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UNIHOCKEY: Chur stoppt die Zuger Serie

Zug United gewinnt zum Abschluss der Hinrunde in der Nationalliga A – zum ersten Mal nach fünf ­Spielen – keine Punkte. Am Playoff-Strich kommt es zum Zusammenschluss.
Peter Rohner
Thomas Grüter, Zug United: «40 Minuten war bei uns zu wenig Power im Spiel, und das reicht dann eben nicht.» (Bild: PD)

Thomas Grüter, Zug United: «40 Minuten war bei uns zu wenig Power im Spiel, und das reicht dann eben nicht.» (Bild: PD)

Peter Rohner

sport@zugerzeitung.ch

Am Ende wurde es tatsächlich nochmals hektisch. 82 Sekunden vor Schluss ersetzte Zug United seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und strebte vehement den 4:4-Ausgleich an. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Fünf Sekunden vor der Schlusssirene besiegelte Renzo Mayer mit dem fünften Churer Tor die Zuger Niederlage.

Dass die Zuger überhaupt nochmals in die Nähe eines Punktgewinns kamen, war auf eine Leistungssteigerung im dritten Drittel zurückzuführen. Sie schnürten die zusehends passiv werdenden Gastgeber in der eigenen Hälfte ein und kamen auch zu Chancen, scheiterten aber am eigenen Unvermögen oder dem stark aufspielenden Keeper Curdin Furrer, der in der 13. Minute auch einen Penalty von Billy Nilsson entschärfte. «40 Minuten war bei uns zu wenig Power im Spiel und das reicht dann eben nicht», kommentierte Thomas Grüter nach dem Spiel. Drei nicht verwertete Powerplays zeugen ebenfalls von der ungenügenden Offensive an diesem Abend.

Mit vier Toren im Hintertreffen

Während die Churer zwei Drittel eine konzentrierte Leistung zeigten und die Offensivkünste der Zuger geschickt eindämmten, agierten die Zentralschweizer im Spielaufbau fahrig. Dies nutzten die Bündner eiskalt: Paolo Riedi brachte sein Team nach einem Fehler von Yannick Schelbert in einem sonst eher ereignislosen Startabschnitt in Führung. Im Mitteldrittel bedankte sich der wiedergenesene Joel Hirschi für den Platz, den man ihm liess. Er erwischte Keeper Florian Bär mit einem platzierten Hocheckschuss. Jan Binggeli im Powerplay und Mayer nach einem Fehlpass von Andrea Menon stellten gar auf 4:0. Es dauerte 39:24 Minuten, bis die Zuger Offensive ebenfalls produktiv wurde – durch zwei Verteidiger: Yannick Schelbert verwertete das Zuspiel von Manuel Staub.

Gar noch länger dauerte es, bis der Liga-Topskorer Billy Nilsson sich in die Torschützenliste eintrug. Der Schwede hatte in der Person von Nationalspieler Marcel Stucki einen aufmerksamen Begleiter und konnte sich nur selten entfalten. In der 57. Minute erst verwertete er einen Querpass von Marcus Thunvall zum 3:4. Den letztlich erfolglosen Sturmlauf im Schlussdrittel hatte Steven Fiechter nach einem feinen Pass von Thomas Grüter lanciert.

Für Zug geht es am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den punktgleichen HC Rychenberg Winterthur und dem Auftakt in die Rückrunde weiter. Vor jener liegt die United mit 14 Zählern auf dem sechsten Platz – nur einen Punkt vor dem neuntplatzierten Chur.

NLA. Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Wiler 29. 2. Köniz 26. 3. Langnau 24. 4. Malans 21. 5. Grasshoppers 18. 6. Zug 14. 7. Winterthur 14. 8. Waldkirch-St. Gallen 14. 9. Chur 13. 10. Kloten-Bülach 10. 11. Uster 9. 12. Thun 6.

Chur – Zug United 5:3 (1:0, 3:1, 1:2)

Gewerbliche Berufsschule, Chur. – 346 Zuschauer. – SR Rimensberger/Zurbuchen. – Tore: 10. Riedi 1:0. 27. Hirschi (Stucki) 2:0. 29. Binggeli (Aeschbacher/Ausschluss Suter) 3:0. 39. Mayer 4:0. 40. (39:24) Yannick Schelbert (Staub) 4:1. 42. Fiechter (Thomas Grüter) 4:2. 57. Billy Nilsson (Thunvall) 4:3. 60. (59:55) Mayer 5:3 (ins leere Tor). – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey; 1-mal 2 Minuten gegen Zug United. – Chur: Furrer; Stucki, Bischofberger; Gerber, Keskitalo; Jung, Beeler; Schneider, Luzian Weber; Riedi, Aeschbacher, Hirschi; Luzi Weber, Zellweger, Cavelti; Mayer, Rieder, Binggeli; Torri, Blumenthal. – Zug: Bär; Staub, Yannick Schelbert; Menon, Hietanen; Uhr, Furger; Poletti, Thomas Grüter, Billy Nilsson; Thunvall, Koutny, Suter; Flütsch, Laely, Fiechter. – Bemerkungen: Zug ohne Petter Nilsson und Joshua Schelbert (beide verletzt). 13. Furrer halt Penalty von Billy Nilsson.

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