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Ungünstig für die Schweiz

Kommentar
Cyril Aregger
Cyril Aregger

Cyril Aregger

In allen europäischen Ligen rollt der Ball wieder. Das Transfergeschacher läuft aber munter weiter – international noch bis am 31. August. Die Fans bleiben im Ungewissen, wem sie in den nächsten Monaten noch zujubeln können, die Kaderplanung kann plötzlich obsolet werden, und Spieler streiken, weil sie einen Abgang erzwingen wollen. Es ist ein Poker um Riesensummen. Wegen des 222-Millionen- Euro-Transfers von Neymar von Barcelona nach Paris geht es dieses Jahr besonders turbulent zu und her. Mit einer Vorverlegung des Transferschlusses auf Anfang August würden solche Auswüchse beschnitten.

Das brächte mehr Ruhe und Sicherheit, aber gerade für kleinere Ligen wie diejenige der Schweiz auch einen Nachteil: Sollte sich YB heute Abend beispielsweise für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren, könnte es sich nicht mehr verstärken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Doch solche Transfers können Schweizer Clubs kaum ohne die sicheren Einnahmen aus den Startprämien (rund 14,5 Millionen Franken in der Champions League) realisieren. Ändern liesse sich das nur, wenn auch die Qualifikationsspiele vorverschoben würden – mit der Konsequenz, dass die Sommerpause für einige Clubs fast gänzlich entfallen würde.

Cyril Aregger

cyril.aregger@luzernerzeitung.ch

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