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UNIHOCKEY: Cornel von Wyl: «Müssen uns das Glück wieder verdienen»

1:1 unentschieden steht die Playoff-Halbfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und Floorball Thurgau nach dem ersten Wochenende. Heute Abend geht die Serie in Weinfelden in die dritte Runde – mit offener Ausgangslage.
Der Thurgauer Torhüter Yannick Altwegg pariert einen Abschussversuch von Cornel von Wyl (Mitte). (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 11. März 2018))

Der Thurgauer Torhüter Yannick Altwegg pariert einen Abschussversuch von Cornel von Wyl (Mitte). (Bild: Simon Abächerli (Sarnen, 11. März 2018))

Es war anzunehmen, dass die Halbfinalserie zwischen Floorball Thurgau und Ad Astra Sarnen nicht schon nach drei Spielen entschieden sein würde. Zu knapp waren die Resultate der zwei Qualifikationsspiele zwischen den beiden Equipen, zu nahe lagen sie nach 22 Qualifikationsrunden in der Tabelle beieinander. Insofern war es wenig überraschend, dass sowohl Thurgau als auch Sarnen am Sonntagabend nach den beiden ersten Spielen einen Sieg auf dem Haben-Konto verbuchen konnten.

Am Samstag schaffte Sarnen in Weinfelden das Break dank einer konzentrierten und vor allem defensiv soliden Leistung. Dabei konnten sich die Obwaldner auch auf einen starken Mario Britschgi im Tor verlassen. Umgekehrter Ausgang am Sonntag: Diesmal war es der Thurgauer Schlussmann Yannick Altwegg, der einige Big-Saves zeigte und so seinen Farben zum direkten Re-Break verhalf.

«Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen»

«Die Ausgangslage nach zwei Spielen ist so weit o. k. Die Serie ist ausgeglichen. Ich gehe nicht davon aus, dass der Heimvorteil diesen Halbfinal entscheiden wird», meint Cornel von Wyl. «Trotzdem ärgere ich mich immer noch über die 5:7-Niederlage im Heimspiel am letzten Sonntag. Wir haben in diesem Spiel nicht genug gut verteidigt, da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen», sagt der mittlere der drei Von-Wyl-Brüder. Der Kägiswiler, selbst mit viel Vorwärtsdrang ausgestattet, ist überzeugt, dass die Defensive über das Weiterkommen entscheiden wird: «Am Samstag hatten wir in dieser Hinsicht die Nase vorne, am Sonntag nicht. Hier müssen wir den Hebel ansetzen und uns so auch das nötige Wettkampfglück wieder verdienen.»

Die Gelegenheit, um sich allzu lange über die Niederlage vom Sonntag zu ärgern, bietet sich den Obwaldnern nicht. Bereits heute Donnerstag steht das dritte Spiel der Serie in Weinfelden auf dem Programm, bevor es am Samstag in Sarnen mit Partie vier weitergeht. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Serie über alle fünf Spiele gehen wird, um einen Sieger zu ermitteln. Dann fände das Entscheidungsspiel am Sonntagabend wiederum in Weinfelden statt (19.30) statt.

Video-Analysen und Erholung im Vordergrund

«Der Spielplan ist zwar intensiv und dicht gedrängt, aber wir sind darauf vorbereitet und für alles gewappnet», ist von Wyl überzeugt. «Unseren Trainingsplan haben wir entsprechend angepasst. Zu Beginn dieser Woche stand neben Video-Analysen vor allem Erholung auf dem Programm. Jetzt noch neue Sachen auszuprobieren, hätte nur geringe Erfolgsaussichten.» (jh)

Hinweis

Männer, NLB. Playoff-Halbfinal (best of 5). 3. Spiel. Heute: Thurgau Sarnen (20.00, Paul-Reinhard- Halle). – 4. Spiel. Samstag: Sarnen – Thurgau (19.00, Paul-Reinhard-Halle, Weinfelden). Das Spiel kann kostenlos live gestreamt werden unter: www.swissunihockey.tv.

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