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UNIHOCKEY: Zug United wird in Zürich abgewatscht

Der Abschluss eines an sich erfolgreichen Jahres 2017 missglückt der United gründlich. Der Aufsteiger unterliegt den Grasshoppers in der NLA mit 3:9. Zugs Star Billy Nilsson erlebt einen persönlichen Rückschlag.
Peter Rohner
Es ist ein Spiel zum Vergessen für Zugs Peter Flütsch (rechts) und Co. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 1. Oktober 2017))

Es ist ein Spiel zum Vergessen für Zugs Peter Flütsch (rechts) und Co. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 1. Oktober 2017))

Peter Rohner

sport@zugerzeitung.ch

Die erste Minute der Partie zwischen den Grasshoppers und Zug United sollte für den weiteren Spielverlauf symptomatisch sein. Die Zentralschweizer hatten die erste gefährliche Aktion, scheiterten aber zweimal an Goalie Pascal Meier, der nach überstandener Verletzung wieder das GC-Tor hütete.

Und nicht nur das: Die Zuger verloren nach einem eigenen Freischlag in der offensiven Ecke den Ball, und im Gegenzug traf Daniel Steiger mit einem platzierten Hocheckschuss zum 1:0. Es waren gerade einmal 32 Sekunden gespielt. GC führte die feinere Klinge und war auch physisch besser, gleichwohl kamen die Zuger zu ihren Chancen – scheiterten aber ausnahmslos. Auf der anderen Seite nutzten die Zürcher die Fehler in der Abwehr resolut aus: Dem Junior Mario Stocker wurde etwas gar viel Freiraum gewährt, was dieser zu einem schönen Solo zum 2:0 nutzte. Erst kurz vor Drittels­ende konnten die Zuger Pascal Meier doch noch überwinden. Marcus Thunvall spielte mit einem schönen Diagonalpass Billy Nilsson frei. «Wir sind nicht gut gestartet, schafften es aber, dass GC nicht mehr erzielte», fasste Marco Laely den Startabschnitt zusammen.

Die Hoffnung währt nur kurz

Im zweiten Drittel übernahm GC das Spielgeschehen. Dennoch waren es Fehler in der Zuger Hintermannschaft, die Joel Rüegger, der sich mit Billy Nilsson ein Duell an der Spitze der Skorerliste liefert, zum 3:1 und 4:1 nutzte. Komplett ausgespielt wurde Zug beim 5:1 durch Andreas Honold. Immerhin zeigte das Time-out auf Zuger Seite, genommen nach dem vierten Gegentor, eine gewisse Wirkung. Und Thomas Grüter brachte mit seinem entschlossenen Schuss zum 2:5 nur drei Sekunden vor der zweiten Pause Hoffnung in die Reihen der Zentralschweizer.

Diese wurden aber sogleich zerschlagen: Jiri Koutny vertändelte den Ball als hinterster Mann, Rüegger bedankte sich mit einem coolen Heber zum 6:2. Danach hatte GC leichtes Spiel: Luca Graf wurde im Slot vergessen, ­Rüegger gelang noch sein vierter persönlicher Treffer, womit er Billy Nilsson in der NLA-Topskorerwertung überholte. Den Schlusspunkt setzte Michael Zürcher mit dem 9:3. Dazwischen hatte Manuel Staub für Zug etwas Resultatkosmetik betrieben. Zugs Marco Laely fand nach dem Spiel ­klare Worte: «Wir müssen neidlos anerkennen, dass GC den Sieg auch in dieser Höhe verdient hat.» Es sei den Zugern im zweiten und dritten Drittel nicht gelungen, defensiv gut zu stehen und das Spiel von GC zu bremsen. Lief im Spiel gegen Alligator Ma­lans am vorletzten Wochenende noch alles für die Zuger, passte diesmal wenig zusammen. Vorne scheiterten sie am starken Pascal Meier oder am eigenen Unvermögen oder hatten zuweilen auch Pech, wie Thunvall: Sein Schuss prallte zu Beginn des Schlussdrittels via Latte und Pfosten zurück ins Feld. Hinten leisteten sich die Zentralschweizer zu viele Fehler. Und mit zunehmender Fortdauer der Partie haderten sie mit allem Möglichen. «Wir haben zu wenig gekämpft, deshalb gab es am Ende die klare Niederlage», gab Laely unumwunden zu.

Nationalliga A

15. Runde: Grasshoppers - Zug 9:3. Uster - Langnau 4:5. Malans - Kloten-Bülach 9:2. Rychenberg Winterthur - Chur 9:5. Köniz - Waldkirch-St. Gallen 11:5. Thun - Wiler-Ersigen 5:6. – Rangliste: 1. Wiler-Ersigen 38. 2. Langnau 33. 3. Köniz 32. 4. Grasshoppers 28. 5. Malans 27. 6. Winterthur 22. 7. Zug 20. 8. Waldkirch-St. Gallen 19. 9. Chur 16. 10. Uster 14. 11. Kloten-Bülach 12. 12. Thun 9.

GC – Zug United 9:3 (2:1, 3:1, 4:1)

Hardau, Zürich. – 478 Zuschauer. – SR Wehinger/Zurbuchen. – Tore: 1. (0:32) Steiger (Graf) 1:0. 19. Stocker (Mock) 2:0. 20. (19:09) Billy Nilsson (Thunvall) 2:1. 27. Rüegger (Vizzini) 3:1. 28. Rüegger (Steiger) 4:1. 32. Honold (Göldi) 5:1. 40. (39:57) Thomas Grüter (Flütsch) 5:2. 43. Rüegger 6:2. 45. Graf (Steiger) 7:2. 53. Staub (Billy Nilsson) 7:3. 55. Rüegger (Göldi) 8:3. 60. (59:13) Zürcher (Müller) 9:3. – Strafen: Keine Strafen gegen GC; 2-mal 2 Minuten gegen Zug United. – Grasshoppers: Pascal Meier; Graf, Müller; Vizzini, Honold; Kaiser, Mock; Julkunen, Reusser, Steiger; Rüegger, Göldi, Zolliker; Wenk, Zürcher, Stocker; Pedolin. – Zug: Petter Nilsson; Staub, Yannick Schelbert; Menon, Hietanen; Markus Grüter, Furger; Thunvall, Thomas Grüter, Billy Nilsson; Poletti, Koutny, Suter; Flütsch, Marco Laely, Fiechter.

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