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UNIHOCKEY: Joshua Jeffrey: «Wir sind halt ein Playoff-Team»

Der Erstligist Luzern schafft den Einzug in den Playoff-Halbfinal. Mit zwei Siegen (4:3 und 5:4) wird der Tabellenzweite Lok Reinach aus der Serie gekippt. Jetzt wartet Qualifikationssieger Eggiwil.
Ruedi Vollenwyder
Luzerns Flurin Blum umkurvt die Reinacher David Dünki (links) und Philipp Merki. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 18. Februar 2018))

Luzerns Flurin Blum umkurvt die Reinacher David Dünki (links) und Philipp Merki. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 18. Februar 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Vor dem ersten Playoff-Viertelfinalspiel gegen das in der Regular Season auf dem zweiten Rang platzierte Lok Reinach versprühte Luzern-Präsident Lukas Heri grossen Optimismus: «Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft in diesen entscheidenden Playoff-Partien an die Leistungsgrenze gehen wird. In den letzten beiden Jahren passte jeweils das Timing trotz einer mühsamen Qualifikation.» Er sieht sich nun bestätigt.

Im ersten Playoff-Match in der Best-of-3-Serie startete Luzern dank einem Tor von Joshua Jeffrey (3.) gut. Doch dann zogen die Reinacher bis zum Ende des ersten Drittels auf 3:1 davon. Die 2:14-Rückrundenschlappe liess grüssen. Lukas Heri ehrlich: «Nach diesem Rückstand kamen bei mir schon Zweifel auf.» Doch dann konnte sich Luzern unter dem von Captain Manuel Wagner herausgegebenen Motto «Vorsätze, Trainings, Regular Season – alles war Vorbereitung auf diesen Moment. Jetzt zählt nur noch der Sieg. Do or Die!» steigern. Elias Wyss gelang der 2:3-Anschlusstreffer (36.), und das Tor des omnipräsenten Joshua Jeffrey (50.) in Unterzahl rettete Luzern in die Verlängerung. Es kam noch besser: In der 66. Minute liess der überragend spielende Joshua Jeffrey mit seinem Abschluss dem Reinacher Goalie Marcel Schaffner keine Abwehrchance. Das 4:3-Auswärtsbreak war in trockenen Tüchern.

Luzerner müssen das Messer am Hals spüren

«Dieser Sieg kam uns dann im Sonntag-Match entgegen», sinnierte der 22-jährige Megger, der schon als kleiner Knirps für die Luzerner spielte. Lok Reinach musste im Rückspiel mehr riskieren, während die Luzerner mit einer disziplinierten Defensivarbeit deren Angriffsbemühungen erfolgreich stoppen konnten. Dank Toren von Silvan Bolliger (4.), Lorenz Huber (14.) und Etienne Petermann (20.) legten die Luzerner schon im ersten Drittel (3:1) den Grundstein zum Weiterkommen. Nach einem torlosen Mitteldrittel ging dann im letzten Spielabschnitt «noch richtig die Post» ab. Doch die Einheimischen konnten auf die jeweiligen Anschlusstreffer der allzu ungestüm spielenden Reinacher zum 3:2 und 4:3 postwendend agieren. Elias Wyss mit einem kuriosen Treffer zum 4:2, bei dem er ein Schmunzeln nicht unterdrücken konnte, und Doppeltorschütze Lorenz Huber (5:3) nahmen den Wynentalern «den Wind aus den Segeln». Der erneute Anschlusstreffer von Reinach 30 Sekunden vor Spielende kam zu spät.

Klar, dass bei den Luzernern und Joshua Jeffrey die Freude über den Einzug in die Halbfinal-Serie riesengross war. «Wir sind halt ein Playoff-Team und müssen das Messer am Hals spüren, um unser bestes Unihockey zu spielen», meinte der an der ETH Maschinenbau studierende Joshua Jeffrey schmunzelnd. Für den glänzenden Techniker und gleichzeitigen Rackerer ist Unihockey «ein idealer Ausgleich zum kopflastigen Studium». «Und wenn man dabei mit dem Team noch Erfolge feiern kann, dann ist die Befriedigung um so grösser», legte der bescheidene Megger nach. Im Halbfinal treffen die Luzerner auf den Qualifikationssieger UHT Eggiwil, der Olten Zofingen aus den Playoffs warf.

Männer, 1. Liga

Grossfeld. Playoff-Viertelfinals (best of 3). 1. Runde: Reinach – Luzern 3:4 (3:1, 0:1, 0:1, 0:1) n. V. Limmattal – Vipers Innerschwyz 10:7 (3:3, 2:1, 5:3). – 2. Runde: Luzern – Reinach 5:4 (3:1, 0:0, 2:3). – Stand 2:0 (Luzern in den Halbfinals). Vipers Innerschwyz – Limmattal 3:8 (0:2, 2:1, 1:5). – Stand 0:2 (Limmattal in den Halbfinals).

Luzern – Reinach 5:4 (3:1, 0:0, 2:3)

Utenberg. – 280 Zuschauer. – SR Fuchs/Rohner. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten. – Tore: 4. Bolliger 1:0. 9. Andreas Frei 1:1. 14. Huber 2:1. 20. Petermann 3:1. 48. Hediger 3:2. 50. Wyss 4:2. 53. Merki 4:3. 53. Huber 5:3. 60. Häfeli 5:4. – Luzern: Graf/Zimmermann; Machada, Petermann, Jeffrey, Brönnimann, Manuel Wagner, Nieminen; Blum, Wyss, Huber, Lingg, Stucki, Bobst, Bolliger, Petermann, Gamboni, Sievi, Schürch, Kramelhofer, Schmid, Fonsecca, Rutschmann.

Reinach – Luzern 3:4 (3:1, 0:1, 0:1, 0:1) n. V.

Pfrundmatt. – 144 Zuschauer. – SR Ziörjen/Herzog. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten. – Tore: 3. Jeffrey 0:1. 5. Wullschleger 1:1. 14. Berglund 2:1. 19. Frey 3:1. 36. Wyss 3:2. 50. Jeffrey 3:3. 66. Jeffrey 3:4. – Luzern: Graf/Zimmermann; Machala, Muggli, Wagner, Kramelhofer, Bobst, Nieminen, Jeffrey, Schmid, Sievi, Brönnimann, Schürch, Lingg, Stucki, Bolliger, Gamboni, Wyss, Bircher.

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