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UNIHOCKEY: Trotz Cup-Out ein Riesenspass

Nach dem Sieg im Cup über die Vipers Innerschwyz (1. Liga) traf der ESV Eschenbach in der nächsten Runde auf das NLA-Team Kloten-Bülach Jets. Ein riesiges Highlight für den 2.-Liga-Klub.
Ruedi Vollenwyder
Der Eschenbacher Simon Abt (links) umkurvt den Klotener Fabrice Gärtner. (Bild: Nadia Schärli (Eschenbach, 12. August 2017))

Der Eschenbacher Simon Abt (links) umkurvt den Klotener Fabrice Gärtner. (Bild: Nadia Schärli (Eschenbach, 12. August 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Der Abstiegsschock scheint beim ESV Eschenbach verdaut zu sein. Denn die wiederum in der 2. Liga spielenden Eschenbacher sorgten in der ersten Cuprunde für Furore und fegten die Vipers Innerschwyz aus der 1. Liga gleich mit 9:3 aus dem Cup. Eine tolle Reaktion auf den enttäuschenden Abstieg in der vergangenen Saison.

Als Lohn dieses Exploits traf der ESV auf das NLA-Team von Kloten-Bülach Jets. Für die Eschenbacher Unihockeyaner ein riesiges Highlight. Innerhalb von zwei Jahren ist dieser Match bereits das zweite Cupspiel gegen ein NLA-Team. Damals schied man im Achtelfinal nach einer Superleistung gegen den UHC Uster (1:4) aus. Die Gäste aus Zürich waren also gewarnt.

Fast zehn Minuten dicht gehalten

Es war denn alles angerichtet für ein tolles Unihockeyfest. Die Fussballer vom FC Eschenbach machten mit und legten ihr Startspiel gegen den FC Novazzano (1:4) um eine Stunde nach vorne, um seinen Fans auch den Besuch in der Neuheim-Halle zu ermöglichen. Beim Souvenirstand wartete man auf Käufer von Klubwimpeln. Auch in kulinarischer Hinsicht wurde den Fans einiges an Gaumenfreuden angeboten. Und die zahlreichen Zuschauer sorgten beim Einlauf der beiden Teams für «Hühnerhaut-Stimmung». Im Vorfeld dieses Cup­hits gegen den NLA-Klub war man im Lager der Einheimischen noch recht optimistisch gestimmt. Captain Jan Camadini ein wenig zu euphorisch: «Wir spielen, um eine Runde weiterzukommen.» Routinier Mario Zemp sah diesem Cupspiel etwas realistischer entgegen. «Wir wissen selbstverständlich, dass auf uns ein harter Fight wartet und dass wir uns keine Fehler erlauben dürfen.» Zehn Minuten lang boten die voller Tatendrang auftretenden Eschenbacher dem grossen Favoriten denn auch Paroli. Doch dann kannten die mit allen Cracks angetretenen Klotener kein Erbarmen mehr und zogen ihr druckvolles und schnelles Spiel den ganzen Match voll durch. Ein 12:0-Sieg (4:0, 6:0, 2:0) war die Antwort des starken NLA-Teams, in dem nicht weniger als fünf ausländische Spieler im Kader stehen. Die Spieler des Underdogs hatten trotz dieser hohen Niederlage den Plausch. Goalie Silvan Rebsamen: «Schon die Vorfreude auf diesen Hit ­löste bei mir Glücksgefühle aus. Und dass ich gegen solch starke Ge­genspieler mit deren genialen Stocktechnik unser Tor hüten durfte, hat meine Freude noch gesteigert.»

Auch Captain Jan Camadini strahlte: «Dieser Match hat Riesenspass gemacht. Nur schade, dass für uns der eine oder andere Ball nicht den Weg ins gegnerische Tor gefunden hat. Das Resultat ist schon etwas brutal.» Ein erstes Highlight hat der ESV Eschenbach nun schon hinter sich. Camadini hofft auf weitere: «Dank unserem guten Sommertraining, in dem wir erstmals von einer Fitnesstrainerin unterstützt wurden, peilen wir den sofortigen Wiederaufstieg an. Und das wäre ein weiterer Höhepunkt der Saison.»

Männer. Schweizer Cup. 1/32-Finals. Resultate von Spielen mit Zentralschweizer Teams: Eschenbach (2. Liga) – Kloten-Bülach (NLA) 0:12. Bäretswil (1. Liga Kleinfeld) – Zug (NLA) 3:23. Buochs (2.) – Eggiwil (1.) 4:11.

Eschenbach – Kloten-Bülach 0:12

Neuheim. – 250 Zuschauer. – SR Hohler/Koch. – Drittelresultate: 0:4, 0:6, 0:2. – Tore: 10. Immonen 0:1. 11. Dürst 0:2. 13. Kapp 0:3. 18. Dürst 0:4. 22. Gärtner 0:5. 25. Immonen 0:6. 34. Tahmasebi 0:7. 35. Sokko 0:8. 39. Immonen 0:9. 40. Kapp 0:10. 47. Gärtner 0:11. 52. Diem 0:12. – Strafen: Je 1-mal 2 Minuten. – ESV Eschenbach: Rebsamen/Zurfluh; Koller, Anderhub, Schwegler, Amrein, Cyril Mathys, Ziswiler, Zemp, Kronenberg, Buholzer, Brunner, Bühlmann, Graf, Abt, Andrin Camadini, Keller, Böbner, Jan Camadini, Daniel Mathys.

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