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UNIHOCKEY: Ad Astra klopft erneut an NLA-Pforte

Ad Astra Sarnen dreht die Halbfinalserie gegen Floorball Thurgau mit zwei Siegen und zieht in die Aufstiegsspiele zur NLA ein. Dort wartet wie bereits vor zwei Jahren der UHC Thun als Gegner.
Die Ad-Astra-Spieler hatten am Wochenende gleich zweimal Grund zum Jubeln. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 17. März 2018))

Die Ad-Astra-Spieler hatten am Wochenende gleich zweimal Grund zum Jubeln. (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 17. März 2018))

49 Minuten waren gespielt, als der fast sicher geglaubte Sieg im Entscheidungsspiel für Ad Astra Sarnen noch einmal ins Wanken geriet. Thurgaus Lette Rajeckis sass nach einem kleinen verbalen Aussetzer gegenüber dem Schiedsrichter auf der Strafbank, was das Heimteam jedoch nicht davon abhielt, in Unterzahl das 3:5 zu erzielen. Die Hoffnung der Thurgauer war jedoch von kurzer Dauer: Nur eine Minute später traf Abegg zur erneuten Dreitore-Führung für die Sarner. Diese Hypothek erwies sich für die Ostschweizer als zu gross, die Obwaldner liessen bis zur Schlusssirene nichts mehr anbrennen und brachten den dritten Sieg schliesslich souverän ins Trockene.

«Wie schon am Samstag überzeugten wir im alles entscheidenden Spiel als Kollektiv mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung und verdienten uns damit den Sieg redlich», resümierte Sarnens Matchwinner Lauri Liikanen in Feierlaune. Der 26-jährige Finne hatte sehr grossen Anteil am Erfolg der Obwaldner, steuerte er doch gleich vier Tore und zwei Assists zum Sieg bei. «Unsere Linie hat sehr gut funktioniert, wir haben sehr clever mit dem Ball gespielt und den Gegner laufen lassen. Dies gab mir in der Offensive gute Abschlusspositionen, die ich zu nutzen wusste», meinte Liikanen auf seine Skorerwerte angesprochen.

Bereits der Auftakt in dieses Entscheidungsspiel der Halbfinalserie gelang Ad Astra optimal. Mit einem Doppelschlag gingen die Gäste früh mit 2:0 in Führung. Beide Tore fielen nach einem Freischlag. Thurgau kam zwar kurz vor der Pause dank einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel durch Wattinger auf 1:2 heran. Mit einem weiteren Blitzstart ins Drittel legte Sarnen dank Abegg wieder auf zwei Tore vor, ehe Liikanen wenig später gar auf 4:1 erhöhte. Diesen Treffer beantwortete Rajeckis nach einer Thurgauer Druckphase umgehend mit dem 2:4.

Mario Britschgi sticht gegnerischen Goalie aus

Näher als auf zwei Tore liess Ad Astra die Ostschweizer an diesem Abend jedoch nicht mehr herankommen, unter anderem auch, weil das erste Tor im Schlussdrittel wiederum ein Sarner erzielte. «Einerseits spielten wir sehr diszipliniert in der Verteidigung, andererseits konnten wir uns auch wieder auf einen extrem starken Torhüter verlassen», wand Liikanen Teamkollege Mario Britschgi ein Kränzchen. Schon in den vorherigen vier Spielen der Serie überzeugte Britschgi durchwegs mit starken Leistungen. «Mario hat sein Gegenüber im Tor der Thurgauer ganz klar ausgestochen, er war einer unserer Pluspunkte in dieser Serie», analysierte Liikanen. Ein weiterer Pluspunkt für Sarnen in den Halbfinals waren die Special Teams. Thurgau erzielte in den fünf Spielen kein einziges Tor in Überzahl, Sarnen hingegen deren vier, wobei sie auch mehr Überzahlgelegenheiten hatten.

Nach der klaren Niederlage in Spiel drei am Donnerstag war am Wochenende diese heftige Reaktion der Sarner an diesem Wochenende nicht unbedingt vorhersehbar. «Wir wussten selbst, dass unsere Leistung ungenügend war», ist sich Liikanen bewusst. Mit der Wut im Bauch kämpfte sich Ad Astra am Samstag in die Serie zurück. «Unsere Fans waren an diesem Wochenende definitiv ein wichtiger Faktor. Die Stimmung in der Halle war sowohl am Samstag als auch am Sonntag unglaublich und hat uns förmlich angetrieben», meinte Liikanen begeistert. Der Lohn für die zwei Siege lässt sich aus Sicht der Sarner sehen: Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte erreichen die Obwaldner die Aufstiegsspiele zur NLA. Und wie schon vor zwei Jahren heisst der Gegner auch dieses Jahr UHC Thun. (jh)

Männer, NLB

Playoff-Halbfinal (best of 5). 5. Spiel: Thurgau – Ad Astra Sarnen 4:8. – Endstand 2:3; Ad Astra bestreitet gegen Thun die Aufstiegsspiele zur NLA.

Thurgau – Ad Astra 4:8 (1:2, 1:2, 2:4)

Paul Reinhart Halle, Weinfelden. – 423 Zuschauer. – SR Schmocker/Geissbühler. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Thurgau; 1-mal 2 Minuten gegen Sarnen. – Tore: 5. Pass (Liikanen) 0:1. 6. R. Schöni (Berchtold) 0:2. 17. Wattinger (Rubi) 1:2. 22. Abegg 1:3. 27. Liikanen 1:4. 28. Rajeckis (Gröbli) 2:4 42. Liikanen (Pass) 2:5. 49. Forsmark (Conrad/Ausschluss Rajeckis!) 3:5. 50. Abegg (Liikanen) 3:6. 52. Rajeckis (Königshofer) 4:6. 56. Liikanen (Abegg/Ausschluss Königshofer) 4:7. 60. Liikanen 4:8 (ins leere Tor).

Hinweis

Highlight-Video vom Spiel finden Sie auf: www.adastra.ch

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