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UNIHOCKEY: Die Zugerinnen stehen mit leeren Händen da

Trotz zahlreicher Tormöglichkeiten zieht die United sowohl in der Nationalliga A als auch in der Meisterschaft den Kürzeren.
Viel Aufwand ohne Ertrag: Die Zugerinnen unterliegen binnen 24 Stunden zweimal. (Bild: Michael Peter/Zug United (Unterägeri, 18. November 2017))

Viel Aufwand ohne Ertrag: Die Zugerinnen unterliegen binnen 24 Stunden zweimal. (Bild: Michael Peter/Zug United (Unterägeri, 18. November 2017))

Im Cup zeigten die Zugerinnen gegen den Favoriten Dietlikon eine starke Partie. Sie konnten das Tempo der Zürcherinnen mithalten und kreierten Torchancen. Die United-Spielerinnen kämpften zudem um jeden Ball, blockten die Schüsse und waren körperlich sowie mental bereit. Vier Minuten vor Schluss des ersten Drittels fiel dennoch das erste Tor für die Dietlikerinnen.

Auch im zweiten Drittel begann das Spiel ausgeglichen. Zug machte weiterhin viel Druck auf das gegnerische Tor, konnte die zahlreichen Chancen aber nicht verwerten. Der NLA-Leader spielte cleverer und erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. Dieser Spielstand hielt bis ins letzte Drittel, ehe Annique Meyer den Ball mittels Backhandschuss doch noch im Tor unterbrachte. Nur eine Minute später folgte aber die Antwort mit dem 3:1 durch Evelyne Ackermann. Die Zugerinnen mussten nun ein Risiko eingehen und ihre zuvor eiserne Defensive etwas ­lockern. Dies verschaffte den Zürcherinnen mehr Raum in der gegnerischen Hälfte. Zugs Goalie ­Manuela Auf der Maur wehrte sich in ihrem ersten Spiel auf Topniveau nach Kräften, konnte aber drei weitere Gegentreffer nicht verhindern. Das Resultat von 6:1 für Dietlikon sah klarer aus, als sich die Partie gestaltet hatte.

Hin und Her in der NLA

Die Leistung der Zugerinnen war umso erstaunlicher, als sie am Vortag eine bittere Pille geschluckt hatten. In der Meisterschaftspartie gegen Zollbrück galt für beide Seiten, wichtige Punkte für den weiteren Saisonverlauf zu erobern. Beide Teams starteten gut ins Spiel, das Tempo war bereits zu Beginn hoch. In der 2. Minute musste der Captain der Zugerinnen, Franziska Kuhlmann, auf der Strafbank platznehmen. Die Skorpione nutzten ihre Überzahlsituation und erzielten den 1:0-Führungstreffer. Die Antwort der Zugerinnen folgte zehn Minuten später mit dem Treffer durch Nora Susztak. Die Bernerinnen gingen fünf Minuten vor Schluss des ersten Drittels erneut in Führung und mit dem 2:1 in die erste Pause.

Der Auftakt zum zweiten Drittel gelang Zug: Annique Me­yer erzielte das 2:2. Nach Ronja Bichsels Tor zum 3:3 waren es die Zugerinnen, die zu Beginn des letzten Drittels dank Tara Meyer erstmals in Führung gingen. Nur fünf Minuten später war diese ­allerdings bereits wieder verspielt. In der Folge verpassten beide Teams zunächst Chance um Chance auf den mutmasslichen Siegtreffer. In der letzten Spielminute gelang den Bernerinnen dieser doch noch – 4:5 aus der Sicht der Zugerinnen. Jene bleiben Zweitletzte der Tabelle.

Luzia Kessler

sport@zugerzeitung.ch

Zug United – Zollbrück 4:5 (1:2, 2:1, 1:2)

Sporthalle Schönenbüel, Unterägeri. – 64 Zuschauer. – SR Lieberherr/Rhöös. – Tore: 2. N. Reinhard (K. Beer) 0:1. 13. N. Susztak (J. Felder) 1:1. 16. N. Reinhard (K. Stettler) 1:2. 21. A. Meyer 2:2. 26. K. Beer (D. Berger) 2:3. 31. Ron. Bichsel (T. Meyer) 3:3. 46. T. Meyer (F. Kuhlmann) 4:3. 56. F. Walther (K. Stettler) 4:4. 60. K. Beer (N. Reinhard) 4:5. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug United.

Dietlikon – Zug United 6:1 (1:0, 1:0, 4:1)

Hüenerweid, Dietlikon. – 135 Zuschauer. – SR Friemel/Hasselberg. – Tore: 16. A. Gämperli (M. Wiki) 1:0. 33. A. Gämperli (L. Bürgi) 2:0. 46. A. Meyer (M. Krähenbühl) 2:1. 47. E. Ackermann (K. Luck) 3:1. 53. M. Wiki (T. Stella) 4:1. 55. L. Bürgi (A. Gämperli) 5:1. 59. A. Gämperli (I. Gerig) 6:1. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Dietlikon; 3-mal 2 Minuten gegen Zug United.

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