Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

UNIHOCKEY: Luzerner Unihockeyaner wie eine launische Diva

Der Erstligist Unihockey Luzern hat eine durchzogene Doppelrunde hinter sich. Bei Reinach setzt es eine 2:14-Klatsche ab. Das zweite Spiel gegen das Team Aarau beendet man mit 8:6 siegreich.
Ruedi Vollenwyder
Der Luzerner Miika Nieminen (links) setzt Aaraus Verteidigung unter Druck. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Januar 2018))

Der Luzerner Miika Nieminen (links) setzt Aaraus Verteidigung unter Druck. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Januar 2018))

Beim Luzerner 1.-Liga-Team kommt man nicht aus dem Staunen heraus. Da glänzt man mit Siegen gegen die Spitzenklubs wie Leader Eggiwil (10:5) und Bern Capitals (8:7), wenig später lassen sich die Luzerner vom Zweitletzten Olten Zofingen mit 1:8 demütigen. Oder wie beim Samstagmatch von Lok Reinach mit 2:14 zerzausen. Wahrlich kein Zuckerschlecken für die Teamverantwortlichen. Teammanager Marco Töngi mit einem Lächeln auf den Lippen relativiert: «Wir befanden uns während fast der ganzen Qualifikation nicht auf unserem Leistungsniveau, teilweise nahm man die Quali zu locker, und der Fokus lag schon zu früh auf den Playoffs. Mit diesen Phänomen müssen wir schon seit zwei Saisons leben. Wie in den Spielzeiten zuvor waren wir dann zu Beginn der Playoffs wieder parat.»

Immerhin: Die 2:14-Schlappe steckten die Luzerner im Match gegen das Team Aarau wieder weg. In einem auf bescheidenem Niveau ausgetragenen Match wurde der Aufsteiger aus Aarau mit 8:6 in die Schranken gewiesen. Die Luzerner wurden ihrer Favoritenrolle allerdings erst im Schlussdrittel gerecht, als sie das Skore von 4:4 auf 7:4 erhöhen konnten. Mit einem Schuss ins leere Tor (60.) sicherte Thomas Muggli seinem Team den 8:6-Sieg. Zwei Partien vor Schluss der Qualifikation rangiert Luzern auf dem 7. Platz und hat noch die Möglichkeit, sich um einen Rang zu verbessern.

Trainer Frötscher weg, Fünfergremium übernimmt

Trotz dieser «Windfahnen-Spielweise» mussten die Luzerner zu keiner Zeit um die Playoff-Qualifikation bangen. Obwohl diese vor Rückschlägen nicht gefeit waren. So musste der für den kürzertretenden jetzigen Sportchef Sergio Lämmler engagierte neue Trainer Michael Frötscher (mit der Erfahrung als italienischer Nationaltrainer) noch vor der Jahreswende den Verein verlassen. «Wir mussten das Trainer-Engagement mit Michael Frötscher beenden, um das Team neu zu motivieren und nachhaltig eine Mannschaft zu formen», blickt UH-Luzern-Präsident Lukas Heri auf diese unglückliche Zusammenarbeit zurück. «Jetzt stehen in erster Linie die Spieler in der Pflicht.» Offenbar fanden Trainer und Spieler den Draht zueinander nicht, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Ambitionen auf einen vorderen Qualifikationsrang schon früh in weite Ferne rückten.

Der Trainings- und Coaching-Betrieb wurde für den Rest der Saison von einem internen Team übernommen, in dem Sportchef Sergio Lämmler, Robert Gröflin (in beratender Funktion), der letztjährige Captain Sebastian Bobst, der langzeitverletzte Simon Wagner und Teammanager Marco Töngi unterschiedlich definierte Aufgaben übernommen haben. Unter diesem Fünfergremium will der UH Luzern auch die Playoffs bestreiten. Erst danach wird die Trainervakanz angegangen. «Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft in diesen entscheidenden Partien an die Leistungsgrenze gehen wird. In den letzten beiden Jahren passte jeweils das Timing trotz einer mühsamen Qualifikation», versprüht UHL-Präsident Heri viel Zuversicht.

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Männer, 1. Liga

Grossfeld, Gruppe 1. 19. Runde: Reinach – Luzern 14:2 (4:2, 4:0, 6:0). Eggiwil – Bern 5:2. Fricktal – Olten-Zofingen 4:5. Baden-Birmenstorf – Schüpbach 9:8 n. V. Moosseedorf Worbental – Deitingen 4:6. Team Aarau – Konolfingen 4:10. – 20. Runde: Luzern – Team Aarau 8:6. Schüpbach – Eggiwil 5:4. Konolfingen – Baden-Brimenstorf 15:7. Bern – Fricktal 12:4. Reinach – Moosseedorf 2:3. Deitingen – Olten Zofingen 7:8.

Rangliste (alle 20 Spiele): 1. Eggiwil 48. 2. Bern Capitals 43. 3. Lok Reinach 42. 4. Schüpbach 41. 5. Konolfingen 37. 6. Deitingen 34. 7. Luzern 32 (125:143). 8. Baden-Birmenstorf 23. 9. Moosseedorf-Worbental 21. 10. Olten-Zofingen 20. 11. Team Aarau 16. 12. Fricktal 3.

Luzern – Team Aarau 8:6 (2:2, 1:2, 5:2)

Utenberg. – 90 Zuschauer. – SR Schwarz/Kläsi. – Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen Luzern; 2-mal 2 Minuten gegen Aarau. – Tore: 1. Gnos 1:0, 7. 1:1, 8. Bolliger 2:1, 14. 2:2, 25. Rutschmann 3:2 (Überzahl), 34. 3:3 (Überzahl), 35. 3:4 (Überzahl), 42. Bolliger 4:4, 47. Fonsecca 5:4, 48. Rutschmann 6:4, 50. Jeffrey 7:4 Überzahl), 50. 7:5, 57. 7:6, 60. Muggli 8:6 (ins leere Tor). – Luzern: Graf/Zimmermann; Machada, Muggli, Jeffrey, Brönnimann, Magner, Blum, Lingg, Stucki, Bobst, Bolliger, Petermann, Gamboni, Fonsecca, Nieminen, Gnos, Rutschmann.

Lok Reinach – Luzern 14:2 (4:2, 4:0, 6:0)

Pfrundmatt. – 164 Zuschauer. – SR Nöthlich/Röthlisberger. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Lok Reinach; 3-mal 2 Minuten gegen Luzern. – Tore: 11. 1:0, 12. 2:0, 14. 3:0, 19. Blum 3:1, 19. 4:1, 20. Fonsecca 4:2, 25. 5:2, 26. 6:2, 28. 7:2, 30. 8:2, 41. 9:2, 43. 10:2, 45. 11:2, 46. 12:2, 46. 13:2, 52. 14:2. – Luzern: Graf/Zimmermann; Machala, Mugg­li, Wagner, Kramelhofer, Bobst, Nieminen, Jeffrey, Schmid, Brönnimann, Koller, Blum, Lingg, Petermann, Gamboni, Huber, Fonsecca, Bircher, Rutschmann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.