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UNIHOCKEY: Floorball Uri scheidet vorzeitig aus

Die NLB-Frauen von Floorball Uri scheiden in den Playoff-Viertelfinals aus. Die Urnerinnen unterliegen dem Tabellenzweiten UHC Laupen in der Best-of-3-Serie in zwei Spielen.
Angela Tresch
Gestrauchelt: Regula Arnold (Mitte) ist mit Floorball Uri in den Playoff-Viertelfinals gescheitert. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 9. April 2017))

Gestrauchelt: Regula Arnold (Mitte) ist mit Floorball Uri in den Playoff-Viertelfinals gescheitert. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 9. April 2017))

Angela Tresch

regionalsport@luznerzeitung.ch

Die Urner Floorballerinnen hatten sich viel vorgenommen für die Playoffs, das Highlight der Saison. Doch der Start in die Viertelfinal-Serie (best of 3) am Samstag auswärts gegen Laupen missriet gänzlich. Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, als Uri durch ein Freistosstor 0:1 in Rückstand geriet. Danach verstrichen einige Minuten ohne nennenswerte Aktionen. In der 16. Minute realisierte Captain Sabrina Girotto auf ein schönes Zuspiel von Pavlina Vacinova den 1:1-Ausgleich. Dies war gleichbedeutend mit dem Zwischenstand beim ersten Seitenwechsel.

Nur einige Minuten nach Wiederaufnahme der Partie vernachlässigten die Urnerinnen das Stellungsspiel. Dies nutzten die Gegnerinnen eiskalt zur erneuten Führung aus. Dieser Eintorevorsprung der Zürcherinnen währte rund zehn Minuten. Dann markierte Pavlina Vacinova für die Gelb-Schwarzen den 2:2-Ausgleichstreffer. Doch beinahe postwendend erzielte Laupen jedoch den erneuten Führungstreffer. Die Matchuhr zeigte bereits die 35. Minute an, als Monika Gisler einen Pass von Sabrina Girotto zum 3:3 verwerten konnte.

Freistoss führt zur Entscheidung

In der Folge wurde Beatrice Rickli wegen eines Stockschlags auf die Strafbank geschickt. Sie musste dabei mit ansehen, wie die Zürcherinnen in Überzahl den Ball zum 4:3 ins Urner Gehäuse schlenzten. Kurz vor dem nächsten Seitenwechsel wurden die nächsten Strafen ausgesprochen. Sowohl eine Spielerin von Laupen wie auch Regula Arnold mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Ohne ein weiteres Tor gingen die Mannschaften beim Zwischenstand von 4:3 für Laupen in die nächste Pause.

Auch die ersten Minuten des Schlussdrittels verstrichen ohne weitere Treffen. In der 55. Minute wurde Laupen ein Freistoss zugesprochen, den die Zürcherinnen gekonnt zum 3:5 verwerteten. Die letzten Minuten waren bereits angebrochen, als Uri sein Timeout einzog. Trotz der Anweisungen der Coaches konnten die Urnerinnen das Blatt nicht mehr zu ihren Gunsten wenden.

Rund 24 Stunden nach Abpfiff des Samstagsspiels wurde in der heimischen Feldli-Arena das zweite Spiel der Best-of-3-Serie angepfiffen. Um ein vorzeitiges Ausscheiden aus den Playoffs zu verhindern, musste zwingend ein Urner Sieg her. Das erste Drittel verlief einigermassen ereignislos. In der 24. Minute mussten die Urnerinnen dann das erste Gegentor hinnehmen. Dabei profitierten die Zürcherinnen von einem Urner Deckungsfehler. Bis zum nächsten Pausensignal sprachen die Spielleiter zwei weitere Strafen gegen Laupen aus. Beide Überzahlsituationen vermochten die Urnerinnen aber nicht in Tore umzumünzen.

Floorball kassiert in Unterzahl zweiten Treffer

Das Schlussdrittel war einige Minuten alt, als Monika Gisler auf der Strafbank Platz nehmen musste. Im Gegensatz zu den Urnerinnen nutzten die Gäste diese Überzahl gekonnt aus und zogen mit 2:0 davon. Wie schon am Vortag zog Uri kurz vor Spielende sein Timeout ein. Aber auch diesmal konnten die Urnerinnen in der verbleibenden Zeit den Rückstand nicht mehr aufholen. Einige Sekunden vor Spielschluss landete der Ball gar ein weiteres Mal im Urner Gehäuse. Somit verloren die Urnerinnen auch das zweite Spiel des Wochenendes und mussten das Ausscheiden aus den Playoffs akzeptieren. Dennoch zeigte sich Coach Roger Metry nach den beiden Spielen zufrieden: «Die Mannschaft hat sich im Verlaufe der Saison sehr gut entwickelt. Wir haben uns an beiden Playoff-Spielen gut verkauft. Bei den entscheidenden Situationen wie Standards und Überzahlspiel war Laupen aber effizienter und abgeklärter. Ein spezielles Lob verdienen unsere Torhüterinnen Anna-Lena Arnold und Martina Küchler, die beide eine tolle Leistung gezeigt haben. Nun werden wir einige Wochen pausieren und dann mit der Vorbereitung für die Saison 2018/2019 starten.»

Vier Rücktritte und viel Applaus

Anschliessend an das Spiel wurden die Spielerinnen verabschiedet. Damaris Aschwanden, Nevena Mravljov, Michelle Zberg sowie Sabrina Girotto haben sich entschieden, den Unihockeystock an den Nagel zu hängen. Die vier zurücktretenden Spielerinnen wurden sowohl von den Teamkolleginnen, den Trainern als auch den zahlreichen Fans gebührend verabschiedet.

Frauen, NLB

Playoff-Viertelfinals (best of 3). 1. Runde: Laupen ZH – Uri 5:3 (1:1, 3:2, 1:0). – 2. Runde: Uri – Laupen 0:3 (0:0, 0:1, 0:2). – Stand 0:2 (Laupen in den Halbfinals; Uri ausgeschieden).

Uri spielte mit: Anna-Lena Arnold, Martina Küchler, Regula Arnold, Jennifer Bissig, Marina Epp, Sabrina Girotto (1), Alicia Gisler, Monika Gisler (1), Jasmin Gnos, Melanie Gnos, Cynthia Herger, Laura Kullaa, Anja Loretz, Laura Müller, Beatrice Rickli, Miia Saari, Corina Schuler, Svenja Schuler, Sarah Tresch, Pavlina Vacinova (1), Anna Walti.

Auszeichnungen: Als beste Spielerinnen wurden Teamcaptain Sabrina Girotto (Samstag) und Torhüterin Martina Küchler (Sonntag) gewählt.

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