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UNIHOCKEY: Zug ist im Eilzugstempo weiter

Zug United qualifizierte sich auf dem schnellsten Weg für den NLB-Playoff-Halbfinal. Die Zentralschweizer gewannen das dritte Spiel gegen Ticino Unihockey 8:1.
Die Zuger mit dem dreifachen Torschützen Manuel Staub (im Vordergrund) haben sich eine Pause verdient. Bild: Werner Schelbert (Zug, 22. Februar 2017)

Die Zuger mit dem dreifachen Torschützen Manuel Staub (im Vordergrund) haben sich eine Pause verdient. Bild: Werner Schelbert (Zug, 22. Februar 2017)

Sascha Rhyner

sport@zugerzeitung.ch

Welch ein Unterschied: Vor einem Jahr scheiterte Zug United im Playoff-Viertelfinal als Qualifikationssieger am achtplatzierten Davos-Klosters in drei Spielen. In diesem Jahr hingegen überwanden die Zentralschweizer – wiederum als souveräner Qualifikationserster – die erste Playoff-Hürde souverän. Gegen Ticino Unihockey, das erstmals überhaupt die Playoffs erreicht hatte, setzte sich das Team von Jarkko Rantala in drei Spielen durch und spielt ab dem 11. März im Halbfinal um einen Platz in den Aufstiegsspielen in die NLA.

Vor 275 Zuschauern in der Sporthalle Herti erwischten die Zuger im dritten Match wie schon im ersten Heimspiel am letzten Samstag einen Fehlstart. Pietro Luraschi entwischte der Zuger Abwehr und wurde letztlich regelwidrig gestoppt. Den fälligen Penalty verwertete der Schwede Mikael Karlsson souverän.

Die Zuger taten sich zwar lange schwer, fanden aber im ersten Spielabschnitt zweimal die entscheidende Lücke in der Tessiner Verteidigung. Beide Male reüssierte der aufgerückte Verteidiger Manuel Staub, einmal nach schöner Vorarbeit von Thomas Grüter, das andere Mal nach einem magistralen Zuspiel von Billy Nilsson.

Eiskalt im Abschluss

Der Mittelabschnitt verlief hektisch, mit vielen kleinen Unsauberkeiten auf beiden Seiten. Die Zuger behielten in dieser Phase den kühleren Kopf und legten eine beeindruckende Effizienz an den Tag. Manuel Blöchliger spielte einen Freischlag schnell auf Steven Fiechter, der das 3:1 erzielte. Und als die Tessiner bei einem Ausschluss gegen Thomas Grüter auf den Anschlusstreffer drängten, entwischte Joona Rantala und vollendete. Abermals Staub sowie Nilsson erhöhte noch vor dem zweiten Seitenwechsel auf 6:1.

Das Saisonende vor Augen setzte Ticino-Coach Luca Tomatis für das Schlussdrittel alles auf eine Karte: Er konzentrierte die Kräfte, wechselte den Torhüter und liess das Team aggressiver vorchecken. Die Tessiner leisteten sich dabei aber zu viele Fehler. Sandro Poletti und Marcus Thunvall nutzten zwei davon zu weiteren Treffern. Damit waren Partie und Serie knapp zehn Minuten vor dem Ende entschieden.

«Die Resultate waren letztlich klarer, als es die Spiele waren», bilanzierte Poletti die Playoff-Serie. «Wir mussten hart kämpfen, konnten aber vor allem in den Spielen zwei und drei unsere Leistung abrufen und waren in den entscheidenden Momenten abgeklärter.»

Der Halbfinal beginnt am 11. März

Wer der Gegner im Halbfinal, der wiederum im Modus Best of 5 ausgetragen wird, sein wird, ist noch offen. Die Viertelfinalserien, in denen der Gegner ausgespielt wird, laufen noch und werden erst am Wochenende vom 4. und 5. März zu Ende gespielt. Der Halbfinal beginnt für Zug am 11. März dann mit einem Heimspiel. «Für den bisherigen Erfolg können wir uns nichts kaufen. Wir müssen in den nächsten zwei Wochen hart trainieren und in den Trainings ein hohes Tempo halten, um für die nächsten Spiele bereit zu sein», mahnt Poletti.

Zug United - Ticino 8:1 (2:1, 4:0, 2:0)

Sporthalle, Zug. – 275 Zuschauer. – SR Britschgi/Gasser. – Tore: 4. Karlsson 0:1 (Penalty). 6. Staub (Thomas Grüter) 1:1. 15. Staub (B. Nilsson) 2:1. 24. Fiechter (Blöchliger) 3:1. 30. Rantala (Ausschluss Thomas Grüter!) 4:1. 36. Staub (B. Nilsson) 5:1. 39. B. Nilsson 6:1. 46. Poletti (Yannick Schelbert) 7:1. 48. Thunvall 8:1. – Strafen: je 2-mal 2 Minuten.

Zug: P. Nilsson; Staub, Y. Schelbert; Uhr, Furger; Menon, Hietanen; M. Grüter; Poletti, T. Grüter, B. Nilsson; Thunvall, Blöchliger, Fiechter; J. Schelbert, Laely.

Ticino: Balemi/Beffa (ab 41.); Vapaniemi, Boggia; Egloff, Bertocchi; Gazzaniga, Fiorina; Karlsson, Gustavsson, Luraschi; Crivelli, Biffi, Tomatis; Monighetti, Villat, Lazzeri; Isabella, Quadri, Rivola.

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