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UNIHOCKEY: Kein Lohn für die United-Frauen

Die Zugerinnen konnten im ersten Heimspiel der NLA-Saison gegen die Wizards Bern Burgdorf lange mithalten, verloren dann aber doch noch 5:8.
Die Zugerin Olivia Herzog (am Ball) und ihre Teamkolleginnen kämpfen glücklos. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 24. September 2017))

Die Zugerin Olivia Herzog (am Ball) und ihre Teamkolleginnen kämpfen glücklos. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 24. September 2017))

Die jungen Zugerinnen starteten gegen Burgdorf mit viel Elan, Körpereinsatz und Tempo. In der 7. Minute nahm Sandra Kuster aber nach einem Stockschlag für zwei Minuten auf der Strafbank Platz. Das Zuger Unterzahlspiel war frech, und das Team konnte sich sogar eine Chance auf ein Unterzahltor erarbeiten. 43 Sekunden vor Ablauf der Strafe war es dann Evelina Garbare, die das 1:0 für Burgdorf schoss. Die Reaktion von Zug folgte nur 17 Sekunden später, als Olivia Herzog einen perfekten Pass auf Jennifer Felder spielte und diese den Ball mit einem gekonnten Direktschuss im Tor versenkte. Zug United konnte in der 18. Minute das erste Mal in Führung gehen, als ein Querpass vor dem Tor unglücklich von Janine Knutti ins eigene Tor abgelenkt wurde.

In der 32. Minute ging die United zum dritten Mal in Führung, dank des Tors von Laura Taboas. Die Antwort der Bernerinnen folgte sofort in der Form von zwei Toren, geschossen durch Brigitte Mischler und erneut Garbare. Es war dann auch Garbare, die die Führung für die Wizards sechs Minuten später ausbaute – 3:5 hiess es aus Zuger Sicht zur zweiten Pause.

Nach dem Ausgleich fehlt die Kraft

Die Zugerinnen kamen entschlossen aus der Kabine und kurz darauf, in der 44. Minute, schoss Zuzana Hubácková den Anschlusstreffer. Vier Minuten später sorgte Lena Meier mit ihrem ersten NLA-Tor für den Ausgleich zum 5:5. Es war nochmals alles offen, bis die Wizards in der 54. Minute mit einem Doppelschlag durch Simone Wyss und Hanimann auf 7:5 davonziehen konnten. Um nochmals heranzukommen, mussten die Zugerinnen etwas mehr Risiken eingehen, was dann teilweise auch Lücken in der Verteidigung aufgehen liessen. Dank einer starken Leistung in der Verteidigung, wobei fast jeder Schuss von den Spielerinnen geblockt oder spätestens von Torhüterin Micheline Müller abgefangen wurde, konnten die Wizards von ihren zahlreichen Chancen nur eine verwerten, zum Schlussresultat von 5:8.

Der Zuger Trainer Jürg Kihm fasste nach dem Spiel zusammen: «Wir haben 53 Minuten lang gut gespielt. Aber damit können wir uns nichts kaufen. Wenn wir im nächsten Spiel 60 Minuten lang so gut spielen wie heute in den ersten 53 Minuten, werden wir gewinnen.» (red)

Nathalie Gärtner

sport@zugerzeitung.ch

Zug United – Burgdorf 5:8 (2:1, 1:4, 2:3)

Sporthalle Zug. – SR Britschgi/Gasser. – Tore: 9. E. Garbare (Si. Wyss/Ausschluss Kuster) 0:1. 9. J. Felder (O. Herzog) 1:1. 18. J. Knutti (Eigentor) 2:1. 21. L. Hanimann 2:2. 32. L. Taboas (Z. Hubácková) 3:2. 33. B. Mischler (M. Hintermann) 3:3. 34. E. Garbare (L. Hanimann) 3:4. 40. E. Garbare (B. Mischler) 3:5. 44. Z. Hubácková (L. Kessler) 4:5. 48. L. Meier 5:5. 54. Si. Wyss (M. Hintermann) 5:6. 55. L. Hanimann (B. Mischler) 5:7. 60. L. Marendaz (L. Hanimann) 5:8.

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