Unruhe beim FCL vor dem Spiel in Thun

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Personalien Rund um den FC Luzern war es diese Woche wieder einmal unruhig. Zum einen wurde über die Nachfolge des Sportkoordinators diskutiert, der in der Person von Rémo Meyer inzwischen gefunden wurde. Zum anderen gab es viele Gerüchte um abwanderungswillige Spieler. Trainer Markus Babbel sagt: «Wir versuchten, totale Ruhe auszustrahlen. Leider haben wir aber nicht die Spieler, die solche Gerüchte kaltlassen. Wir versuchten auch klarzumachen, dass es für alle besser ist, wenn sie gute Leistungen zeigen.»

Ein Spieler, der den FCL bald verlassen könnte, ist Hekuran Kryeziu (24). Der Küssnachter ist seit Wochen bester Luzerner und liebäugelt mit einem Wechsel zu einem besseren Verein. Auf die Frage angesprochen, bei welchem Klub er nächste Saison spielen werde, sagte Kryeziu: «Ich habe beim FC Luzern noch einen Vertrag bis 2018.» Aber: «Natürlich ist es für jeden Schweizer Fussballer ein Traum, im Ausland zu spielen.» Er könne sich je nach Angebot auch einen Wechsel innerhalb der Liga vorstellen. «Wenn ich den FCL verlassen würde, müsste es aber sportlich eine Verbesserung sein. Aber ich fühle mich beim FC Luzern wohl und bin hier zu Hause.»

Fahnen- und Alkoholverbot im Thuner Gästesektor

Unruhig ist es im Vorfeld des Spiels gegen den FC Thun auch auf Fanebene: Im Gästesektor sollen strengere Eingangskontrollen, ein Alkoholverbot sowie ein striktes Fahnen- und Transparentverbot durchgesetzt werden. Die «United Supporters Luzern» wollen aus Protest besonders viele Fahnen mit nach Thun nehmen. (rg)