Schiessen
Über 8000 Aktive am Feldschiessen im Kanton Luzern

Die Zahl der Schützinnen und Schützen lag fast wieder auf Vor-Coronaniveau - auch dank einem offiziellen Schiesswochenende.

Patrik Birrer
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Bestens betreut: Schützen beim Feldschiessen in Menznau.

Bestens betreut: Schützen beim Feldschiessen in Menznau.

Bild: pbi

Wie im Vorjahr war das Eidgenössische Feldschiessen auch 2021 von der Corona-Pandemie beeinflusst. Anders als 2020 konnte Ende Mai jedoch schweizweit ein offizielles Schiesswochenende durchgeführt werden. Dies und die Möglichkeit, das Feldschiessen erneut bis Ende September zu absolvieren, führten im Kanton Luzern zu einem deutlichen Teilnehmerzuwachs.

8043 aktive Schützinnen und Schützen nahmen in diesem Jahr im Kanton Luzern am Eidgenössischen Feldschiessen teil. Damit liegt die Teilnehmerzahl schon wieder fast auf dem Stand von vor der Corona-Krise. 2019 hatten 8317 Aktive beim «grössten Schützenfest der Welt» innerhalb des Kantons Luzern mitgemacht.

«Vereine haben Grossartiges geleistet»

Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen des Luzerner Kantonalschützenvereins (LKSV).

Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen des Luzerner Kantonalschützenvereins (LKSV).

Bild: pbi

Im Vorjahr, als aufgrund der Coronapandemie kein offizielles Feldschiessen-Wochenende durchgeführt werden konnte, wurden 4951 aktive Schützinnen und Schützen im Kanton Luzern gezählt.

Begeistert von den aktuellen Teilnehmerzahlen zeigt sich Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen beim Luzerner Kantonalschützenverein. «Das ist das grosse Verdienst aller Schützenvereine im Kanton. Sei haben in den vergangenen Wochen und Monaten Grossartiges geleistet.»

Die meisten Schützinnen und Schützen zur Teilnahme am Feldschiessen motivieren konnte in diesem Jahr die SG Perlen (337 auf die 300-Meter-Distanz). Bei den Pistolenschützen war es einmal mehr der Pistolenschützenbund Reiden, der die höchste Teilnehmerzahl verzeichnete (194, im Vorjahr 231).

Die konkrete Kranzquote bei den Gewehrschützen über die 300-Meter-Distanz betrug heuer 50.91 Prozent (2020: 68.38 Prozent). Bei den Pistolenschützen erzielten 43.81 Prozent (25 Meter) respektive 40.24 Prozent (50 Meter) der Teilnehmer den Kranz. Im Vorjahr waren es noch 49.09 (25 Meter) und 45.54 Prozent (50 Meter) gewesen.

Peter Bühlers sensationelle Konstanz

Sechs Schützen, je drei mit dem Gewehr und der Pistole, haben das Kunststück geschafft, das Maximalresultat beim Feldschiessen zu erzielen (2019: 2, 2020: 4). Bei den Gewehrschützen wiederholte Rolf Zbinden (SG Kriens) diese Leistung aus dem Vorjahr. Ihm gleich taten es Philipp Zemp (MSG Uffikon) und Rolf Hodel (SV Willisau-Land). Bei den Pistolenschützen schaffte Peter Bühler (Pistolenschützen Grosswangen und Umgebung) bereits zum dritten Mal in Folge die Maximalpunktzahl. Er totalisierte genauso wie Beat Wermelinger (PSB Reiden) und Benjamin Stocker (FS Sursee) 180 Punkte. (rbi)

Die Ranglisten finden Sie hier.

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