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UNIHOCKEY: Verrückte 46 Sekunden entscheiden

Zug United bringt den Titelhalter Wiler-Ersigen in der 18. Runde der NLA ins Wanken. Doch dieser fällt nicht, womit die Tabellensituation im Kampf um die Playoff-Plätze noch enger wird.
Peter Rohner
Zugs Steven Fiechter (vorn) und Co. fordern den Tabellenführer. (Bild: Christian H. Hildebrand (Unterägeri, 14. Januar 2018))

Zugs Steven Fiechter (vorn) und Co. fordern den Tabellenführer. (Bild: Christian H. Hildebrand (Unterägeri, 14. Januar 2018))

Peter Rohner

sport@zugerzeitung.ch

Der SV Wiler-Ersigen fühlte am Tag nach der erfolgreichen Qualifikation für den Cupfinal wohl noch einen kleinen Kater. Richtig in die Gänge kam der haushohe Favorit gegen Zug United vor knapp 200 Zuschauern in Unterägeri eigentlich nur während 46 Sekunden. In diesen erzielte der Titelhalter drei Tore vom 3:2 zum 6:3. In dieser kurzen Phase in der Mitte des Schlussabschnitts fielen nicht nur drei Treffer für die Gäste. Nur vier Sekunden (!) nach Daniel Johnssons 4:2 gelang Thunvall das 4:3. Danach traf erst Daniel Sesulka mit einem platzierten Hocheckschuss, und dann wurde Marco Rentsch vor dem Tor vergessen.

Nach Simon Abts erstem NLA-Tor 119 Sekunden vor Schluss setzte Zug alles auf eine Karte und ersetzte den Keeper durch einen sechsten Feldspieler – weitere Tore fielen aber nicht mehr. Der Leader aus dem Emmental setzte sich schliesslich doch durch. «Wir verpassten es, unsere Chancen zu nutzen», erklärte Adrian Furger. «Auch zeigte sich die Klasse von Wiler-Ersigen in dieser Phase. Unsere Fehler wurden eiskalt ausgenutzt.»

Lange Zeit eine offene Partie

Dabei hatten die Zuger einen Auftakt nach Mass erwischt. Der Captain Sandro Poletti stibitzte einen Ball und brachte sein Team schon nach 63 Sekunden mit 1:0 in Führung. «Das gab uns sofort Auftrieb», beschreibt Furger den idealen Auftakt. Die Gäste, die wie Zug auf einige Stammkräfte verzichten mussten und zu Umstellungen gezwungen waren, fanden mit der Zeit ins Spiel und zogen die gefürchtete Kombinationsmaschinerie auf. Ein solches Zusammenspiel führte auch zum Ausgleich durch Rentsch. Meistens jedoch hielt die Zuger Defensive die Berner aber aus der gefährlichen Zone.

Im Mitteldrittel brachte der finnische Captain Tatu Väänänen die Gäste mit 2:1 in Führung. Der flinke Verteidiger traf nach einem langen Lauf aus halbrechter Position präzise in die hohe Torecke. Für das 2:2 war auf Zuger Seite ebenfalls ein Verteidiger zuständig. Adrian Furger traf nach einem Freischlag mit einem flachen Schuss in die nahe Torecke, nachdem er Sekunden zuvor noch einen Schuss in den Block gesetzt hatte. Auf Kurs brachte den elffachen Schweizer Meister letztlich ein herrliches, wenn auch umstrittenes Airhook-Tor des Schweden Daniel Johnsson.

Nationalliga A

Rangliste (alle 18 Spiele): 1. Wiler-Ersigen 44. 2. Köniz 40. 3. Langnau 40. 4. Grasshoppers 34. 5. Malans 32. 6. Winterthur 29. 7. Zug 21. 8. Waldkirch-St. Gallen 21. 9. Uster 18. 10. Chur 18. 11. Kloten-Bülach 15. 12. Thun 12. – Nächste Runde. Samstag, 20. Januar: Zug - Thun (17.00, Unterägeri). Uster - Malans. St. Gallen - Wiler-Ersigen. Winterthur - Langnau. Grasshoppers - Kloten-Bülach.

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