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UNIHOCKEY: Sarnern glückt Auftakt in die Playoffs

Ad Astra Sarnen gewinnt das Heimspiel gegen Regazzi Verbano Gordola mit 7:5 und das Auswärtsspiel mit 8:6. Somit führt Sarnen im Playoff-Viertelfinal mit 2:0.

«Das war ein regelrechter Ar­beitssieg», zog Roman Pass am Samstagabend nach Spielschluss Bilanz. «Und definitiv ein ganz wichtiger. Der Start in eine Playoff-Serie ist von grosser Bedeutung. Umso wichtiger, dass wir vorlegen konnten», so der Routinier. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste aus Gordola. 13 Minuten waren gespielt, als Frapolli aus kurzer Distanz das erste Tor des Abends erzielte. Drei Minuten später überwand Eskelinen mit einem verdeckt abgegebenen Schuss den Sarner Schlussmann Britschgi zum zweiten Mal. «Bei beiden Treffern standen wir zu weit weg», ärgerte sich Pass.

Es war keineswegs so, dass Ad Astra bis zu diesem Zeitpunkt keine Torchance gehabt hätte, allerdings war das Heimteam in der Startphase zu wenig kaltblütig. Nur kurz nach dem zweiten Gegentreffer netzte Berchtold nach einem schnell ausgeführten Freistoss für die Sarner erstmals ein. Noch vor der ersten Sirene war Eskelinen erneut erfolgreich, als er Britschgi in der nahen Ecke erwischte. Somit musste Ad Astra mit zwei Toren Hypothek den Gang in die Pause antreten.

Im Mitteldrittel war es Sarnen, das dem Spiel den Stempel aufdrücken konnte. «Trotz des Rückstandes blieben wir geduldig und zogen unser Spiel durch. Dafür wurden wir auch belohnt», meinte Pass. Daran hatte der gebürtige Este seinen Anteil. Zwei Mal legte er im Spielaufbau auf für Markström, der in seiner typischen Art mittels Weitschuss einnetzte. In der 29. Minute stand es somit wieder unentschieden. Die erste Strafe der sehr fair ausgetragenen und von den beiden jungen Schiedsrichtern gut geleiteten Partie, wurde gegen Sarnens Läubli nach Spielmitte ausgesprochen. Die Überzahlformation der Tessiner liess sich diese Chance nicht nehmen und benötigte keine 20 Sekunden, um das Powerplay auszunützen. Castellani traf nach einer schönen Ballstafette aus dem Slot zum 4:3. Läubli selbst war jedoch nur eine Minute später für den erneuten Ausgleich besorgt. Beim Stand von 4:4 wurden wenig später zum zweiten Mal die Seiten gewechselt.

Ad Astra wird für die Geduld belohnt

Im Schlussdrittel kam den Sarnern zugute, dass sie die Einsatzzeit auf drei Linien verteilten, währenddessen bei Gordola die ersten beiden Linien sehr stark forciert wurden. Dennoch dauerte es eine Weile, ehe der nächste Treffer fiel. Boschung würgte den Ball in der 47. Minute aus kürzester Distanz zur erstmaligen Führung für das Heimteam über die Linie. Nur fünf Sekunden später lag der Ball erneut hinter Bacciarini im Netz. Nach dem Bullygewinn umspielte Captain Roman Schöni zwei Gegenspieler und legte auf für Liikanen, der den Ball nur noch im leeren Tor einzuschieben brauchte.

Aufgrund einer Unachtsamkeit in der Defensive kam Gordola sieben Minuten vor Schluss noch einmal auf 5:6 heran. Wirklich brenzlig wurde es nur noch einmal, als die Sarner im Spielaufbau den Ball verloren und sich bei Torhüter Britschgi bedanken konnten, dass es bei der knappen Führung blieb. Für die Siegsicherung war letztlich Verteidiger Roman Pass mit einem platzierten Hocheckschuss in der 58. Minute besorgt. Der Torschütze: «Am Ende hatten wir den längeren Schnauf als Gordola. Wir haben den Ball gut in unseren Reihen laufen lassen und somit auch den Gegner laufen lassen. Wenn wir am Sonntag wieder so spielen, wird uns die Physis hoffentlich wieder zugute kommen.» Und tatsächlich gewannen die Obwaldner dieses Spiel mit 8:6. (jh)

NLB-Playoffs

Viertelfinals (Best of 5). 1. und 2. Runde:

Basel Regio (1.) – Davos-Klosters 10:8. Davos-Klosters – Basel Regio 4:6; Stand 2:0.

Thurgau (2.) – Sarganserland (7.) 6:1. Sarganserland – Thurgau 10:8; Stand 1:1.

Ad Astra Sarnen (3.) – Verbano Gordola (6) 7:5. Verbano Gordola – Ad Astra Sarnen 4:5.; Stand 2:0.

Langenthal Aarwangen (4.) – Fribourg (5.) 7:3. Fribourg – Langenthal Aarwangen 8:7 n. V.; Stand 1:1.

Sarnen – Verbano Gordola 7:5 (1:3, 3:1, 3:1)

Dreifachhalle. – 305 Zuschauer. – SR Geissbühler/Schmocker. – Tore: 13. Frapolli (Kantanen) 0:1. 16. Eskelinen (Bosia) 0:2. 17. Berchtold (Zurmühle) 1:2. 19. Eskelinen (Kantanen) 1:3. 27. Markström (Pass) 2:3. 29. Markström (Pass) 3:3. 34. Castellani (Eskelinen/Ausschluss Läubli) 3:4. 35. Läubli (Zurmühle) 4:4. 47:03 Boschung (Eronen) 5:4. 47:08 Liikanen (R. Schöni) 6:4. 53. Castellani (Zalesny) 6:5. 58. Pass (Ming) 7:5. – Strafen: Je 1-mal 2 Minuten. – Sarnen: Britschgi; Berchtold, Läubli; B. von Wyl, Pass; Höltschi, J. von Wyl; R. Schöni, Zurmühle, Liikanen; Amstutz, Markström, Eronen; Ming, M. Schöni, C. von Wyl; Boschung. – Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, Haas und Dubacher (alle Ersatz) sowie Abegg (krank).

Verbano Gordola – Sarnen 6:8 (1:3, 2:2, 3:3)

Tore: 2. Frapolli 1:0. 7. Markström 1:1. 12. Markström (Pass) 1:2. 17. Ming (Von Wyl) 1:3. 26. Von Wyl (Boschung) 1:4. 28. Frapolli (Eskelinen) 2:4. 31. Zalesny (Prato) 3:4. 37. Eronen 3:5. 43. Castellani (Kanervisto) 4:5. 46. Abegg (Markstöm) 4:6. 47. Kanervisto (Zalesny) 5:6. 51. R. Schöni (M. Schöni) 5:7. 57. Castellani (Zalesny) 6:7. 60. Von Wyl (Markström) 6:8. – Strafen: Je 2-mal 2 Minuten.

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