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UNIHOCKEY: Eschenbach nimmt Revanche an Urnern

Nach dem Cup-Highlight gegen Kloten-Bülach peilt Eschenbach mit der Playoff-Qualifikation den zweiten Saisonhöhepunkt an. Der 5:4-Derbysieg gegen Uri kommt dazu zum richtigen Zeitpunkt.
Ruedi Vollenwyder
Der Eschenbacher Simon Abt (vorne), hier bei einem spektakulären Zweikampf mit den Urner Livio Weltert, war mit seinen beiden Treffern zweimal für den zwischenzeitlichen Gleichstand besorgt. (Bild: Dominik Wunderli (Eschenbach, 10. Dezember 2017))

Der Eschenbacher Simon Abt (vorne), hier bei einem spektakulären Zweikampf mit den Urner Livio Weltert, war mit seinen beiden Treffern zweimal für den zwischenzeitlichen Gleichstand besorgt. (Bild: Dominik Wunderli (Eschenbach, 10. Dezember 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Ein Highlight mit dem Cupspiel gegen Kloten-Bülach hat der ESV Eschenbach in der laufenden Saison bereits hinter sich. Nach der 0:12-Heimniederlage gegen das NLA-Team gab Captain Jan Camadini, der für das Derby gegen Uri Forfait geben musste, damals zu Protokoll: «Wir streben den sofortigen Wiederaufstieg an.»

Den Abstieg in die 2. Liga verdauten die Eschenbacher nur schlecht. Denn die Seetaler kamen in der 2. Liga bislang noch nicht richtig auf Touren, verloren zu viele Spiele, in denen Punkte möglich gewesen wären. Doch der knappe 5:4-Derbysieg gegen ein kämpferisch stark agierendes Uri bringt die Eschenbacher wieder in eine bessere Ausgangslage. Nach elf gespielten Runden liegt das von René Heini gecoachte Team nur noch zwei Punkte hinter dem zweitplatzierten Dübendorf.

Zu wenig erfahren und zu instabil

Trotz dieser verbesserten Ausgangslage zeigt sich Trainer ­Heini weiterhin verhalten. «Wir müssen realistisch bleiben. Wegen vieler Abgänge nach dem Abstieg ist diese Spielzeit aus meiner Sicht eine Zwischensaison. Dieser jungen Mannschaft fehlt die Erfahrung, sie ist noch zu ­wenig stabil.» Doch sollte sein Team die Playoff-Teilnahme dennoch schaffen, nimmt der Trainer diese Herausforderung natürlich mit Handkuss an. Im Spiel gegen Uri hatten die Eschenbach angedeutet, dass durchaus mit ihnen gerechnet werden muss. «Ich sah ein spannendes Derby, das auch auf die Seite der Urner hätte kippen können», resümierte Heini. Und er spricht von «einer gelungenen Revanche für die in der Vorrunde kassierte 7:12-Schlappe».

Eschenbach verschlief den Start völlig. Bereits in der 3. Minute unterlief Goalie Silvan Rebsamen ein haarsträubender Fehler, den Sandro Riolfi zur Urner Führung ausnützte. Derselbe Spieler brachte sein Team wenig später gar mit 2:0 in Front (9.). In der letzten Minute des ersten Drittels konnte dann auch Eschenbach doppelt jubeln. Andrin Camadini nach einem Solo und Simon Abt mit einem Hinterhaltsschuss stellten auf 2:2. Ein schmeichelhaftes Remis für die Eschen­bacher zur ersten Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt drückte das Heimteam dann mächtig aufs Gaspedal, ohne jedoch daraus Kapital schlagen zu können. Völlig entgegen dem Spielverlauf brachte Janic Renner die Urner wieder mit 3:2 in Front (40.). Im spannenden und hektischen Schlussdrittel stellte der mit einer Doppellizenz für den NLA-Klub Zug United spielende Simon Abt mit einem Penaltytor den Gleichstand wieder her. Doch nur zwei Minuten später lag Uri nach einem Kontertor von Silvio Halter wieder vorne (4:3). Dann drehte der effizient aufspielende Andrin Camadini mit zwei weiteren Treffern (53./59.) das Spiel noch auch die Seite der Eschenbacher – 5:4-Sieg.

Der Jubel bei den Eschenbachern war gross, der Frust bei den Urnern, die sich einen Rang in den Top 3 zum Ziel gesetzt haben, hingegen sass tief. Goalie Ma­thias Waltert, der die Urner im Mitteldrittel mit starken Paraden im Spiel gehalten hatte, sinnierte nach dem Spiel: «Es tut weh, auf diese Weise zu verlieren.» Und Trainer Adrian Wipfli haderte: «Das Glück war nicht auf unserer Seite.» Recht hatte er, denn gleich mehrmals landet der Ball am gegnerischen Torgehäuse.

Unihockey, Männer

2. Liga, Grossfeld, Gruppe 3: Dübendorf – Weggis-Küssnacht 6:4. Hünenberg – Ad Astra Sarnen II 4:8. Wangen-Brüttisellen – Mendrisiotto 12:7. Grasshoppers Zürich – Buochs 8:4. Eschenbach – Uri 5:4.

Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Wangen-Brüttisellen 28. 2. Dübendorf 24. 3. Einhorn Hünenberg 23 (68:41). 4. Eschenbach 22 (64:49). 5. Uri 21 (74:56). 6. Grasshoppers Zürich 20. 7. Ad Astra Sarnen 15 (56:55). 8. Weggis-Küssnacht 6 (40:84). 9. Mendrisiotto-Ligornetto 6 (47:92). 10. Power Wave Buochs 0 (37:78).

Eschenbach – Uri 5:4 (2:2, 0:1, 3:1)

Neuheim. – 100 Zuschauer. – SR Wyss/Riedweg. – Strafen: Je 1-mal 2 Minuten. – Tore: 3. Riolfi 0:1. 9. Riolfi 0:2. 19. Andrin Camadini 1:2. 19. Abt 2:2. 40. Renner 2:3. 43. Abt (Penalty) 3:3. 45. Halter 3:4. 53. Andrin Camadini 4:4. 59. Andrin Camadini 5:4.

Eschenbach: Rebsamen/Konzelmann; Koller, Zemp, Schwegler, Abt, Buholzer, Estermann, Nuber, Amrein, Anderhub, Bühlmann, Cyril Mathis, Daniel Mathis, Bucher, Birrer, Andrin Camadini, Keller, Böbner, Ziswiler.

Uri: Waltert/Aschwanden; Kempf, Rolf Arnold, Halter, Mario Imholz, Remo Imholz, Urs Arnold, Marx, Riolfi, Herger, Renner, Mathys, Tresch, Müller, David Arnold, Weltert.

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