Umweltfranken sprechen

Ab dem Jahre 2014 besteht bei der Online-Anmeldung die Möglichkeit, einen freiwilligen Umweltfranken zu sprechen. Ein Engagement, das mit einem entsprechenden Logo auf der Startnummer honoriert wird.

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Die Einführung der Nettolaufzeit soll das Gedränge am Start vermindern.swiss-image.ch/Mettler

Die Einführung der Nettolaufzeit soll das Gedränge am Start vermindern.swiss-image.ch/Mettler

Seit Jahren ist der Veranstalter des Luzerner Stadtlaufs darum bemüht, mit verschiedenen Massnahmen die Grossveranstaltung umweltverträglich zu organisieren. Der Grundsatz hinsichtlich des Umweltschutzes im Rahmen der Veranstaltung wird einfach, aber klar definiert in die Bereiche «Informieren», «Vermeiden», «Vermindern» und «Kompensieren».

Bereits in den letzten Jahren hat der Luzerner Stadtlauf diverse Umweltmassnahmen wie beispielsweise das attraktive ÖV-Angebot, das Depotsystem in den Festwirtschaften oder ein durchdachtes Abfallkonzept lanciert. Mit der Einführung des Umweltfranken wird die Dimension «Kompensation» gestärkt.

Gezielter Einsatz

Der Luzerner Stadtlauf setzt den Umweltfranken gezielt für die CO2-Kompensation der fünf Hauptkategorien der Umweltbelastungsfaktoren der Veranstaltung ein. Diese sind der direkte Energiebedarf der Veranstaltung, Mobilität, Übernachtungen, Verpflegung (Mahlzeiten und Getränke), Sonstiges (Abfall, Drucksachen usw).

Zusammenarbeit mit Partnern

So wird der Umweltfranken direkt sichtbar für die Kompensation von Emissionen eingesetzt, welche augenfällig klar und greifbar sind. Je nach Erlös kann der Luzerner Stadtlauf gezielt einzelne oder mehrere der fünf Kategorien kompensieren – sogenannte Teilkompensationen. Dadurch können die Kompensationsbemühungen zielgerichtet angewandt und der Umweltfranken massgeschneidert je nach Erlös und Wichtigkeit eingesetzt werden.

Bei der Kompensation von CO2-Emissionen arbeitet der Stadtlauf mit Partnern zusammen – für das Jahr 2014 ist dies «myclimate».