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UNTERÄGERI: Eine ganze Gemeinde im Getu-Fieber

Der 22. Getu-Cup sowie die Kantonalmeisterschaft fanden am Samstag in den Turnhallen Acher und Schönenbüel statt. Mit sportlichen Höchstleistungen begeisterten die engagierten Turnerinnen Jury und Publikum.
Luftig-leicht schweben die Turnerinnen an den Ringen. Es fordert höchste Konzentration. (Bild: Patrick Hürlimann (Unterägeri, 16. September 2017))

Luftig-leicht schweben die Turnerinnen an den Ringen. Es fordert höchste Konzentration. (Bild: Patrick Hürlimann (Unterägeri, 16. September 2017))

Ob ein eleganter Aufschwung auf die Reckstange oder ein spektakulärer Salto vom Trampolin auf eine dicke Matte – die jungen Turnerinnen beweisen am Samstag ihr ganzes Können am Getu-Cup und an der Kantonalmeisterschaft. Sie präsentieren Rollen und Spagate in perfekter Manier, landen katzengleich wieder auf den Füssen nach einem Absprung von den Ringen und werden dabei kräftig angefeuert von den zahlreichen Zuschauern auf der Bühne.

Was federleicht und mühelos aussieht, ist das Ergebnis von viel Training und Spass am akrobatischen Sport. «Um erfolgreich im Geräteturnen zu sein, braucht es einiges an Körperspannung», findet Anouk Borer aus Lenzburg, die sich oft an Wettkämpfe wagt. Auch die Besucher werfen bewundernde Blicke auf die talentierten Turnerinnen, die sich in bunt glitzernden Gwändli und mit einem Strahlen durch den Cup kämpfen.

630 Teilnehmerinnen in acht Kategorien

Der Getu-Cup und die Kantonalmeisterschaft finden von Jahr zu Jahr in einer anderen Gemeinde des Kantons statt. Bereits zum vierten Mal hat der STV Unterägeri die Organisation übernommen. «Obgleich es eine organisatorische Herausforderung ist, ist es stets eine Freude, die Turnerinnen in Aktion zu sehen und daher erneut einen Getu-Cup in Unterägeri zu organisieren», sagt Simone Braun vom OK. «Die Resonanzen der Turnerinnen waren in vergangenen Jahren immer gut, was zusätzlich motiviert, sich der Organisation anzunehmen», meint auch Monika Spichiger, Vizepräsidentin des STV Unterägeri. In acht Kategorien turnen insgesamt 630 Teilnehmerinnen, wobei in jeder Kategorie neben der üblichen Rangliste auch die beste Zugerin erkoren wird.

Kühne Darbietungen

Den ganzen Tag gibt es in der Turnhalle Geräteturnen auf hohem Niveau zu bewundern. Gekonnt turnen die Teilnehme­rinnen ihre Pflichtübungen an Sprung, Boden, Ring und Reck und verlieren dabei nur selten ihre Spannung. Kopfüber hängen sie an den Ringen, sprinten mit irrem Tempo auf ein Trampolin zu und springen hoch in die Luft. Freude am Geräteturnen haben sie sichtlich alle. «Wettkämpfe machen immer besonders Spass, weil man sich gezielt darauf vorbereitet», sagt Saida Ishteiwy aus Lenzburg. Energiegeladen absolvieren sie die herausfordernden Übungen – angespornt von den Rufen ihrer Vereinskolleginnen – und stärken sich nach dem Wettkampf mit einem wohlverdienten Eis oder mit einer der zahlreichen Leckereien der Festwirtschaft. Ein sportlicher Event für junge ambitionierte Turnerinnen an den Geräten und auf der Tribüne ein sehenswerter Cup für Jung und Alt.

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

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