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UNIHOCKEY: Zug United startet mit Niederlage in die ersten NLA-Playoffs

Ein Könizer Zwischenspurt hat gereicht, um den Aufsteiger Zug im ersten Viertelfinalspiel aus der Bahn zu bringen – der Favorit siegte 7:3. Morgen findet die Serie in Zug ihre Fortsetzung. In dieser Partie braucht es auch eine Leistungssteigerung der Starspieler.
Steven Fiechter erzielt zwei der drei Zuger Treffer. (Bild: Christian H. Hildebrand)

Steven Fiechter erzielt zwei der drei Zuger Treffer. (Bild: Christian H. Hildebrand)

Die Wende leitete Köniz mit einem Blitzstart im zweiten Drittel ein: In den ersten zwei Minuten nach dem ersten Seitenwechsel drehten Manuel Maurer und Patrik Doza mit ihren Treffern die Partie gegen Zug United. Die Gästen waren vor allem im ersten Drittel nur zäh in die Gänge gekommen. Die Angriffsbemühungen der besten Offensive der Liga blieb im Zuger Abwehrdispositiv hängen oder wurde spätestens von Goalie Petter Nilsson zunichtegemacht. Einziger Makel aus Zuger Sicht in den ersten 20 Minuten war, dass nur Steven Fiechter getroffen hatte. Mit ihren Kontern waren die Zentralschweizer immer wieder gefährlich, scheiterten jedoch am starken Patrick Eder im Berner Tor.

Im zweiten Spielabschnitt hatten sich die Könizer besser auf die gegnerische Defensive eingestellt und bestraften in der Folge individuelle Fehler eiskalt. Wohl gelang Sandro Niederberger im Nachstochern noch sein erstes NLA-Tor und der 2:2-Ausgleich. Doch dann legten die Gastgeber drei weitere Tore vor: Zweimal nutzten sie Fehler in der Spielöffnung zum 4:2 und den fünften Treffer erzielte Manuel Maurer herrlich mit einer Direktabnahme in der Luft im einzigen Powerplay der Partie.

Der Kampf ist nicht erlahmt

Im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Zuger zwar wieder besser sortiert, doch mit einem frühen Tor Tobias Saner zum 6:2 erstickte Köniz allfällige Hoffnungsschimmer der Zuger frühzeitig. Immerhin zeigten sich die Zuger, auch im Wissen, dass das zweite Spiel bereits am Mittwoch stattfindet, bis zuletzt kämpferisch und versuchten Nadelstiche zu setzen. Erfolgreich war jedoch nur Fiechter. 67 Sekunden vor der Schlusssirene war das 3:7 letztlich nur Resultatkosmetik.

«Wir hatten zwar im ersten Drittel nicht viel Ballbesitz, aber dafür die besseren Chancen», resümierte Trainer Sascha Rhyner. Diese hätten seine Spieler nicht konsequent ausgenutzt. «Als Aussenseiter braucht es ein effizientes Spiel, um den Favoriten in Bedrängnis zu bringen. Das ist uns im ersten Spiel leider nicht gelungen. Nach der Führung war das Selbstvertrauen zurück im Team von Köniz.» Wohl war es Zug gelungen, die offensiv gefährlichste Formation der Könizer mit dem Schweden Hampus Dargren und dem jungen Jan Zaugg unter Kontrolle zu halten, dafür setze die dritte Formation um den Tschechen Patrik Doza mit drei Treffern Akzente.

Keine Punkte für Nilsson und Thunvall

Das zweite Spiel dieser Best-of-7-Serie findet bereits morgen statt (19.30). Die Zuger haben gute Erinnerungen an die letzte Begegnung mit den Bernern in der heimischen Sporthalle. Erst in letzter Sekunde konnte Köniz sich damals in die Verlängerung retten. Vor allem brauchen die Zuger für ein Erfolgserlebnis die Punkte und Tore der ersten Linie um Billy Nilsson und Marcus Thunvall. Die torgefährlichen Schweden sind im ersten Spiel ohne Zählbares geblieben.

Peter Rohner

sport@zugerzeitung.ch

Nationalliga A

Playoff-Viertelfinals (best of 7). 1. Runde: Köniz (2. der Qualifikation) - Zug (7.) 7:3; Stand 1:0. Langnau (3.) - Rychenberg Winterthur (6.) 4:6; Stand 0:1. – Nächste Spiele. Mittwoch, 28. Februar. 1. Runde: Grasshoppers (4.) - Malans (5./19.00). Wiler-Ersigen (1.) - Uster (8./19.30). - 2. Runde: Zug - Köniz (19.30). Winterthur - Langnau (19.30).

Köniz – Zug United 7:3 (0:1, 5:1, 2:1)

Weissenstein, Bern. – 421 Zuschauer. – SR Hohler/Koch. – Tore: 19. Fiechter 0:1. 21. (20:39) Maurer (Ledergerber) 1:1. 22. (21:55) Doza (Bolliger) 2:1. 27. Niederberger (Laely) 2:2. 31. Michel (Maurer) 3:2. 33. Bolliger (Doza) 4:2. 37. Maurer (Zaugg/Ausschluss Uhr) 5:2. 44. Saner (Bolliger) 6:2. 55. Dargren (Zaugg) 7:2. 59. Fiechter (Blöchliger) 7:3. – Strafen: keine Strafen gegen Köniz; 1-mal 2 Minuten gegen Zug United. – Köniz: Eder; Kaspar Schmocker, Simon Müller; Johansson, Castrischer; Herzog, Oliver Schmocker; Maurer, Ledergerber, Michel; Zaugg, Hutzli, Dargren; Bolliger, Doza, Saner. – Zug: Petter Nilsson; Staub, Yannick Schelbert; Menon, Thomas Grüter; Uhr, Markus Grüter; Thunvall, Blöchliger, Billy Nilsson; Poletti, Koutny, Fiechter; Abt, Laely, Niederberger. – Bemerkungen: Zug ohne Hietanen und Joshua Schelbert (beide verletzt), Flütsch, Crivelli, Suter, Matthias Müller, Furger und Bär (alle nicht eingesetzt).

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