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UNIHOCKEY: Das Cup-Abenteuer endet im Viertelfinal

Ad Astra Sarnen verliert auswärts gegen den HC Rychenberg Winterthur klar mit 2:10 und scheidet somit im Viertelfinal aus dem Cup-Wettbewerb aus. Der Oberklassige nützte seine Überzahlsituationen eiskalt aus.
Sarnens Stürmer Cornel von Wyl (rechts) verfolgt Rychenbergs ballführenden Schweden Rasmus Sundstedt. (Bild: Simon Abächerli (Winterthur, 19. November 2017))

Sarnens Stürmer Cornel von Wyl (rechts) verfolgt Rychenbergs ballführenden Schweden Rasmus Sundstedt. (Bild: Simon Abächerli (Winterthur, 19. November 2017))

Die Rollenverteilung vor dem Anpfiff des Cup-Viertelfinals zwischen dem NLA-Team HC Rychenberg Winterthur und dem unterklassigen Ad Astra Sarnen war klar. «Wir wussten, dass wir eine absolute Topleistung auf den Hallenboden bringen mussten, um die Winterthurer zu bezwingen. Dies ist uns leider nicht gelungen», bedauerte Cornel von Wyl. 10:2 lautete das deutliche Resultat am Ende zu Gunsten des Heimteams. «Wir hatten Phasen, in welchen wir nicht zu 100 Prozent bereit waren. Dies haben sie eiskalt ausgenutzt», so Von Wyl.

Das Spiel begann aus Sicht des Underdogs gut. «Wir starteten konzentriert in die Partie, trugen Sorge zum Ball und hatten den Gegner dadurch gut im Griff», meinte Cornel von Wyl. Mehr noch: Gleich die erste richtige Torgelegenheit münzte Ad Astra in Zählbares um, Toptorschütze Liikanen traf mit einem platzierten Schuss nach einem Freistoss. Die Seiten wurden beim Spielstand von 1:1 erstmals gewechselt, Holtz verwertete in der 16. Minute einen Abpraller zum Ausgleich.

Entscheidung zu Beginn des Schlussdrittels

Suboptimal war dann der Start ins Mitteldrittel aus Sicht der Gäste. Wegen eines Stockschlags wurde Markström auf die Strafbank geschickt. Die folgende Überzahlgelegenheit nutzten die Winterthurer eiskalt aus, der schwedische Nationalspieler Rasmus Sundstedt traf zur 2:1-Führung. Keine halbe Minute später musste Britschgi erneut hinter sich greifen, Schwerzmann traf aus dem Slot zum 3:1. Danach hatte Sarnen Mühe, den Tritt wieder zu finden. Dem Spielgeschehen entsprechend traf der Schwede Holtz kurz vor Spielmitte zum 4:1 für das Heimteam. «In dieser Phase war uns der HC Rychenberg überlegen», anerkannte Von Wyl. Immerhin gelang Ad Astra nach einem weiteren Gegentreffer vor dem zweiten Seitenwechsel durch Roman Schöni in Überzahl noch der Anschlusstreffer zum 5:2.

Die definitive Entscheidung fiel in den ersten beiden Spielminuten des dritten Drittels. Dank einem erneuten Doppelschlag zog Winterthur auf 7:2 davon. Ad Astra bemühte sich zwar, wieder heranzukommen, die Aktionen waren jedoch wenig zwingend. In der Schlussphase versuchten die Obwaldner ihr Glück mit sechs Feldspielern, statt einem eigenen Tor netzten die Winterthurer jedoch noch zwei weitere Male ein. «Wir konnten uns zu wenig in vielversprechende Abschlusspositionen spielen», meinte Cornel von Wyl. «Das war sicher auch eine Folge davon, dass wir eher zurückhaltend spielten. Das ist grundsätzlich nicht unbedingt unsere bevorzugte Spielweise. Am Ende hat doch ein gutes Stück zu einem Sieg gefehlt. Ich muss zugeben, dass der HC Rychenberg verdient in den Cup-Halbfinal eingezogen ist.» (jh)

Rychenberg – Sarnen 10:2 (1:1, 4:1, 5:0)

Oberseen, Winterthur. – 380 Zuschauer. – SR Bühler/Bühler. – Tore: 10. Liikanen (Berchtold) 0:1. 16. Holtz (Sundstedt) 1:1. 23. (22:11) Sundstedt (Conrad/Ausschluss Markström) 2:1. 23. (22:38) Schwerzmann (Conrad) 3:1. 28. Holtz (Wöcke) 4:1. 35. Hautaniemi 5:1 (Eigentor). 36. R. Schöni (Liikanen/Ausschluss Aeschimann) 5:2. 41. Schwerzmann (Conrad) 6:2. 42. Wöcke (Schwerzmann) 7:2. 50. Hautaniemi (Gutknecht) 8:2. 57. Conrad (Holtz/Ausschluss Liikanen) 9:2 (ins leere Tor). 59. Holtz (Schwerzmann) 10:2 (ins leere Tor). – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 2-mal 2 Minuten gegen Sarnen. – Sarnen: Britschgi; Läubli, Berchtold; B. von Wyl, Markström; J. von Wyl, Pass; Höltschi; R. Schöni, Zurmühle, Liikanen; Abegg, Amstutz, Eronen; Ming, M. Schöni, C. von Wyl; Haas, Boschung, Dubacher).

Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein (Ersatz). 42. Time-out Sarnen.

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