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UNIHOCKEY: Zug United misslingt der Auftakt in die NLA-Rückrunde

Den Zugern misslingt der Auftakt in die Rückrunde der NLA gründlich. Sie sind gegen den Tabellennachbarn HC Rychenberg Winterthur ohne Chance (4:9) und rutschen ab.
Peter Rohner
Zugs Torhüter Michael Bär muss sich erneut bezwingen lassen, Adrian Furger (vorn) und Andrea Menon sind nur Statisten. (Bild: Michael Peter/Zug United (Zug, 26. November 2017))

Zugs Torhüter Michael Bär muss sich erneut bezwingen lassen, Adrian Furger (vorn) und Andrea Menon sind nur Statisten. (Bild: Michael Peter/Zug United (Zug, 26. November 2017))

Peter Rohner

sport@zugerzeitung.ch

Vielleicht hätte das Spiel eine andere Wendung genommen, hätte der Schuss von Peter Flütsch zum 1:1 den Weg ins Tor gefunden. Doch er prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld. So blieb nach 60 Minuten aus Zuger Sicht das ehrliche Verdikt: Der Gast auch Winterthur war an diesem Abend eine Klasse besser und cleverer gewesen. Die Zürcher waren stärker in den Zweikämpfen und führten die feinere technische Klinge.

Kam dazu, dass die Zuger, je mehr sie in Schieflage gerieten, den Erfolg mit der Brechstange suchten und damit dem diszipliniert verteidigenden HCR-Ensemble in die Karten spielten. Die Gäste nutzten die Fehler und Geschenke des Heimteams konsequent aus und liessen selber mit zunehmender Fortdauer der Partie immer weniger zu. Wie schon im Spiel in der Vorwoche in Chur gelang den Zuger vor allem in der Vorwärtsbewegung relativ wenig. Vor allem die Kreise des NLA-Topskorers Billy Nilsson wurden geschickt eingeengt. Der Schwede lief wiederholt auf das Abwehrbollwerk auf und kam lediglich zu einem Erfolgserlebnis: der Treffer zum 2:6 in der 47. Minute. «Das war vermutlich mein schwächs- tes Spiel», kommentierte der 23-fache Saisontorschütze hernach enttäuscht. Er beendete die Partie mit einer Minus-4-Bilanz.

Ein Auftakt wie ein Albtraum

Der Abend begann schon schlecht: Eine Doublette von Michel Schwerzmann brachte den HCR bis zur 12. Minute mit 3:0 auf Kurs. Wohl gelang Flütsch vor der ersten Pause nach einem starken Rush von Adrian Uhr noch das 1:3. Näher kamen die Zuger aber nicht mehr. «Im zweiten Drittel machten wir sehr wenig nach vorne und hatten entsprechend kaum Chancen. Das Spiel kippte klar auf die Seite von Rychenberg», fasste Flütsch den mittleren Spielabschnitt nüchtern zusammen. Ein Tor nach einem Freischlag sowie zwei Weitschüsse liessen den HCR bis zur zweiten Pause auf 6:1 davonziehen.

Im letzten Spielabschnitt stemmten sich die Zentralschweizer gegen die sich abzeichnende Niederlage. Dabei agierten sie indes glücklos oder zu wenig clever. Nicht einmal ein Viertel der abgefeuerten Schüsse fand laut dem Statistiker den Weg aufs Tor – eine ungenügende Quote. Deutlich präziser waren die Gäste, die die Hälfte ihrer Abschlüsse aufs Tor von Florian Bär brachten. Zudem hatten die Zürcher im Schlussabschnitt auch auf jeden Treffer der Zuger postwendend eine Antwort bereit. Damit erstickten sie allfällige aufkeimende Hoffnung der Gastgeber auf eine Aufholjagd im Keim.

Nationalliga A

Rangliste: 1. Wiler-Ersigen 32. 2. Langnau 27. 3. Köniz 26. 4. Malans 24. 5. Grasshoppers 19. 6. Winterthur 17. 7. Waldkirch- St. Gallen 17. 8. Zug 14. 9. Chur 13. 10. Uster 11. 11. Kloten-Bülach 10. 12. Thun 6.

Zug – HC Rychenberg 4:9 (1:3, 0:3, 3:3)

Stadthalle Zug (Herti), Zug. 132 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen. – Tore: 2. Schaub (Kern) 0:1. 9. Schwerzmann (Holtz) 0:2. 12. Schwerzmann (Wöcke) 0:3. 17. Flütsch (Uhr) 1:3. 25. Kern (Conrad) 1:4. 33. Conrad (Kern) 1:5. 40. Hautaniemi (Studer) 1:6. 47. Billy Nilsson 2:6. 50. Schwerzmann (Holtz) 2:7. 53. Koutny (Hietanen) 3:7. 55. Hautaniemi (Schaub/Ausschluss Menon) 3:8. 59. Fiechter (Flütsch) 4:8. 59. Wöcke (Schwerzmann) 4:9. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug United; 2-mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. – Zug: Bär; Staub, Yannick Schelbert; Menon, Hietanen; Uhr, Furger; Thunvall, Thomas Grüter, Billy Nilsson; Poletti, Koutny, Suter; Flütsch, Laely, Fiechter; Müller. – Winterthur: Gruber; Conrad, Sundstedt; Gutknecht, Aeschimann; Schwerzmann, Wöcke, Holtz; Kern, Koskelainen, Schaub; Hautaniemi, Lutz, Studer. – Bemerkungen: Zug ohne Petter Nilsson und Joshua Schelbert (beide verletzt).

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