Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Niederlage des SC Kriens ist «Unerklärlich»

Keine Emotionen, kein Mut, keine Punkte: Der SC Kriens verliert gegen Rapperswil-Jona mit 1:4 und verpatzt damit das erste Heimspiel in der Luzerner Swisspor-Arena.
Stephan Santschi
Wurde in der Pause ausgewechselt: der Krienser Anthony Bürgisser (Mitte). (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 28. Juli 2018))

Wurde in der Pause ausgewechselt: der Krienser Anthony Bürgisser (Mitte). (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 28. Juli 2018))

Sie hatten gut trainiert, waren aggressiv, erfolgshungrig und freuten sich auf das erste Challenge-League-Spiel in der Swisspor-Arena. Das überraschende 1:1-Remis zum Auftakt in Lausanne vor einer Woche stärkte zudem das Selbstvertrauen. Und dann das: Gegen Rapperswil-Jona war der SC Kriens auf verlorenem Posten, brachte kaum ein Bein vor das andere. Keine vier Minuten waren gespielt, da unterlief Verteidiger Jan Elvedi bereits ein kapitaler Abspielfehler. Der 1,93 Meter grosse Gäste-Stürmer Aldin Turkes bedankte sich auf seine Weise, traf mit einem satten Schuss aus 20 Metern eiskalt zur Führung. «Wir waren im Schlafrhythmus, von hinten bis vorne. Eine Reaktion auf den Fehlstart kam keine. Das ist enttäuschend», befand Sportchef Bruno Galliker.

Emotionslose Krienser ergaben sich in der Folge ihrem Schicksal, Elvedi leistete Turkes in der 28. Minute bei dessen 0:2 Geleitschutz, und kurz vor der Pause erhöhte Manuel Kubli nach einem Konter sogar auf 0:3. «Wir haben nur reagiert, waren extrem passiv und immer um zwei Schritte zu spät dran – unerklärlich», bemerkte Captain Daniel Fanger. Und Trainer Bruno Berner hielt fest: «Wir waren von Anfang an nicht bereit und in der ersten Halbzeit einem effizienten Gegner in allen Belangen unterlegen.» Zur Pause nahm er gleich drei Wechsel vor, Dominic Schilling, Olivier Kleiner und Anthony Bürgisser blieben in der Kabine. Es hätten ebenso gut auch andere sein können, der SCK versagte an diesem Tag nämlich im Kollektiv. Berners Zeichen an die Mannschaft allerdings schlug fehl. Wie schon vor dem Seitenwechsel dauerte es erneut nur knappe vier Minuten, bis Turkes traf und seinen Hattrick komplettierte. Diesmal war dem Gegentor ein Fehlpass von Fanger im Spielaufbau vorausgegangen.

Urs Meier: «Frühe Führung löste die Fesseln»

Rapperswil-Jona brachte danach den Vorsprung sicher über die Zeit, profitierte von der Routine der zentralen Mittelfeldspieler Stéphane Nater (ex Servette, St. Gallen) und Diego Ciccone (Vaduz) und musste lediglich noch die Resultatkosmetik zum 1:4 durch Saleh Chihadeh in der 73. Minute hinnehmen. «Rapperswil hat 36 Challenge-League-Spiele mehr auf dem Buckel als wir. Und an der Seitenlinie steht ein Mann mit Super-League-Erfahrung», zollte Berner dem Vorjahresaufsteiger Respekt. Der gelobte Trainer Urs Meier mit Vergangenheit beim FC Zürich freute sich derweil über die Bestätigung des 3:0-Startsieges gegen Schaffhausen und die Konsolidierung von Platz eins: «Die frühe Führung spielte uns in die Karten und löste die Fesseln.»

Die Premiere in der Swisspor-Arena, in welche der SCK wegen der verzögerten Fertigstellung des neuen Kleinfeldstadions ausweichen muss, ging damit gründlich daneben. Mit 1300 Zuschauern war das weite Rund nicht mal zu einem Zehntel gefüllt, nur zwei Sektoren waren geöffnet, Heimspielatmosphäre kam keine auf. «So schön die Arena ist, für uns ist sie viel zu gross», sagte Galliker. Wie der ganze Verein freut er sich auf die Rückkehr ins Kleinfeld, die frühestens im vierten Heimspiel am 28. September vollzogen werden kann. «Nun müssen wir uns aufrappeln», forderte Berner. Weiter geht es in einer Woche mit dem Auswärtsspiel bei Schlusslicht Aarau.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.