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UNIHOCKEY: Das Saisonende für Zug naht

Nach der gestrigen 3:5-Heimniederlage vor 621 Zuschauern liegt die United im NLA-Playoff gegen Köniz nach Siegen mit 1:3 zurück. Das Spiel am kommenden Samstag kann das letzte der Saison sein. Abseits des Felds gibt es hingegen eine gute Nachricht.
Ruedi Burkart
Die Zuger (in Weiss: Simon Abt, links, und Jiri Koutny) halten gegen den Favoriten lang mit. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. März 2018))

Die Zuger (in Weiss: Simon Abt, links, und Jiri Koutny) halten gegen den Favoriten lang mit. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. März 2018))

Ruedi Burkart

sport@zugerzeitung.ch

Beide Teams hielten nichts von einem gemächlichen Beginn. 24 Stunden nach dem Abnützungskampf in Köniz, den die Berner mit 6:2 gewonnen hatten und in der Serie mit 2:1 in Führung gegangen waren, kämpften die Zuger und ihre Gäste von der ersten Sekunde an mit offenem Visier. Vor allem die Zentralschweizer legten gleich mächtig los. Dass sie nach dem ersten Drittel lediglich mit 2:1 führten, lag vor allem an der Leistung von Patrick Eder. Der Teufelskerl im Könizer Gehäuse brachte die Zuger mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Immerhin konnten Fiechter (8.) und Billy Nilsson (13.) mit sehenswerten Einzel­aktionen die Festung durchbrechen. Und weil auch Zugs Hüter Petter Nilsson einmal mehr eine ganz starke Leistung zeigte, war Hutzlis Treffer zum zwischenzeitlichen 0:1 (8.) das einzig Zählbare aus Sicht der Berner.

Die fehlende Effizienz im Abschluss sollte sich für die Zuger noch bitter rächen. Sieben Sekunden nach Wiederanpfiff sorgte Köniz-Topskorer Maurer mit seinem Treffer zum 2:2 für den ersten Dämpfer, nach 27 Minuten jubelten die Berner dank Zaugg erneut. Der Genickschlag kam 43 Sekunden vor der zweiten Pause. In Überzahl spielend kassierten die unkonzentrierten Zuger das 2:4. Im letzten Drittel war der Mist schnell geführt. Nur 64 Sekunden nach Wiederanspiel stellte Köniz-Youngster Jan Zaugg Zug mit seinem Treffer zum 5:2 für die Gäste definitiv aufs Abstellgleis. Sandro Polettis Tor zum 3:5 fünf Minuten vor dem Abpfiff war nur noch Resultatkosmetik.

Ereignet sich am kommenden Samstag in Spiel Nummer 5 in Köniz keine Sensation, war das gestrige Heimspiel das letzte einer äusserst erfolgreichen Saison für den NLA-Aufsteiger Zug United. Dessen waren sich auch die Fans auf den Rängen bewusst und entliessen ihre Spieler nach dem Schlusspfiff mit einem aufmunternden Applaus in die Kabine.

Billy Nilsson bleibt eine dritte Saison

Wer trägt in der kommenden NLA-Saison die Zuger Farben? Man werde in den nächsten Wochen offiziell informieren, sagte Klubpräsident Patrick Trachsel auf Nachfrage, es seien noch einige Gespräche und Verhandlungen zu führen. Klar ist immerhin bereits jetzt, dass der 28-jährige Topskorer Billy Nilsson eine dritte Spielzeit am Zugersee anhängen wird. Landmann und Namensvetter Petter Nilsson, der 30-jährige Klassegoalie, wird dem Vernehmen nach ebenfalls bleiben. Ob Billy Nilssons WG-Partner Marcus Thunvall bleiben darf, ist noch offen. Wie auch der Verbleib der beiden anderen Ausländer, Aki Hietanen und Jiri Koutny. Die sportliche Zukunft von Headcoach Sascha Rhyner ist noch nicht geregelt. Besiegelt ist hingegen: Radim Cepek, seit Mitte Saison offiziell Rhyners Assistent, wird die Verantwortung über die U21-Junioren abgeben und sich künftig ausschliesslich um die NLA-Truppe kümmern. Der 42-jährige Tscheche führte unter anderem 2014 als Coach das tschechische Nationalteam zum WM-Bronze und steht seit dieser Saison bei Zug United unter Vertrag.

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