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UNIHOCKEY: Die Frauen von Zug United kommen nicht vom Fleck

Auch im neuen Jahr erklingt beim NLA-Frauen-Team von Zug United das alte Lied: Chancen erarbeiten sich die Zugerinnen viele, aber mit der Effizienz hat der Tabellenletzte weiter zu kämpfen.
Stefan Kaiseer / Neue Zz
Fanny Holmberg von United Zug (Bild: Stefan Kaiser)

Fanny Holmberg von United Zug (Bild: Stefan Kaiser)

Die Zugerinnen erwischten am Sonntag vor heimischem Publikum in der Turnhalle Hofmatt in Oberägeri gegen das Team Berner Oberland keinen guten Start. Durch einen individuellen Fehler in der Verteidigung gingen die Bernerinnen bereits nach nur 36 Sekunden mit 1:0 in Führung. Danach gab es auf beiden Seiten gute Torchancen, die beide Teams aber nicht nutzen konnten. In der 15. Minute konnte die Zug-United-Topskorerin Ronja Bichsel ihr erstes Tor im neuen Jahr schiessen. Den Pass gab ihr Jennifer Felder. Kurz vor Ende des 1. Drittels fiel das 1:2 für die Oberländerinnen durch Katja Würsten. Mit einem Goal Rückstand ging es dann in die erste Pause. Ein verhaltenes Drittel der Zugerinnen führte dabei zu diesem Rückstand.

Im zweiten Drittel wollten es die Zugerinnen besser machen. Doch wie im Startdrittel gelang kurz nach dem Wiederbeginn den Gästen aus dem Berner Oberland ein Treffer. Das 1:3 schmerzte. Die Gastgeberinnen gaben aber nicht auf. Danach hatten sie die Chance durch ein Powerplay, den Rückstand wieder auf ein Tor zu verkürzen. Doch leider traf die Zugerin Sabrina Ott nur die Latte. Kurz darauf gab es eine Strafe mit einem Penalty wegen eines Stockschlages. Den Penalty konnte die Zuger Hüterin Micheline Müller noch souverän halten. Das nachfolgende Boxplay überstanden die Zugerinnen nicht mehr schadlos. So lagen sie nach zwei Dritteln mit 1:4 im Hintertreffen.

Bis am Schluss wacker gekämpft

Die Rechnung für das letzte Drittel war einfach: drei Tore schiessen und keines bekommen. Die Zugerinnen kamen auch zu vielen Torchancen, scheiterten aber allesamt an der Torfrau der Bernerinnen. Da machte es Berner Oberland besser. In der 45. Minute musste man das 1:5 hinnehmen. Diese Hypothek erwies sich dann jedoch als zu schwer, um noch korrigiert werden zu können. Dies auch deshalb, weil das Überstehen einer weiteren Strafe ohne Schaden viel Kraft kostete.

Es war wie vorher: Die Zugerinnen erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, aber alle endeten ohne Erfolg. Schlimmer noch: Drei Sekunden vor der Schluss­sirene konnten die Bernerinnen zum sechsten Mal jubeln. So setzte es für die Frauen von Zug United die elfte Niederlage im zwölften Saisonspiel ab.

Am nächsten Sonntag müssen die Zugerinnen versuchen, auswärts gegen Aergera Giffers (17 Uhr, Sporthalle Giffers-Tentlingen) zu Punkten zu kommen. Die Freiburgerinnen liegen acht Punkte vor Zug United. Also wäre Punktezuwachs in der Westschweiz sehr willkommen.

Luzia Kessler

sport@zugerzeitung.ch

Goalie Micheline Müller (Bild: Stefan Kaiser)

Goalie Micheline Müller (Bild: Stefan Kaiser)

Bank United Zug (Bild: Stefan Kaiser)

Bank United Zug (Bild: Stefan Kaiser)

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