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UNIHOCKEY: Ad Astra erzwingt das Entscheidungsspiel

Ad Astra Sarnen gewinnt das intensiv geführte und denkbar knappe Spiel 4 der Halbfinalserie mit 5:4 nach Penaltyschiessen gegen Floorball Thurgau. Damit kam es zur Belle in Weinfelden.
Sarnens Robin Markström (am Ball) umläuft einen Thurgauer Gegenspieler. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 17. März 2018))

Sarnens Robin Markström (am Ball) umläuft einen Thurgauer Gegenspieler. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 17. März 2018))

Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Von Anfang an waren die Spieler von Ad Astra entschlossen bei der Sache, und es war gut ersichtlich, dass sie das Entscheidungsspiel in Weinfelden erzwingen wollten. «Die Verlängerung und das Penaltyschiessen hätten wir uns zwar sparen können. Aber egal, Hauptsache gewonnen», freute sich Verteidiger Roman Pass über den Ausgleich zum 2:2 in der Halbfinal­serie. Pass selbst hatte entscheidenden Anteil am Erfolg der Obwaldner: Im Spiel steuerte er ein Tor und zwei Assists bei, seinen Versuch im Penaltyschiessen verwandelte er ebenfalls. Auszeichnen konnte sich auch Torhüter Mario Britschgi, welcher sich im Penaltyschiessen nicht bezwingen liess.

Sarnen dreht das Spiel im Mitteldrittel

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus dem Thurgau. Rajeckis konnte seine Farben in der fünften Spielminute mit einem Buebetrickli in Führung schiessen. Es sollte das einzige Tor im Startdrittel bleiben. Im Mitteldrittel konnte Pass mit einem verdeckt abgegebenen Weitschuss früh den Ausgleich erzielen, ehe Wattinger nach einem Konter den Ball unter Britschgi zum 1:2 einschob. Den erneuten Ausgleich zum 2:2 erzielte Liikanen, als ein Thurgauer auf der Strafbank sass und eine weitere Strafe gegen die Gäste angezeigt war. Es kam noch besser für die Sarner: Kurz vor Ablauf des Mitteldrittels erzielte Markström nach einem Energieanfall mit einem satten Schuss unter die Latte die erstmalige Führung für das Heimteam.

Turbulente Schlussminuten in der regulären Spielzeit

Im Schlussdrittel agierten beide Teams nur noch mit zwei Linien. Die Zweikämpfe wurden weiterhin intensiv geführt, teilweise an der Grenze des Erlaubten. «Unfair war das Spiel nicht. Manchmal war es jedoch etwas schwierig zu wissen, wo die Grenze ist, da die Linie der Schiedsrichter nicht wirklich erkennbar war», meinte der gebürtige Este Pass dazu. Königshofer gelang in der 46. Minute der Ausgleich zum 3:3 für Thurgau. In der Folge wussten beide Teams, dass der nächste Treffer wohl der entscheidende sein würde und agierten entsprechend vorsichtig mit dem Ball. Der vermeintliche Siegtreffer gelang dann Markström 62 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nach einem Abpraller aus dem Slot. Die Siegsicherung war dies jedoch nicht: Strandljung drückte sieben Sekunden vor Schluss den Ball zum 4:4-Ausgleich über die Linie. Somit wurde eine Verlängerung fällig, in welcher kein weiteres Tor fiel, sodass es zum erwähnten Penaltyschiessen kam.

«Das war ein richtiges Playoff-Spiel. Intensiv, mit vielen Emotionen und einer super Stimmung in der Halle. Heute haben wir uns mit viel Wille und Einsatz in die Serie zurückgekämpft und uns das Entscheidungsspiel verdient», freute sich Pass. Die alles entscheidende fünfte Partie der Halbfinalserie findet heute Sonntag um 19:30 Uhr in der Paul-Reinhart-Halle in Weinfelden statt. Wer nicht live vor Ort mit dabei ist, kann das Spiel im Livestream auf swissunihockey.tv kostenlos verfolgen. (jh)

Hinweis

Resultat des Entscheidungsspiels auf Seite 27, Bericht im Sportjournal vom Dienstag.

NLB. 2. Playoff-Halbfinal (best of 3): Basel Regio – Fribourg 6:4; Schlussstand 3:0.

Sarnen – Thurgau 5:4 n. P. (0:1, 3:1, 1:2, 0:0)

Dreifachhalle, Sarnen. – 350 Zuschauer. – SR Colacicco/Roth. – Tore: 5. Rajeckis (Königshofer) 0:1. 21. Pass (B. von Wyl) 1:1. 24. Wattinger (Rubi) 1:2. 36. Liikanen (Abegg/Ausschluss Rajeckis, Strafe angezeigt) 2:2. 39:30 Markström (Pass) 3:2. 46. Königshofer (Gröbli) 3:3. 58:58 Markström (Pass) 4:3. 59:53 Strandljung (Pfister) 4:4 (Thurgau ohne Torhüter). – Penaltyschiessen: Markström verschiesst. Strandljung verschiesst. Liikanen 1:0. Gröbli verschiesst. Pass 2:0. L. Altwegg verschiesst. R. Schöni verschiesst. Rajeckis verschiesst. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten. – Sarnen: Britschgi; Läubli, Berchtold; B. von Wyl, Pass; Höltschi, J. von Wyl; R. Schöni, Zurmühle, Eronen; Abegg, Markström, Liikanen; Ming, M. Schöni, Haas. – Thurgau: Y. Altwegg; Strandljung, Beerli, Forsmark, Ausderau, Conrad, Huber, Wachter, Bischofberger; Königshofer, Gröbli, Rajeckis, L. Altwegg, Rubi, Wattinger, Lienert, Pfister, Heitmann, Fitzi, Schadegg, Krucker. – Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, Dubacher und Amstutz (alle Ersatz) sowie C. von Wyl (verletzt) und Boschung (U18). 58:58 Time-out Thurgau, anschliessend ohne Torhüter.

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