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UNIHOCKEY: Luzern bleibt im Aufstiegsrennen

Erstligist Luzern übersteht die Viertelfinal-Playoff-Serie. Er gewann das Entscheidungsspiel gegen Bern Capitals mit 4:3 nach Verlängerung.
Ruedi Vollenwyder
Tomi Travanti erzielt im dritten Spiel sämtliche Treffer des UH Luzern. Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. Januar 2017)

Tomi Travanti erzielt im dritten Spiel sämtliche Treffer des UH Luzern. Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. Januar 2017)

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Vor der Viertelfinalserie gegen Bern Capitals war Luzerns Angreifer Flurin Blum optimistisch. Er sagte: «Jetzt ist alles möglich. Playoffs sind etwas Spezielles, da gelten andere Regeln. Wir wollen mit einem positiven Flow in diese Serie starten.» Diesen positiven Flow nahmen die Luzerner denn auch mit ins erste Spiel. Das Team um Trainer Sergio Lämmler gewann zu Hause nach einem 2:4-Rückstand in der Verlängerung noch mit 5:4. Im Rückspiel in Bern musste man allerdings nach einer 3:2-Führung als 3:4-Verlierer vom Feld. Ein drittes Spiel musste um den Einzug in den Halbfinal entscheiden.

Und dieses technisch auf gutem Niveau ausgetragene, spannende Spiel hatte es in sich: Es lief nach einem 3:3 nach der Normalspielzeit die 68. Minute der Verlängerung, als Tomi Travanti mit seinem dritten Treffer der Lucky Punch gelang und so seinem Team den Weg in den Halbfinal ebnete. Klar, dass man sich im Lager der Luzerner Unihockeyaner ob diesem Weiterkommen überschwänglich freute, die aufopfernd kämpfenden Berner Gäste hingegen «in den Abgrund» riss.

Tomi Travanti war mit seinen drei Toren (zwei im Powerplay) einer der Akteure, die dem Team diesen Erfolg ermöglichten.

Unnötiger Umweg über die Verlängerung

Ein anderer Spieler war nicht minder stark beteiligt, dass Luzern im Playoff-Geschäft bleibt: Goalie Nicolas Graf. «Er hat in dieser engen Serie hervorragend gehalten. Auf ihn ist stets Verlass», lobte Trainer Sergio Lämmler seinen Torhüter. Der Biologiestudent im 6. Semester bezeichnet den Einzug in den Halbfinal «als verdient, auch wenn Travantis Tor in der Verlängerung glücklich fiel». Seine Begründung: «In den ersten beiden Dritteln waren wir das bessere Team. Insbesondere im Powerplay mit zwei Toren hatten wir klare Vorteile.» So sah es auch ein glücklich dreiblickender Sergio Lämmler: «Nur schade, dass wir unser Chancenplus nicht in weitere Torerfolge ummünzen konnten. Dann wäre der Umweg über die Verlängerung gar nicht nötig gewesen.» Er spricht die beim Spielstand von 3:1 vom stark spielenden Joshua Jeffrey verpasste Konterchance an, als er in Unterzahl den Goalie ausspielte, den Ball aber neben das Tor setzte (30.). Aber auch den fünf Minuten später nicht verwerteten Penalty von Miika Nieminen. Diese Nachlässigkeiten rächten sich im dritten Drittel. Innerhalb von vier Minuten stellten die kämpferisch eingestellten Berner auf ein 3:3, was die Verlängerung bedeutete. In einem Kampf auf Biegen und Brechen hatten die Luzerner dann das Glück auf ihrer Seite. Tomi Travanti schlenzte, auf ein Zuspiel von Miika Nieminen, den Ball im Fallen zum viel bejubelten Siegtreffer ins Netz.

Nach diesem Siegtreffer wich auch die Anspannung beim 24-jährigen Goalie Nicolas Graf, der im ersten und auch im zweiten Spiel dieser engen Serie zum besten Spieler gewählt wurde. Und er verriet: «Dass ich ein Spiel von der Torhüterposition aus geniessen kann, das liegt bei mir nicht drin. Der Fokus auf meine Aufgabe zwischen den Pfosten ist so intensiv, dass ich alles andere um mich herum ausblende.» Aber wenn, wie im Match gegen die Bern Capitals, sein Team als Sieger vom Feld geht, «bin ich immer total happy». Sein sportliches Ziel: «Einmal in der NLB zu spielen, das wäre für mich schon cool. Am liebsten mit Luzern.» Dass sein Wunsch in Erfüllung gehen kann, dazu braucht es vom Luzerner Goalie im Halbfinal wiederum Topleistungen. Denn die Luzerner treffen in dieser Serie nun auf den UHT Eggiwil, den Qualifikationssieger der Regular Season.

Männer, 1. Liga

Playoff-Viertelfinals. 3. Runde: Luzern - Bern Capitals 4:3 n. V. (2:1, 1:0, 0:2, 1:0). – Schlussstand 2:1.

Luzern - Bern 4:3 n. V. (2:1, 1;0, 0:2, 1:0)

Utenberg. – 185 Zuschauer. – SR Schmocker/Geissbühler. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Luzern; 2-mal 2 Minuten gegen Bern Capitals. – Tore: 5. Travanti 1:0. 6. Baumann 1:1. 10. Travanti 2:1. 26. Jeffrey 3:1. 43. Baumann 3:2. 46. Tröhler 3:3. 68. Travanti 4:3.

Luzern: Graf (Suter); Bobst, Stucki, Wyss, Jeffrey, Sievi; Blum, Nieminen, Bitterli, Travanti, Petermann, Wagner, Schmid, Muggli, Blum, Fischer, Brönnimann, Gamboni, Firmann.

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