, die Ticino Rockets wie auch seit längerer Zeit die GCK Lions und Winterthur sind vier Ausbildungsvereine innerhalb der Swiss League. Sie machen ­einen ganz wichtigen Job. Sie ­ermöglichen vielen talentierten Spielern den Sprung ins Profitum», stellt Wohlwend fest.

Doch die Farmteams geniessen nicht den allerbesten Ruf bei den Topteams der Swiss League, was auch der U20-Trainer bestätigte: «Da spüre ich auch einen Zwiespalt und Gegenwind. Die einen wollen eine Liga lauter Topteams, ohne sogenannte Farmteams, weil ihnen die sportliche Herausforderung fehlt. Doch ich sage, dass es ohne diese Farmteams nicht geht, sie sind einfach wichtig für das Schweizer Eishockey und für die gesamte Entwicklung», ist Wohlwend überzeugt.

Vom 26. Dezember bis zum 5. Januar findet in Buffalo die U20-Weltmeisterschaft mit der Schweiz statt. Ein wichtiges Turnier für jeden Akteur, wie Wohlwend sagt: «Die U20-WM ist für viele Spieler das Highlight ihrer bisherigen Karriere. Viele ­Akteure, die bei mir spielen, werden zudem in ihrem Leben weder Schweizer Meister noch schaffen sie den Sprung in die A-Nationalmannschaft. Für sie ist dieses Turnier ein Meilenstein in ihrer Laufbahn.» Das Weltmeisterschaftsaufgebot wird Ende Woche bekanntgegeben. Für die nicht in Kanada beschäftigten Akteure geht es morgen mit der Swiss-League-Meisterschaft weiter. Die EVZ Academy, die um die Playoff-Teilnahme kämpft, empfängt Langenthal (19.45, Bossard-Arena). Am kommenden Freitag gastieren die Zuger in Rapperswil-Jona (19.45, St.-Galler-Kantonalbank-Arena). Gegenwärtig steht das Team von Trainer Stefan Hedlund auf dem achten Rang mit 31 Punkten.

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